Die Deutsche Telekom auf einen Blick

KONZERNUMSATZ

  • Wachstumstrend fortgesetzt: Der Konzernumsatz stieg um 2,2 Mrd. € auf 55,8 Mrd. € – ein Plus von 4,2 %.
  • Mit einem Umsatzanstieg von 9,8 % ist unser operatives Segment USA weiterhin der Wachstumsmotor des Konzerns.
  • Ebenfalls ein leichtes Umsatzplus zeigten unsere operativen Segmente Europa in Höhe von 1,5 % und Deutschland in Höhe von 0,3 %. In unserem operativen Segment Systemgeschäft verzeichneten wir einen Rückgang um 2,9 %.
  • Auf vergleichbarer Basis – also ohne Wechselkurs- und Konsolidierungskreiseffekte – wuchs unser Konzernumsatz um 3,9 %.
Grafik: Konzernumsatz

EBITDA BEREINIGT

  • Unser bereinigtes EBITDA wuchs um 6,6 % auf 17,2 Mrd. €.
  • Aufgrund des anhaltenden Erfolgs von T-Mobile US konnten wir im operativen Segment USA einen Anstieg des bereinigten EBITDA um 17,3 % erzielen.
  • Leicht gestiegen ist das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Deutschland, während in unseren operativen Segmenten Systemgeschäft und Europa ein Rückgang zu verzeichnen war.
  • Die bereinigte EBITDA-Marge des Konzerns lag mit 30,9 % leicht über dem Vorjahresniveau von 30,2 %. In Deutschland lag die EBITDA-Marge bei 39,1 %, in Europa bei 33,1 % und in den USA bei 27,4 %.
Grafik: EBITDA bereinigt

EBIT

  • Unser EBIT erhöhte sich um 0,5 Mrd. € auf 8,7 Mrd. €.
  • Im EBITDA waren im Saldo positive Sondereinflüsse in Höhe von 2,1 Mrd. € i. W. aus der Wertaufholung bei Spektrum-Lizenzen von T-Mobile US (1,7 Mrd. €), den Verkäufen der Strato (0,5 Mrd. €) und weiterer Anteile der Scout24 AG (0,2 Mrd. €) sowie einer Vergleichsvereinbarung mit BT (0,2 Mrd. €) enthalten. Das Vorjahr profitierte von im Saldo positiven Sondereinflüssen in Höhe von 1,5 Mrd. € i. W. aus der Veräußerung unseres Anteils am Joint Venture EE (2,5 Mrd. €) sowie aus Tauschtransaktionen von Mobilfunk-Lizenzen in den USA (0,5 Mrd. €). Sondereinflüsse im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen lagen um 0,8 Mrd. € unter denen des Vergleichszeitraums.
  • Die Abschreibungen lagen mit 10,6 Mrd. € um 1,1 Mrd. € über dem Niveau der Vergleichsperiode i. W. aufgrund der als Sondereinfluss erfassten Wertminderung des Goodwills in unserem operativen Segment Systemgeschäft (1,2 Mrd. €). Die planmäßigen Abschreibungen verminderten sich nur leicht.
Grafik: EBIT

KONZERNÜBERSCHUSS

  • Der Konzernüberschuss verringerte sich um 2,7 Mrd. € auf 2,1 Mrd. €.
  • Unser Finanzergebnis verminderte sich um 2,2 Mrd. €, v. a. im Zusammenhang mit der erfolgswirksam erfassten Wertminderung unseres Anteils an der BT in Höhe von 1,3 Mrd. € sowie negativen Bewertungseffekten aus der Ausübung und Folgebewertung eingebetteter Derivate bei Anleihen der T-Mobile US.
  • Der Steueraufwand in Höhe von 1,9 Mrd. € lag um 0,5 Mrd. € über dem der Vergleichsperiode.
  • Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis erhöhte sich um 0,5 Mrd. €.
Grafik: Konzernüberschuss

Eigenkapitalquote

  • Die Eigenkapitalquote stieg um 1,7 Prozentpunkte auf 27,9 %.
  • Die Bilanzsumme verminderte sich im Vergleich zum Jahresende 2016 um 8,6 Mrd. €. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf Währungskurseffekte, v. a. der Umrechnung von US-Dollar in Euro, sowie die Rückzahlung von finanziellen Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.
  • Das Eigenkapital stieg gegenüber dem 31. Dezember 2016 nur leicht von 38,8 Mrd. € auf 39,1 Mrd. €. Erhöhend wirkte insbesondere der Überschuss (3,1 Mrd. €). Die Dividendenausschüttung an Aktionäre der Deutschen Telekom AG für das Geschäftsjahr 2016 (2,8 Mrd. €) wirkte eigenkapitalmindernd. Die – im Zusammenhang mit der den Aktionären gewährten Möglichkeit, ihre Dividendenansprüche in Aktien zu tauschen – durchgeführte Kapitalerhöhung (1,4 Mrd. €) erhöhte das Eigenkapital. Vermindernd wirkten außerdem ergebnisneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung (2,0 Mrd. €).
    Grafik: Eigenkapitalquote

    Cash Capex

    • Der Cash Capex (einschließlich Investitionen in Spektrum) erhöhte sich von 10,5 Mrd. € auf 16,5 Mrd. €.
    • In der Berichtsperiode wurden Mobilfunk-Lizenzen im Wert von 7,3 Mrd. € im operativen Segment USA erworben. Davon resultieren 7,2 Mrd. € aus der im April 2017 beendeten Spektrumauktion. Dem standen Auszahlungen in der Vergleichsperiode in Höhe von insgesamt 2,2 Mrd. €, v. a. in den operativen Segmenten USA und Europa, gegenüber.
    • Ohne Berücksichtigung der Effekte aus Spektrumerwerben stieg der Cash Capex um 1,0 Mrd. €, v. a. in den operativen Segmenten USA und Deutschland jeweils im Zusammenhang mit den Investitionen, die wir im Rahmen des Ausbaus und der Modernisierung unserer Netze getätigt haben.
      Grafik: Cash Capex

      FREE CASHFLOW (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)

      • Der Free Cashflow stieg um 0,4 Mrd. € auf 4,4 Mrd. €.
      • Erhöhend wirkte der um 1,4 Mrd. € über Vorjahresniveau liegende Cashflow aus Geschäftstätigkeit, der v. a. von der positiven Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA profitierte.
      • Vermindernd wirkte der gegenüber der Vorjahresperiode um 1,0 Mrd. € erhöhte Cash Capex (ohne Investitionen in Spektrum).
      Grafik: Free Cashflow

      NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN

      • Die Netto-Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2016 von 50,0 Mrd. € auf 52,6 Mrd. €.
      • Die erhöhende Wirkung des Spektrumerwerbs (7,3 Mrd. €) sowie der Dividendenausschüttung – inkl. an Minderheiten in Beteiligungen – (1,6 Mrd. €) konnte nur teilweise durch die entlastende Wirkung des Free Cashflow (4,4 Mrd. €) sowie der Veräußerungen der Strato (0,6 Mrd. €) und weiterer Anteile der Scout24 AG (0,3 Mrd. €) kompensiert werden. Ebenfalls entlastend wirkten Währungskurseffekte (2,6 Mrd. €).
      Grafik: Netto-Finanzverbindlichkeiten

      Weitergehende Erläuterungen finden sich im Kapitel „Geschäftsentwicklung des Konzerns“.