Sonstige Angaben

ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

Cashflow aus Geschäftstätigkeit

Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 1,4 Mrd. € auf 13,4 Mrd. €. Hierzu trug im Wesentlichen die positive Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA bei. Factoring-Vereinbarungen wirkten sich im Berichtszeitraum insgesamt mit 0,5 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Dies beinhaltet im Wesentlichen Factoring-Vereinbarungen in den operativen Segmenten Deutschland, Systemgeschäft und USA. Im Vergleichszeitraum betrug der Effekt aus Factoring-Vereinbarungen 1,0 Mrd. €. Der erhaltenen Dividendenzahlung der BT in Höhe von 0,2 Mrd. € standen in der Vergleichsperiode Dividendenzahlungen des ehemaligen Joint Ventures EE in Höhe von 0,2 Mrd. € sowie der BT in Höhe von 0,1 Mrd. € gegenüber. Zusätzlich wirkten sich in der Vergleichsperiode erhaltene Einzahlungen aus der Auflösung von Zins-derivaten in Höhe von 0,3 Mrd. € negativ und um 0,1 Mrd. € geringere Nettozinszahlungen positiv im Vorjahresvergleich aus.

Die innerhalb der sonstigen zahlungsunwirksamen Vorgängen in der Berichtsperiode enthaltenen Beträge resultieren im Wesentlichen aus der teilweisen Wertaufholung bei von T-Mobile US in der Vergangenheit erworbenen Spektrum-Lizenzen in Höhe von 1,7 Mrd. €.

Cashflow aus Investitionstätigkeit

in Mio. €    
  Q1–Q3 2017 Q1–Q3 2016
Cash Capex    
Operatives Segment Deutschland (3 109) (2 803)
Operatives Segment USA (11 148) (4 678)
Operatives Segment Europa (1 273) (2 187)
Operatives Segment Systemgeschäft (264) (259)
Operatives Segment Group Development (215) (202)
Group Headquarters & Group Services (712) (656)
Überleitung 180 301
  (16 541) (10 484)
Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheits- leistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) a 1 613 (2 768)
Einzahlungen aus der Veräußerung Anteile Scout24 AG 319 78
Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 276 296
Einzahlungen aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungenb 499 5
Dotierung Contractual Trust Agreement (CTA) für Pensionszusagen (250)
Erwerb/Veräußerung Staatsanleihen (netto) 5 2 788
Sonstiges 70 4
  (13 759) (10 331)
     
a Betrifft in Höhe von 2,0 Mrd. € eine im ersten Halbjahr 2016 hinterlegte Barsicherheit für die im April 2017 abgeschlossene Spektrumauktion in den USA.
b Betrifft in Höhe von 571 Mio. € Einzahlungen aus Kaufpreiszahlungen sowie in Höhe von 72 Mio. € abgegangene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.

Der Cash Capex erhöhte sich um 6,1 Mrd. € auf 16,5 Mrd. €. Im Berichtszeitraum wurden im operativen Segment USA Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von insgesamt 7,3 Mrd. € erworben. Davon resultieren 7,2 Mrd. € aus der im April 2017 beendeten Spektrumauktion. In der Vergleichsperiode waren in den operativen Segmenten USA und Europa 2,2 Mrd. € für erworbene Mobilfunk-Lizenzen enthalten. Ohne Berücksichtigung von Investitionen in Spektrum stieg der Cash Capex gegenüber dem Vergleichszeitraum um 1,0 Mrd. € v. a. im Zusammenhang mit der Netzmodernisierung, einschließlich des Ausbaus des 4G/LTE-Netzwerks, im operativen Segment USA sowie dem Breitband-/Glasfaserausbau im operativen Segment Deutschland.

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

in Mio. €    
  Q1–Q3 2017 Q1–Q3 2016
Rückzahlung Anleihen (10 980) (3 235)
Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) (1 559) (1 596)
Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten aus finanziertem Capex und Opex (264) (213)
Rückzahlung EIB-Kredite (323) (650)
Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheits-leistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) 28 529
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (541) (257)
Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten für Medienübertragungsrechte (198) (162)
Geldanlagen des Joint Ventures EE (netto) (220)
Money Market Loans (netto) (150)
Zahlungsflüsse Continuing Involvement Factoring (netto) (9) 5
Ziehung von EIB-Krediten 675 889
Schuldscheindarlehen (netto) 167 (582)
Besicherte Kredite (1 863)
Begebung Anleihen 9 445 8 293
Commercial Paper (netto) 1 568 (3 276)
Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern    
Aktienoptionen T-Mobile US 18 22
  18 22
Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern    
Aktienrückkauf T-Mobile US (94) (47)
Sonstiges (10) (3)
  (104) (50)
Sonstiges (342) (323)
  (4 282) (976)

Zahlungsunwirksame Transaktionen in der Konzern-Kapitalflussrechnung

Im Juni 2017 wurden Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 1,4 Mrd. € im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit nicht zahlungswirksam bedient, sondern durch Aktien aus genehmigtem Kapital substituiert (siehe Abschnitt „Eigenkapital“). Die zahlungswirksame Erfüllung der Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG betrug ebenfalls 1,4 Mrd. €. Im Vorjahr wurden Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 1,0 Mrd. € nicht zahlungswirksam und in Höhe von 1,5 Mrd. € zahlungswirksam erfüllt.

Die Deutsche Telekom hat in den ersten drei Quartalen 2017 in Höhe von insgesamt 0,3 Mrd. € Finanzierungsformen gewählt, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aus dem operativen und investiven Bereich im Wesentlichen durch Zwischenschaltung von Bankgeschäften später fällig werden (in den ersten drei Quartalen 2016: 0,2 Mrd. €). In der Bilanz werden diese in der Folge unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die künftigen Zahlungen werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Die Deutsche Telekom hat in den ersten drei Quartalen 2017 in Höhe von insgesamt 0,8 Mrd. € Netzwerkausstattung angemietet (in den ersten drei Quartalen 2016: 0,7 Mrd. €), die als Finanzierungs-Leasing-Verhältnis klassifiziert werden. In der Bilanz wird dieses in der Folge ebenfalls unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die künftigen Tilgungen der Verbindlichkeiten werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Die Gegenleistung für den Erwerb von Medienübertragungsrechten wird von der Deutschen Telekom entsprechend der Vertragsgestaltung bei Vertragsabschluss oder verteilt über die Vertragslaufzeit gezahlt. Für erworbene Medienübertragungsrechte wurden in den ersten drei Quartalen 2017 finanzielle Verbindlichkeiten für zukünftige Gegenleistungen in Höhe von 0,2 Mrd. € passiviert (in den ersten drei Quartalen 2016: 0,2 Mrd. €). Die künftigen Zahlungen werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Im operativen Segment USA wurden im Berichtszeitraum Mobilfunk-Endgeräte in Höhe von 0,7 Mrd. € in den Sachanlagen aktiviert (in den ersten drei Quartalen 2016: 1,1 Mrd. €). Diese stehen im Zusammenhang mit dem bei T-Mobile US in 2015 eingeführten Geschäftsmodell JUMP! On Demand, bei dem Kunden das Endgerät nicht mehr kaufen, sondern mieten. Die Auszahlungen werden im Cashflow aus Geschäftstätigkeit gezeigt.

Im operativen Segment USA wurde im März 2017 der im dritten Quartal 2016 zwischen T-Mobile US und einem Telekommunikationsunternehmen vereinbarte Tausch von Mobilfunk-Lizenzen vollzogen und Mobilfunk-Lizenzen im Wert von 0,1 Mrd. € zahlungsunwirksam erworben. Im September 2017 wurde ein weiterer Tausch von Mobilfunk-Lizenzen im operativen Segment USA vollzogen und Mobilfunk-Lizenzen im Wert von 0,1 Mrd. € zahlungsunwirksam erworben.

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Die folgende Tabelle gibt einen Gesamtüberblick über die operativen Segmente und das Segment Group Headquarters & Group Services der Deutschen Telekom für die ersten drei Quartale der Jahre 2017 und 2016.

Neu geschaffen hat die Deutsche Telekom den Vorstandsbereich Technologie und Innovation, in dem übergreifende Netz-, Innovations- und IT-Aufgaben des Konzerns zusammengefasst sind. Hieraus ergeben sich die folgenden organisatorischen Veränderungen: Die Bereiche Innovationen, Telekom IT und die Technik der operativen Segmente Deutschland, Europa und Systemgeschäft ergeben ein eigenes Ressort innerhalb des Segments Group Headquarters & Group Services.

Seit dem 1. Januar 2017 berichtet die Deutsche Telekom über das operative Segment „Group Development“. Group Development steuert ausgewählte Beteiligungen des Konzerns aktiv und entwickelt diese wertsteigernd. Folgende Einheiten bzw. Beteiligungen sind in die Berichterstattung eingegangen: T-Mobile Netherlands (zuvor im operativen Segment Europa), Deutsche Funkturm (DFMG, zuvor im operativen Segment Deutschland) sowie Deutsche Telekom Capital Partners (DTCP) und die Beteiligungen an BT plc, Ströer SE & Co. KGaA sowie die im März 2017 veräußerte Strato AG und im Juni 2017 veräußerte Beteiligung an der Scout24 AG (zuvor im Segment Group Headquarters & Group Services). Ebenso bei Group Development angesiedelt sind die Konzernfunktionen Mergers & Acquisitions sowie Strategisches Portfoliomanagement.

Die Vorjahresvergleichswerte wurden in der Segmentberichterstattung entsprechend rückwirkend angepasst.

Ausführliche Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung der operativen Segmente und des Segments Group Headquarters & Group Services sind dem Kapitel „Geschäftsentwicklung der operativen Segmente“ im Konzern-Zwischenlagebericht zu entnehmen.

Segmentinformationen in den ersten drei Quartalen                    
in Mio. €                    
    Außenumsatz Intersegment-
umsatz
Gesamtumsatz Betriebs-
ergebnis (EBIT)
Planmäßige
Abschrei-
bungen
Wertmin-
derungen
Segment-
vermögen a
Segment-
schulden a
Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen a
Deutschland Q1–Q3 2017 15 244 1 012 16 256 3 281 (2 845) (6) 32 320 25 449 21
  Q1–Q3 2016 15 195 1 013 16 208 2 798 (2 753) (13) 32 017 25 594 20
USA Q1–Q3 2017b 26 683 1 26 684 5 135 (3 821) (4) 64 332 45 247 192
  Q1–Q3 2016 24 293 0 24 293 2 703 (3 929) 0 68 349 49 791 216
Europa Q1–Q3 2017 8 316 271 8 587 1 081 (1 666) (2) 25 935 9 815 61
  Q1–Q3 2016 8 211 247 8 458 1 133 (1 735) (11) 26 600 10 991 59
Systemgeschäft Q1–Q3 2017 4 069 1 030 5 099 (1 319) (291) (1 242) 6 260 5 043 22
  Q1–Q3 2016 4 296 956 5 252 (41) (309) 0 7 462 5 243 21
Group Development Q1–Q3 2017 1 252 450 1 702 1 417 (215) 0 10 793 2 895 295
  Q1–Q3 2016 1 286 450 1 736 3 012 (262) 0 11 221 2 417 397
Group Headquarters & Group Services Q1–Q3 2017 223 2 045 2 268 (895) (475) (25) 43 957 56 121 11
  Q1–Q3 2016 272 2 266 2 538 (1 378) (480) (20) 37 702 50 483 12
Summe Q1–Q3 2017 55 787 4 809 60 596 8 700 (9 313) (1 279) 183 597 144 570 602
  Q1–Q3 2016 53 552 4 933 58 485 8 227 (9 468) (44) 183 351 144 519 725
Überleitung Q1–Q3 2017 (4 809) (4 809) (1) 24 0 (43 756) (43 783) (1)
  Q1–Q3 2016 (4 933) (4 933) 41 0 (34 866) (34 879)
Konzern Q1–Q3 2017 55 787 55 787 8 699 (9 289) (1 279) 139 841 100 787 601
  Q1–Q3 2016 53 552 53 552 8 227 (9 427) (44) 148 485 109 640 725
 
a Werte sind stichtagsbezogen auf den 30. September 2017 und den 31. Dezember 2016.
b Das Betriebsergebnis (EBIT) beinhaltet in der Berichtsperiode eine teilweise Wertaufholung in Höhe von 1,7 Mrd. € bei von T-Mobile US in der Vergangenheit erworbenen Spektrum-Lizenzen.

EVENTUALVERBINDLICHKEITEN

Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu den im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2016 dargestellten Eventualverbindlichkeiten ausgeführt.

Schiedsverfahren Toll Collect. Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect fanden im März, Juli und im September 2017 weitere mündliche Verhandlungen statt. Die Gesellschafter Deutsche Telekom AG und Daimler Financial Services AG haben auch Gegenansprüche wegen der Pflichtverletzungen des Bundes hinsichtlich der Verzögerung des Maut-Starts geltend gemacht.

Klagen wegen Entgelten für die Mitbenutzung von Kabelkanalanlagen. Im von der Unitymedia Hessen GmbH & Co. KG, der Unitymedia NRW GmbH und der Kabel BW GmbH geführten Klageverfahren haben die Kläger die geltend gemachte Forderung im Rahmen der Berufung auf ca. 527 Mio. € zzgl. Zinsen erhöht. Im parallel geführten Verfahren der Vodafone Kabel Deutschland GmbH wurde die Klageforderung auf 540 Mio. € nebst ca. 11 Mio. € für vermeintlich erlangten Zinsnutzen, jeweils zzgl. Zinsen angepasst. Ansprüche vor 2009 werden von der Vodafone Kabel Deutschland GmbH nicht mehr geltend gemacht.

Schadensersatzklagen gegen Slovak Telekom infolge der Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission. Im Juni 2017 wurde der Slovak Telekom eine weitere, bislang nicht substantiierte Schadensersatzklage von Benestra s. r. o. in Höhe von 59 Mio. € zugestellt. Des Weiteren hat Orange Slovensko a. s. nach im Juni 2017 abgeschlossenen Vergleichsverhandlungen ihre Klage zurückgenommen.

KÜNFTIGE VERPFLICHTUNGEN AUS OPERATING LEASING-GESCHÄFTEN UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Verpflichtungen aus Operating Leasing-Verhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Deutschen Telekom zum 30. September 2017:

in Mio. €  
  30.09.2017
Künftige Verpflichtungen aus Operating Leasing-Geschäften 15 119
Bestellobligo für Sachanlagevermögen 2 962
Bestellobligo für immaterielle Vermögenswerte 482
Abgeschlossene Einkaufsverpflichtungen für Vorräte 6 546
Sonstiges Bestellobligo und Abnahmeverpflichtungen 10 750
Öffentlich-rechtliche Verpflichtungen gegenüber der Postbeamtenversorgungskasse 3 069
Verpflichtungen aus der Übernahme von Gesellschaftsanteilen 26
Andere sonstige Verpflichtungen 17
  38 971

Angaben zu Finanzinstrumenten

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorien
in Mio. €                                
      Wertansatz Bilanz nach IAS 39         Wertansatz Bilanz nach IAS 39    
                                 
  Bewertungs-
kategorie
nach IAS 39
Buchwert
30.09.2017
Fortgeführte
Anschaffungs-
kosten
Anschaffungs-
kosten
Beizulegender
Zeitwert
erfolgsneutral
Beizulegender
Zeitwert
erfolgswirksam
Wertansatz
Bilanz
nach IAS 17
Beizulegender
Zeitwert
30.09.2017 a
Bewertungs-
kategorie
nach IAS 39
Buchwert
31.12.2016
Fortgeführte
Anschaffungs-
kosten
Anschaffungs-
kosten
Beizulegender
Zeitwert
erfolgsneutral
Beizulegender
Zeitwert
erfolgswirksam
Wertansatz
Bilanz
nach IAS 17
Beizulegender
Zeitwert
31.12.2016 a
Aktiva                                
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 2 860 2 860         LaR 7 747 7 747        
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 8 957 8 957         LaR 9 179 9 179        
Ausgereichte Darlehen und Forderungen LaR/n. a. 2 592 2 442       150 2 624 LaR/n. a. 5 664 5 482       182 5 701
davon: Gezahlte Collaterals LaR 244 244         LaR 235 235        
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte                                
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen HtM 5 5         HtM 8 8        
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte AfS 4 380   158 4 222     4 222 AfS 5 548   126 5 422     5 422
Derivative finanzielle Vermögenswerte                                
Derivate ohne Hedge-Beziehung FAHfT 1 125       1 125   1 125 FAHfT 1 881       1 881   1 881
davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte FAHfT 462       462   462 FAHfT 915       915   915
davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebetteteEnergy Forward Agreements FAHfT           FAHfT          
Derivate mit Hedge-Beziehung n. a. 302     143 159   302 n. a. 498     268 230   498
Passiva                                
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 8 481 8 481         FLAC 10 388 10 388        
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten FLAC 46 816 46 816         51 948 FLAC 50 090 50 090         55 547
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 4 518 4 518         4 596 FLAC 4 097 4 097         4 186
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen FLAC 483 483         548 FLAC 535 535         662
Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall FLAC         FLAC 1 866 1 866         1 921
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten FLAC 1 344 1 344         1 375 FLAC 1 823 1 823         1 859
davon: Erhaltene Collaterals FLAC 543 543         FLAC 829 829        
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten FLAC 1 331 1 331         FLAC 1 958 1 958        
Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing n. a. 2 613         2 613 2 872 n. a. 2 547         2 547 2 852
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten                                
Derivate ohne Hedge-Beziehung FLHfT 1 147       1 147   1 147 FLHfT 1 607       1 607   1 607
davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte FLHfT 838       838   838 FLHfT 837       837   837
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen FLHfT         FLHfT          
davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettete Energy Forward Agreements FLHfT 5       5   5 FLHfT          
Derivate mit Hedge-Beziehung n. a. 383     37 346   383 n. a. 127     48 79   127
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen FLHfT           FLHfT 50       50   50
                                 
davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39                                
Kredite und Forderungen/Loans and Receivables LaR 14 259 14 259         2 474 LaR 22 408 22 408         5 519
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/ Held-to-Maturity Investments HtM 5 5         HtM 8 8        
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/ Available-for-Sale Financial Assets AfS 4 380   158 4 222     4 222 AfS 5 548   126 5 422     5 422
Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading FAHfT 1 125       1 125   1 125 FAHfT 1 881       1 881   1 881
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/Financial Liabilities Measured at Amortized Cost FLAC 62 973 62 973         58 467 FLAC 70 757 70 757         64 175
Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/ Financial Liabilities Held for Trading FLHfT 1 147       1 147   1 147 FLHfT 1 657       1 657   1 657
 
a Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurde die Erleichterungsvorschrift des IFRS 7.29a in Anspruch genommen.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von 1,4 Mrd. € (31. Dezember 2016: 1,5 Mrd. €) enthalten, die eine Laufzeit von mehr als einem Jahr haben. Der beizulegende Zeitwert entspricht im Wesentlichen dem Buchwert.

Finanzinstrumente, die zum Fair Value bewertet werden
in Mio. €                
  30.09.2017 31.12.2016
  Level 1 Level 2 Level 3 Summe Level 1 Level 2 Level 3 Summe
Aktiva                
Available-for-Sale Financial Assets (AfS) 3 928   294 4 222 5 212   210 5 422
Financial Assets Held for Trading (FAHfT)   663 462 1 125   966 915 1 881
Derivative finanzielle Vermögenswerte mit Hedge-Beziehung   302   302   498   498
Passiva                
Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT)   304 843 1 147   770 887 1 657
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung   383   383   127   127

Von den zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten (AfS) der sonstigen originären finanziellen Vermögenswerte bilden die Instrumente der verschiedenen Levels jeweils eigene Klassen von Finanzinstrumenten. Die beizulegenden Zeitwerte des Gesamtbestands an Instrumenten in Level 1 entsprechen jeweils den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Der Ge-samtbestand an Instrumenten in Level 1 von 3 928 Mio. € (31. Dezember 2016: 5 212 Mio. €) enthält mit einem Buchwert von umgerechnet rund 3,85 Mrd. € eine strategische Beteiligung von 12 % an der BT. Nachdem die Beteiligung bereits zum 31. Dezember 2016 erfolgswirksam wertgemindert wurde, ist der beizulegende Zeitwert der Beteiligung zum 30. September 2017 um in Euro umgerechnet weitere rund 1,3 Mrd. € gesunken. Dieser Rückgang umfasst sowohl den Aktienkurs- als auch den Währungskurseffekt und wurde in voller Höhe aufwandswirksam in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Beteiligung ist auch künftig stets zum in Euro umgerechneten aktuellen Börsenwert zu bewerten. Künftige negative Wertentwicklungen wären in voller Höhe (d. h. Aktienkurs- und Währungskurseffekt) unmittelbar aufwandswirksam in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zu erfassen. Künftige positive Wertentwicklungen wären in voller Höhe erfolgsneutral im Eigenkapital (sonstiges Ergebnis) zu erfassen.

Entwicklung der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten
in Mio. €          
  Available-for-Sale Financial Assets (AfS) Financial Assets Held for Trading (FAHfT): In Anleihen einge- bettete Optionen auf vorzeitige Tilgung Financial Assets Held for Trading (FAHfT): In Renewable Energy Purchase Agreements eingebettetes Energy Forward Agreement Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT): In Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT): In Renewable Energy Purchase Agreements eingebettetes Energy Forward Agreements
Buchwert zum 1. Januar 2017 210 915 (837)
Zugänge (inkl. erstmaliger Klassifizierung als Level 3) 98 16 0 0
Erfolgswirksam erfasste Wertminderungen (inkl. Abgangsverluste) (23) (217) (3) (220) (9)
Erfolgswirksam erfasste Werterhöhungen (inkl. Abgangsgewinne) 14 111 3 117 4
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste negative Wertänderungen (40)
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste positive Wertänderungen 56
Abgänge (21) (301)
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Kursdifferenzen (62) 102 0
Buchwert zum 30. September 2017 294 462 0 (838) (5)

Bei den Level 3 zugeordneten zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten der sonstigen originären finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von 294 Mio. € um Beteiligungen, deren Bewertung auf Basis der besten verfügbaren Informationen zum Abschluss-Stichtag vorgenommen wird. Die größte Relevanz misst die Deutsche Telekom dabei grundsätzlich Transaktionen über Anteile an den betreffenden Beteiligungsunternehmen bei. Außerdem werden Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen betrachtet. Für die Entscheidung, welche Informationen letztlich für die Bewertung verwendet werden, ist sowohl die zeitliche Nähe der jeweiligen Transaktion zum Abschluss-Stichtag relevant als auch die Frage, ob die Transaktion zu marktüblichen Konditionen vollzogen wurde. Außerdem ist hierbei der Grad der Ähnlichkeit zwischen Bewertungsobjekt und vergleichbarem Unternehmen zu berücksichtigen. Nach Einschätzung der Deutschen Telekom sind die beizulegenden Zeitwerte der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag hinreichend zuverlässig bestimmbar. Bei Beteiligungen mit einem Buchwert von 186 Mio. € fanden in hinreichender zeitlicher Nähe zum Abschluss-Stichtag Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen zu marktüblichen Konditionen statt, weshalb die dort vereinbarten Anteilspreise unangepasst für die Bewertung zum 30. September 2017 heranzuziehen waren. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 45 Mio. € liegen zwar die letzten marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit, jedoch entspricht nach erfolgter Analyse der operativen Entwicklung (insbesondere Umsatzerlöse, EBIT und Liquidität) der bisherige Buchwert dem aktuellen beizulegenden Zeitwert und ist, aufgrund eingeschränkter Vergleichbarkeit, einer Bewertung auf Basis von in größerer zeitlicher Nähe vollzogenen Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen vorzuziehen. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 63 Mio. €, bei denen die letzten marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit liegen, repräsentiert eine Bewertung auf Basis von in größerer zeitlicher Nähe erfolgten marktüblichen Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen den beizulegenden Zeitwert am zuverlässigsten. Hierbei wurden Multiples auf die Bezugsgröße Umsatzerlöse (Bandbreite von 1,1 bis 6,2) angewendet, wobei der jeweilige Median verwendet wurde. In bestimmten Fällen waren aufgrund individueller Gegebenheiten Bewertungsabschläge auf den jeweiligen Multiple erforderlich. Wäre als Multiple der jeweilige Wert des 2/3-Quantils (des 1/3-Quantils) verwendet worden, so wäre bei unveränderten Bezugsgrößen der beizulegende Zeitwert der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag um insgesamt 26 Mio. € höher (um 9 Mio. € niedriger) gewesen. Wären die verwendeten Bezugsgrößen um 10 % höher (niedriger) gewesen, so wäre bei unveränderten Multiples der beizulegende Zeitwert der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag um insgesamt 3 Mio. € höher (um 3 Mio. € niedriger) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Beteiligungen im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von 23 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode siehe vorstehende Tabelle. Für die Beteiligungen bestand am Abschluss-Stichtag keine Verkaufsabsicht.

Börsennotierte Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten werden Level 1 oder Level 2 auf Basis der Höhe des Handelsvolumens für das jeweilige Instrument zugeordnet. In EUR oder USD denominierte Emissionen mit relativ großem Emissionsvolumen sind grundsätzlich als Level 1 zu qualifizieren, die übrigen grundsätzlich als Level 2. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 1 zugeordneten Instrumente entsprechen den Nominalwerten multipliziert mit den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 2 zugeordneten Instrumente werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.

Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen, sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.

Da für die im Bestand befindlichen Level 2 zugeordneten derivativen Finanzinstrumente mangels Marktnotierung keine Marktpreise vorliegen, werden die Zeitwerte mittels anerkannter finanzmathematischer Modelle berechnet, wobei ausschließlich beobachtbare Input-Parameter in die Bewertung einfließen. Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende Zeitwert dem Betrag, den die Deutsche Telekom bei Übertragung des Finanzinstruments zum Abschluss-Stichtag entweder erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei finden zum Abschluss-Stichtag relevante Zinssätze der Vertragspartner Anwendung. Als Wechselkurse werden die am Abschluss-Stichtag geltenden Mittelkurse verwendet. Bei zinstragenden derivativen Finanzinstrumenten wird zwischen dem Clean Price und dem Dirty Price unterschieden. Im Unterschied zum Clean Price umfasst der Dirty Price auch die abgegrenzten Stückzinsen. Die angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Full Fair Value bzw. dem Dirty Price.

Bei den Level 3 zugeordneten Financial Assets Held for Trading der sonstigen derivativen finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 462 Mio. € um in von T-Mobile US emittierte Anleihen eingebettete Optionen. Die durch T-Mobile US jederzeit ausübbaren Optionen ermöglichen die vorzeitige Tilgung der Anleihen zu festgelegten Ausübungspreisen. Für die Anleihen als Gesamtinstrumente sind zwar regelmäßig und auch am Abschluss-Stichtag beobachtbare Marktpreise verfügbar, nicht jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Diese Kündigungsrechte wurden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Dabei werden historische Zinsvolatilitäten von Anleihen der T-Mobile US und vergleichbarer Emittenten verwendet, da sie zum Abschluss-Stichtag einen zuverlässigeren Schätzwert für diesen nicht beobachtbaren Input-Parameter darstellen als aktuelle Marktvolatilitäten. Der zum aktuellen Abschluss-Stichtag für die Zinsvolatilität verwendete absolute Wert lag bei 1,6 bis 2,4 %. Die ebenfalls nicht beobachtbare Spread-Kurve wurde auf Basis aktueller Marktpreise von Anleihen der T-Mobile US und Schuldinstrumenten vergleichbarer Emittenten ermittelt. Die zum aktuellen Abschluss-Stichtag verwendeten Spreads lagen für die Restlaufzeiten der Anleihen zwischen 1,9 und 3,3 % und im kürzerfristigen Bereich zwischen 0,6 und 1,6 %. Für den ebenso nicht beobachtbaren Input-Parameter Mean Reversion stellten nach unserer Einschätzung 10 % den besten Schätzwert dar. Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag um 10 % höhere (niedrigere) absolute Zinsvolatilitäten verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet insgesamt 23 Mio. € höher (um 38 Mio. € niedriger) gewesen. Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag um 100 Basispunkte höhere (niedrigere) Spreads verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet insgesamt 174 Mio. € niedriger (um 249 Mio. € höher) gewesen. Wäre für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag eine um 100 Basispunkte höhere (niedrigere) Mean Reversion verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet insgesamt 4 Mio. € niedriger (um 11 Mio. € höher) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Optionen im Rahmen der Level 3-Bewertung im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Ertrag) von in Euro umgerechnet 45 Mio. € für unrealisierte Gewinne erfasst. Im Berichtszeitraum wurden mehrere Optionen ausgeübt und die betreffenden Anleihen vorzeitig gekündigt. Im Zeitpunkt der Kündigung wurden die Optionen mit ihrem gesamten Buchwert von in Euro umgerechnet 301 Mio. € aufwandswirksam ausgebucht. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen. Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Wertminderungen resultieren im Wesentlichen aus der letztmaligen Bewertung der im Berichtszeitraum abgegangenen Optionen unmittelbar vor ihrer Ausbuchung, weil zu diesem Zeitpunkt die bewertungsrelevanten Zinssätze und historischen absoluten Zinsvolatilitäten entsprechend von denen des letzten Abschluss-Stichtags abwichen. Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Werterhöhungen waren im Wesentlichen auf Bewegungen der bewertungsrelevanten Zinssätze und historischen absoluten Zinsvolatilitäten zurückzuführen. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.

Bei den Level 3 zugeordneten Financial Liabilities Held for Trading der derivativen finanziellen Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 838 Mio. € um Aktienoptionen, die eingebettet sind in von T-Mobile US emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock. Die Mandatory Convertible Preferred Stock werden bei Laufzeitende 2017 in eine variable Anzahl von Aktien der T-Mobile US umgetauscht und nicht als Eigenkapital, sondern als Fremdkapital ausgewiesen. Das Gesamtinstrument wird aufgespalten in ein zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziertes Schuldinstrument (Anleihe) und ein erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanziertes eingebettetes Derivat. Dieses Derivat umfasst neben der Wandlung am Laufzeitende auch die den Investoren eingeräumten vorzeitigen Wandlungsrechte. Für die Mandatory Convertible Preferred Stock als Gesamtinstrument ist regelmäßig und auch zum Abschluss-Stichtag ein beobachtbarer Marktpreis verfügbar, nicht jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Die Wandlungsrechte werden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Der Marktpreis des Gesamtinstruments und seiner Komponenten ist im Wesentlichen abhängig von der Entwicklung des Aktienkurses der T-Mobile US sowie des Marktzinsniveaus. Wäre am Abschluss-Stichtag der Aktienkurs der T-Mobile US um 10 % höher (niedriger) gewesen, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet 168 Mio. € niedriger (um 168 Mio. € höher) gewesen. Wäre für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag ein um 100 Basispunkte höherer (niedrigerer) Marktzinssatz verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet 2 Mio. € niedriger (um 2 Mio. € höher) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Optionen im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von in Euro umgerechnet 103 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Zur Entwicklung des Buchwerts in der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen. Die Wertänderungen im Berichtszeitraum sind im Wesentlichen auf Veränderungen des Aktienkurses der T-Mobile US zurückzuführen. Aufgrund seiner Eigenart bildet dieses Instrument eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.

Bei den Level 3 zugeordneten Financial Liabilities Held for Trading der derivativen finanziellen Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 5 Mio. € um Energy Forward Agreements, die in von der T-Mobile US abgeschlossene Renewable Energy Purchase Agreements eingebettet sind. Die Renewable Energy Purchase Agreements bestehen aus jeweils zwei Komponenten, dem Energy Forward Agreement und dem Erwerb von Renewable Energy Certificates durch T-Mobile US. Die Verträge wurden in 2017 mit Energieproduzenten geschlossen und haben Laufzeiten von 12 bis 15 Jahren ab jeweiligem kommerziellen Produktionsbeginn, der für Jahresende 2017 bis Jahresende 2018 erwartet wird. Der jeweilige Erfüllungszeitraum des separat als Derivate bilanzierten Energy Forward Agreements startet ebenfalls bei kommerziellem Produktionsbeginn. Unter den Energy Forward Agreements erhält T-Mobile US während des Erfüllungszeitraums variable Beträge basierend auf der tatsächlichen Produktionsmenge des Energieproduzenten und dann aktuellen Energiepreisen und bezahlt feste Beträge je produzierter Energieeinheit. Die Energy Forward Agreements werden mangels beobachtbarer Marktpreise mittels Bewertungsmodellen bewertet. Der Wert des Derivats wird wesentlich beeinflusst von der zukünftigen Produktionsmenge des Energieproduzenten, die T-Mobile US zum Abschluss-Stichtag mit 1 314 Gigawattstunden pro Jahr veranschlagt hat. Der Wert der Derivate wird außerdem wesentlich beeinflusst von den zukünftigen Energiepreisen, die für den Zeitraum jenseits von fünf Jahren nicht beobachtbar sind. Des Weiteren wird der Wert der Derivate wesentlich beeinflusst von den ebenfalls nicht beobachtbaren zukünftigen Preisen für Renewable Energy Certificates. Für den nicht beobachtbaren Zeitraum hat T-Mobile US on-peak-Energiepreise zwischen in Euro umgerechnet 23,63 € und 37,59 € und off-peak-Energiepreise zwischen in Euro umgerechnet 18,94 € und 33,33 € verwendet. Für das off-peak/on-peak-Verhältnis wurde ein Wert von durchschnittlich 57 % verwendet. Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag um 10 % höhere (niedrigere) zukünftige Energiepreise verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Derivate um in Euro umgerechnet 32 Mio. € höher (32 Mio. € niedriger) gewesen. Wäre für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag eine um 5 % höhere (niedrigere) zukünftige Energieproduktionsmenge verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Derivate um in Euro umgerechnet 11 Mio. € höher (11 Mio. € niedriger) gewesen. Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag die zukünftigen Preise für Renewable Energy Certificates verdoppelt worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Derivate um in Euro umgerechnet 5 Mio. € höher gewesen. Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag die zukünftigen Preise für Renewable Energy Certificates mit Null angesetzt worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert des Derivats um in Euro umgerechnet 5 Mio. € niedriger gewesen. Aus der Level 3-Bewertung wurde in der Berichtsperiode im sonstigen betrieblichen Ergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von in Euro umgerechnet 5 Mio. € für unrealisierte Verluste der Derivate erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die vorstehende Tabelle verwiesen. Die Wertänderungen im Berichtszeitraum sind im Wesentlichen auf Veränderungen der beobachtbaren und der nicht beobachtbaren Energiepreise zurückzuführen. Zum 30. Juni 2017 war der Wert des Bestands aus Sicht der Deutschen Telekom noch leicht positiv (Buchwert 3 Mio. €), weshalb er als Vermögenswert auszuweisen war. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Die Bewertung der Derivate bei erstmaliger Erfassung ergaben einen aus Sicht der T-Mobile US positiven Wert von in Euro umgerechnet 112 Mio. €. Nach Einschätzung der T-Mobile US wurden die Verträge zu aktuellen Marktkonditionen geschlossen, und bei der Bewertung wurden die am besten geeigneten Werte für die nicht beobachtbaren Input-Parameter verwendet. Der Transaktionspreis bei Vertragsschluss betrug jeweils Null. Weil nicht beobachtbare Input-Parameter wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der Derivate haben, wurde im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung der sich bei der Bewertung jeweils ergebende Betrag nicht bilanziert. Vielmehr werden diese Beträge über den Zeitraum der kommerziellen Energieproduktion linear ertragswirksam amortisiert (in Euro umgerechnet jährlich insgesamt 8 Mio. €). Diese Amortisation modifiziert den Effekt aus der periodischen Bewertung der Derivate mit dem jeweiligen Bewertungsmodell und aktualisierten Bewertungsparametern. Alle Beträge aus der Derivatebewertung werden sowohl in der Bilanz (sonstige derivative finanzielle Vermögenswerte bzw. derivative finanzielle Verbindlichkeiten) als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstige betriebliche Aufwendungen bzw. sonstige betriebliche Erträge) saldiert. Der noch in der Gewinn- und Verlustrechnung zu amortisierende Betrag hat sich in der Berichtsperiode wie folgt entwickelt:

Energy Forward Agreement: Entwicklung des noch nicht amortisierten Betrags der
Bewertung bei erstmaliger Erfassung
in Mio. €  
   
Bewertung bei erstmaliger Erfassung 112
In der aktuellen Berichtsperiode ertragswirksam amortisierte Beträge
Nicht amortisierte Beträge zum 30. September 2017 112

Zum 31. Dezember 2016 waren in den Level 3 zugeordneten finanziellen Verbindlichkeiten derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit einem Buchwert von 50 Mio. € enthalten, die aus einer im Geschäftsjahr 2015 Dritten gewährten Option zum Kauf von Anteilen an einem Tochterunternehmen der Deutschen Telekom resultierten. Aufgrund seiner Eigenart bildete dieses Instrument eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Sie war ausgewiesen in den derivativen finanziellen Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen. Der Ausübungszeitraum endete im Berichtszeitraum, und die Option wurde vollumfänglich ausgeübt. Im Zeitpunkt des Vollzugs des Verkaufs wurde sie ertragswirksam ausgebucht.

Angaben zum Kreditrisiko. Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden im Insolvenzfall sämtliche mit dem betreffenden Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw. negativem beizulegenden Zeitwert aufgerechnet, und es verbleibt lediglich in Höhe des Saldos eine Forderung bzw. Verbindlichkeit. Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und danach entsprechende Barsicherheiten ausgetauscht. Von Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils positiv ist, erhielt die Deutsche Telekom frei verfügbare Barmittel im Rahmen von Collateralverträgen in Höhe von 543 Mio. € (31. Dezember 2016: 829 Mio. €). Hierdurch wurde das Ausfallrisiko um 539 Mio. € (31. Dezember 2016: 781 Mio. €) reduziert, da den erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) am Abschluss-Stichtag in dieser Höhe entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüberstehen. Für die derivativen Finanzinstrumente mit positivem beizulegenden Zeitwert, deren Buchwert zum Abschluss-Stichtag 965 Mio. € (31. Dezember 2016: 1 464 Mio. €) betrug, bestand aufgrund dieser Vereinbarungen zum 30. September 2017 ein maximales Ausfallrisiko in Höhe von 13 Mio. € (31. Dezember 2016: 11 Mio. €). Es existiert kein Ausfallrisiko aus im Bestand befindlichen eingebetteten Derivaten. Zu den noch nicht amortisierten Beträgen der erstmaligen Bewertung der Energy Forward Agreements wird auf vorstehende Ausführungen verwiesen. An Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils negativ war, stellte die Deutsche Telekom im Rahmen von Collateralverträgen Barsicherheiten in Höhe von 244 Mio. € (31. Dezember 2016: 235 Mio. €). Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Den gezahlten Barsicherheiten stehen am Abschluss-Stichtag in Höhe von 238 Mio. € (31. Dezember 2016: 209 Mio. €) entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüber, weshalb sie in dieser Höhe keinen Ausfallrisiken unterlagen. Die gezahlten Collaterals sind unter den ausgereichten Darlehen und Forderungen innerhalb der sonstigen finanziellen Vermögenswerte ausgewiesen. Aufgrund ihrer engen Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten bilden die gezahlten Collaterals eine eigene Klasse von finanziellen Vermögenswerten. Ebenso bilden die unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen erhaltenen Collaterals aufgrund ihrer Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten eine eigene Klasse von finanziellen Verbindlichkeiten. Darüber hinaus existieren keine wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko von finanziellen Vermögenswerten mindernden Vereinbarungen. Das maximale Ausfallrisiko der übrigen finanziellen Vermögenswerte entspricht somit deren Buchwert.

DIENSTLEISTUNGSKONZESSIONSVEREINBARUNGEN

Satellic NV, Machelen, Belgien, hat am 25. Juli 2014 mit der in Belgien für die Mauterhebung zuständigen Behörde Viapass eine vertragliche Vereinbarung über Errichtung, Betrieb und Finanzierung eines elektronischen Mauterhebungs-systems abgeschlossen. Das System wurde durch Viapass am 30. März 2016 abgenommen, sodass die Errichtungsphase am 31. März 2016 vollendet wurde. Infolgedessen wurde in der Vergleichsperiode ein Ergebnis aus Auftragsfertigung in Höhe von 0,1 Mrd. € realisiert. Seit Beginn der Betriebsphase am 1. April 2016 werden die gesonderten Entgelte für Betriebs- und Instandhaltungsleistungen in den jeweiligen Perioden als Umsatzerlöse nach den Regelungen des IAS 18 erfasst. In den ersten neun Monaten 2017 wurden insgesamt Umsatzerlöse in Höhe von 54 Mio. € realisiert. Von den in der Vergleichsperiode insgesamt durch Satellic NV realisierten Umsatzerlösen in Höhe von 0,2 Mrd. € waren ab Beginn der Betriebsphase Umsatzerlöse in Höhe von 45 Mio. € zu verzeichnen.

ANGABEN ÜBER BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Zu den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 beschriebenen Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen ergaben sich, mit Ausnahme der nachfolgend beschriebenen Sachverhalte, bis zum 30. September 2017 keine wesentlichen Änderungen.

Die Bundesrepublik Deutschland (Bund) und die KfW Bankengruppe haben sich die ihnen für das Geschäftsjahr 2016 zustehende Dividende für die gehaltenen Aktien an der Deutschen Telekom AG teilweise in bar auszahlen lassen und teilweise Aktien aus genehmigtem Kapital gewählt. In diesem Zusammenhang wurden im Juni 2017 12 630 Tsd. Stück Aktien an den Bund und 10 186 Tsd. Stück Aktien an die KfW Bankengruppe übertragen. Der Anteil des Bundes an der Deutschen Telekom AG beträgt zum 30. September 2017 14,5 % und der Anteil der KfW Bankengruppe an der Deutschen Telekom AG beträgt zum 30. September 2017 17,4 %.

Assoziierte Unternehmen. Mit Wirkung zum 23. Juni 2017 wurden die verbliebenden direkt gehaltenen Anteile in Höhe von 9,26 % an der Scout24 AG mit einem Ertrag von 226 Mio. € (31. Dezember 2016: 96 Mio. €; 31. Dezember 2015: 298 Mio. €) veräußert.

ORGANE

Veränderungen im Vorstand

Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 30. Juni 2016 beschlossen, den Konzernvorstand um das neue Vorstandsressort Technologie und Innovation zu erweitern. Das neue Ressort wird mit Wirkung zum 1. Januar 2017 von Claudia Nemat, bislang verantwortlich für das Ressort Europa und Technik, geleitet. Weiterhin hat der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG in seiner Sitzung am 30. Juni 2016 Srini Gopalan als neuen Vorstand für das Ressort Europa mit Wirkung zum 1. Januar 2017 bestellt.

Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat mit Beschluss vom 18. Juli 2017 dem Wunsch von Herrn Niek Jan van Damme, im Vorstand der Deutschen Telekom AG zuständig für das Ressort Deutschland, entsprochen, dessen Bestellung zum Vorstandsmitglied mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2017 aufzuheben. Weiterhin hat der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG in seiner Sitzung am 18. Juli 2017 Herrn Dr. Dirk Wössner als neuen Vorstand für das Ressort Deutschland mit Wirkung zum 1. Januar 2018 bestellt.

Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat mit Beschluss vom 13. September 2017 dem Wunsch von Herrn Reinhard Clemens, im Vorstand der Deutschen Telekom AG zuständig für das Ressort T-Systems, entsprochen, dessen Bestellung zum Vorstandsmitglied mit Wirkung zum 31. Dezember 2017 aufzuheben. Weiterhin hat der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG in seiner Sitzung am 13. September 2017 Herrn Adel Al-Saleh als neuen Vorstand für das Ressort T-Systems mit Wirkung zum 1. Januar 2018 bestellt.

Veränderungen im Aufsichtsrat

Sylvia Hauke hat ihr Mandat im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG mit Ablauf des 30. Juni 2017 niedergelegt. Katrin Topel wurde zum 1. Juli 2017 gerichtlich in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG bestellt.

Am 27. August 2017 ist das Aufsichtsratsmitglied Herr Dr. Wulf H. Bernotat verstorben. Herr Dr. Wulf H. Bernotat war seit dem 1. Januar 2010 Mitglied des Aufsichtsrats der Deutschen Telekom AG.

Frau Margret Suckale wurde zum 28. September 2017 gerichtlich in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG bestellt.