USA

KUNDENENTWICKLUNG

in Tsd.
  30.06.2018 31.03.2018 Veränderung
30.06.2018/
31.03.2018
in %
31.12.2017 Veränderung
30.06.2018/
31.12.2017
in %
30.06.2017 Veränderung
30.06.2018/
30.06.2017
in %
Mobilfunk-Kunden 75.619 74.040 2,1 72.585 4,2 69.562 8,7
Eigene Kunden (unter eigener Marke) a 61.049 59.941 1,8 58.715 4,0 56.451 8,1
Eigene Postpaid-Kunden a 40.082 39.065 2,6 38.047 5,3 36.158 10,9
Eigene Prepaid-Kunden a 20.967 20.876 0,4 20.668 1,4 20.293 3,3
Wholesale-Kunden b 14.570 14.099 3,3 13.870 5,0 13.111 11,1
a Im Rahmen von Änderungen des Konsolidierungskreises zu Beginn des Jahres 2018 erhöhte sich die Anzahl eigener Postpaid-Kunden um 13 Tsd. und die Anzahl eigener Prepaid-Kunden um 9 Tsd.
b T-Mobile US ist der Auffassung, dass aufgrund aktueller und zukünftiger regulatorischer Änderungen das von den Wholesale-Partnern angebotene Lifeline-Programm unwirtschaftlich geworden ist. T-Mobile US wird auch weiterhin diese Lifeline-Anbieter unterstützen, hat aber die Lifeline-Kunden aus der ausgewiesenen Wholesale-Kundenbasis herausgenommen. Dadurch reduziert sich die Zahl der ausgewiesenen Wholesale-Kunden zum Anfang des dritten bzw. zum Anfang des zweiten Quartals 2017 um 160 Tsd. bzw. 4.638 Tsd.

Zum 30. Juni 2018 hatte das operative Segment USA (T-Mobile US) 75,6 Mio. Kunden gegenüber einem Kundenbestand von 72,6 Mio. Kunden zum 31. Dezember 2017. Der Nettozuwachs lag im ersten Halbjahr 2018 bei 3,0 Mio. Kunden gegenüber 2,5 Mio. im Vorjahreszeitraum. Die Gründe dafür erläutern wir nachfolgend:

Eigene Kunden (unter eigener Marke). Der Anstieg bei den eigenen Postpaid-Kunden betrug im ersten Halbjahr 2018 netto 2.022 Tsd. gegenüber netto 1.731 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Der stärkere Zuwachs bei den eigenen Postpaid-Kunden ist hauptsächlich auf das anhaltende Wachstum in bestehenden und neu erschlossenen Märkten, den zunehmenden Erfolg in neuen Geschäftsfeldern wie „T-Mobile for Business“, „T-Mobile ONE TM Unlimited 55+“ und „T-Mobile ONE Military“, den höheren Bruttozuwachs infolge der höheren Zahl vernetzter Geräte (insbesondere Apple Watch) sowie die geringere Abwanderung der Postpaid-Kunden im ersten Halbjahr 2018 zurückzuführen. Gegenläufig wirkten zum Teil die Effekte aggressiverer Angebote und der Start von „Un-carrier Next – All Unlimited“ (einschließlich Steuern und Gebühren) im ersten Quartal 2017 sowie die höhere Anzahl an Deaktivierungen aufgrund einer größeren Kundenbasis.

Die Zahl der eigenen Prepaid-Kunden stieg im ersten Halbjahr 2018 um netto 290 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 480 Tsd. im Vergleichszeitraum. Dieser rückläufige Kundenzuwachs resultierte im Wesentlichen aus der höheren Anzahl an Deaktivierungen aufgrund einer größeren Kundenbasis unter der T-Mobile US Marke MetroPCS, die jedoch von der geringeren Abwanderung in eigene Postpaid-Tarife teilweise kompensiert wurde.

Wholesale-Kunden. Die Zahl der Wholesale-Kunden erhöhte sich in der ersten Jahreshälfte 2018 um netto 700 Tsd. gegenüber 264 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Dieser Zuwachs ist im Wesentlichen auf die gesunkene Anzahl an Deaktivierungen infolge der Herausnahme der Kunden aus dem Lifeline-Programm im Jahresverlauf 2017 zurückzuführen.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

in Mio. €
  Q1 2018 Q2 2018 Q2 2017 Veränderung in % H1 2018 H1 2017 Veränderung in % Gesamtjahr 2017
GESAMTUMSATZ   8.455 8.821 9.236 (4,5) 17.277 18.218 (5,2) 35.736
Betriebsergebnis                  
(EBIT)   1.137 1.201 1.328 (9,6) 2.338 2.331 0,3 5.930
EBIT-Marge % 13,4 13,6 14,4   13,5 12,8   16,6
Abschreibungen   (1.223) (1.321) (1.308) (1,0) (2.544) (2.695) 5,6 (5.019)
EBITDA   2.360 2.522 2.635 (4,3) 4.882 5.025 (2,8) 10.949
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse   28 (32) (4) n. a. (4) 0 n. a. 1.633
EBITDA
(BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
  2.332 2.553 2.640 (3,3) 4.885 5.025 (2,8) 9.316
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 27,6 28,9 28,6   28,3 27,6   26,1
CASH CAPEX   (1.143) (1.353) (8.463) 84,0 (2.495) (9.905) 74,8 (11.932)

Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments USA sank im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,2 % von 18,2 Mrd. € auf 17,3 Mrd. €. Auf US-Dollar-Basis wuchs der Gesamtumsatz um 6,0 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hauptgrund dafür waren höhere Service-Umsätze, die wiederum zurückzuführen sind auf den Anstieg des durchschnittlichen Bestands eigener Kunden. Verursacht wurde dieser Anstieg durch das anhaltende Wachstum in bestehenden und neu erschlossenen Märkten, den zunehmenden Erfolg in neuen Geschäftsfeldern, eine rückläufige Kundenabwanderung im ersten Halbjahr 2018 und eine Zunahme der vernetzten Geräte.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Auf Euro-Basis sank das bereinigte EBITDA um 2,8 % von 5,0 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 4,9 Mrd. € in den ersten sechs Monaten 2018. Die bereinigte EBITDA-Marge erhöhte sich von 27,6 % im ersten Halbjahr 2017 auf 28,3 % in den ersten sechs Monaten 2018. Auf US-Dollar-Basis wuchs das bereinigte EBITDA im gleichen Zeitraum um 8,6 %. Positiven Einfluss auf das bereinigte EBITDA hatten die vorstehend erläuterten höheren Service-Umsätze mit eigenen Postpaid- und Prepaid-Kunden, der positive Effekt aus der Anwendung von IFRS 15 sowie die positive Nettoauswirkung im Zusammenhang mit den Hurrikans in Höhe von 128 Mio. US-$ im ersten Halbjahr 2018, darunter Erstattungen der Versicherungen. T-Mobile US arbeitet weiterhin mit den Versicherungen zusammen und rechnet auch in künftigen Perioden mit weiteren Erstattungen im Zusammenhang mit den Hurrikans. Diesen positiven Einflüssen standen höhere personalbezogene Kosten, Kosten im Zusammenhang mit Managed Services, Provisionen, Kosten der geplanten Transaktion mit Sprint, höhere Kosten im Zusammenhang mit dem Netzausbau, steigende Nettoverluste aus Endgeräteverkäufen und geringere Erträge aus Spektrumtransaktionen gegenüber.

Auch das EBITDA ging um 2,8 % von 5,0 Mrd. € im ersten Halbjahr 2017 auf 4,9 Mrd. € in der ersten Jahreshälfte 2018 zurück. Auf US-Dollar-Basis erhöhte sich das EBITDA aufgrund der oben beschriebenen Faktoren von 5,4 Mrd. US-$ im ersten Halbjahr 2017 auf 5,9 Mrd. US-$ im ersten Halbjahr 2018.

EBIT

Das EBIT blieb im ersten Halbjahr 2018 mit 2,3 Mrd. € stabil gegenüber dem Vorjahreshalbjahr. Auf US-Dollar-Basis stieg das EBIT im gleichen Zeitraum um 12 %, insbesondere aufgrund des höheren EBITDA, dem allerdings höhere Abschreibungen gegenüberstanden.

Cash Capex

Der Cash Capex sank von 9,9 Mrd. € im ersten Halbjahr 2017 auf 2,5 Mrd. € in den ersten sechs Monaten 2018. Auf US-Dollar-Basis ging der Cash Capex auf 3,0 Mrd. US-$ zurück, gegenüber 10,9 Mrd. US-$ im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Ursächlich dafür war v. a. der rückläufige Erwerb von Spektrumlizenzen in der ersten Jahreshälfte 2018.