Group Headquarters & Group Services

Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel „Konzernstruktur, -strategie und -steuerung“, sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss.

Operative Entwicklung

in Mio. €
  Q1 2018 Q2 2018 Q2 2017 Veränderung in % H1 2018 H1 2017 Veränderung in % Gesamtjahr 2017
GESAMTUMSATZ 651 767 785 (2,3) 1.418 1.521 (6,8) 2.935
Betriebsergebnis                
(EBIT) (324) (281) (268) (4,9) (605) (544) (11,2) (1.437)
Abschreibungen (162) (269) (192) (40,1) (431) (341) (26,4) (657)
EBITDA (162) (12) (76) 84,2 (174) (204) 14,7 (780)
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (92) (54) 1 n. a. (146) (15) n. a. (119)
EBITDA
(BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
(70) 41 (76) n. a. (29) (189) 84,7 (661)
CASH CAPEX (248) (247) (239) (3,3) (495) (481) (2,9) (1.005)

Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres Segments Group Headquarters & Group Services verringerte sich im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,8 %. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass bei Deutsche Telekom IT konzernintern neu beauftragte Entwicklungsleistungen im Inland seit Januar 2016 nicht mehr verrechnet werden. Weitere Gründe für den Umsatzrückgang sind die entfallenen Umsätze der DeTeMedien als Folge des im Juni 2017 vollzogenen Verkaufs und die gesunkenen Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude, im Wesentlichen aufgrund der weiteren Optimierung von Flächen. Positiv wirkten sich die höheren konzerninternen Umsätze bei Deutsche Telekom IT aus der Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems auf den Umsatz aus.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

In der Berichtsperiode verbesserte sich das bereinigte EBITDA unseres Segments Group Headquarters & Group Services im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 160 Mio. €. Diese Entwicklung resultierte wesentlich aus den gestiegenen Umsätzen bei Deutsche Telekom IT aus der Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems, die sich nicht konzernextern auf die Ertragslage auswirken. Des Weiteren wirkte sich der reduzierte Personalbestand bei Vivento infolge des fortgesetzten Personalumbaus positiv aus. Gegenläufig belasteten die gesunkenen Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude das bereinigte EBITDA.

Insgesamt wirkten sich im ersten Halbjahr 2018 im Saldo negative Sondereinflüsse in Höhe von 146 Mio. € auf das EBITDA aus. Dabei standen Aufwendungen für Personalmaßnahmen der positiven Wirkung einer Rückstellungsauflösung für Rechtsrisiken im Zusammenhang mit der Beendigung des Schiedsverfahrenskomplexes Toll Collect gegenüber. Im Vorjahreszeitraum hatten Aufwendungen für Personalmaßnahmen sowie gegenläufig ein Ertrag aus der Veräußerung der DeTeMedien die insgesamt negativen Sondereinflüsse in Höhe von 15 Mio. € geprägt.

EBIT

Der Rückgang des EBIT um 61 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum resultierte neben den beim EBITDA beschriebenen Effekten im Wesentlichen aus einem Anstieg der Abschreibungen um 90 Mio. €. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf gestiegene planmäßige Abschreibungen infolge höherer Aktivierungen bei Deutsche Telekom IT, die daraus resultierten, dass konzernintern neu beauftragte Entwicklungsleistungen im Inland nicht mehr verrechnet werden. Teilweise kompensiert wurde diese Entwicklung durch rückläufige Abschreibungen im Bereich Grundstücke und Gebäude infolge der fortgesetzten Optimierung unseres Immobilienportfolios.

Cash Capex

Der Cash Capex erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 14 Mio. €. Höhere Investitionen im Bereich Technologie und Innovation, im Wesentlichen für Entwicklungsleistungen, wurden teilweise durch geringere Fahrzeuganschaffungen kompensiert.