Die Deutsche Telekom auf einen Blick

KONZERNUMSATZ

  • Der Konzernumsatz verminderte sich um 1,2 Mrd. € auf 36,3 Mrd. €. Ohne Währungskurs- und leicht negative Konsolidierungskreiseffekte wuchs unser Konzernumsatz um 2,2 %.
  • Unser operatives Segment USA zeigt einen Umsatzrückgang von 5,2 %; auf US-Dollar-Basis zeigt sich der anhaltende Erfolg in den USA mit einem Umsatzanstieg um 6,0 %.
  • Unser operatives Segment Deutschland verzeichnet eine stabile Geschäftsentwicklung; im Umsatz zeigt sich aufgrund der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 15 eine leichte Verminderung um 1,1 %.
  • Ein leichtes Umsatzplus in Höhe von 1,2 % zeigt unser operatives Segment Europa. In unserem operativen Segment Systemgeschäft verzeichnen wir einen Rückgang um 1,6 %. Auch in unserem operativen Segment Group Development verminderte sich der Umsatz, im Wesentlichen bedingt durch die Entkonsolidierung der Strato.
Grafik: Konzernumsatz

EBITDA BEREINIGT

  • Unser bereinigtes EBITDA zeigt einen stabilen Verlauf. Ohne Währungskurs- und leicht negative Konsolidierungskreiseffekte stieg unser bereinigtes EBITDA um 5,2 %.
  • Unser operatives Segment USA zeigt einen Rückgang des bereinigten EBITDA um 2,8 %. Auf US-Dollar-Basis können wir für unser USA-Geschäft einen Anstieg um 8,6 % verzeichnen.
  • Einen Anstieg des bereinigten EBITDA weisen unsere operativen Segmente Deutschland (1,6 %) und Europa (1,5 %) aus. Negativ entwickelte sich das bereinigte EBITDA in unseren operativen Segmenten Systemgeschäft und Group Development.
  • Die bereinigte EBITDA-Marge des Konzerns lag mit 31,6 % über dem Vorjahresniveau von 30,6 %. In Deutschland lag die EBITDA-Marge bei 39,5 %, in Europa bei 32,7 % und in den USA bei 28,3 %.
Grafik: EBITDA bereinigt

EBIT

  • Unser EBIT verringerte sich um 1,1 Mrd. € auf 4,5 Mrd. €.
  • Das EBIT war im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Mrd. € stärker durch Sondereinflüsse belastet. Im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen waren 0,4 Mrd. € höhere Sondereinflüsse als im Vorjahr enthalten. Zusätzlich profitierte das Vorjahr von positiven Sondereinflüssen aus dem Verkauf der Strato in Höhe von 0,5 Mrd. € sowie dem Verkauf weiterer Anteile der Scout24 AG in Höhe von 0,2 Mrd. €.
  • Die Abschreibungen lagen mit 6,3 Mrd. € auf dem Niveau der Vergleichsperiode.
Grafik: EBIT

KONZERNÜBERSCHUSS

  • Der Konzernüberschuss verringerte sich von 1,6 Mrd. € auf 1,5 Mrd. €.
  • Durch das um 1,4 Mrd. € verbesserte Finanzergebnis in Höhe von minus 1,6 Mrd. € wurde die Verringerung des EBIT kompensiert. Der Verlust in der Vergleichsperiode war auf die erfolgswirksam erfasste Wertminderung unseres Anteils an BT in Höhe von 1,1 Mrd. € sowie auf höhere negative Bewertungseffekte aus der Ausübung und Bewertung eingebetteter Derivate der T-Mobile US zurückzuführen. Während sich in der Berichtsperiode der im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect vereinbarte Vergleich in Höhe von 0,6 Mrd. € belastend auswirkte, verbesserte sich das Zinsergebnis um 0,2 Mrd. € im Vergleich zur Vorjahresperiode.
  • Der Steueraufwand in Höhe von 0,9 Mrd. € lag um 0,3 Mrd. € über dem Wert der Vergleichsperiode.
  • Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis erhöhte sich um 0,2 Mrd. €.
Grafik: Konzernüberschuss

Eigenkapitalquote

  • Die Eigenkapitalquote verminderte sich um 0,4 Prozentpunkte auf 29,6 %.
  • Die Bilanzsumme verminderte sich im Vergleich zum Jahresende 2017 um 1,6 Mrd. €.
  • Das Eigenkapital sank gegenüber dem 31. Dezember 2017 von 42,5 Mrd. € auf 41,4 Mrd. €. Vermindernd wirkten insbesondere die Dividendenausschüttung an die Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 3,1 Mrd. €, das Aktienrückkauf-Programm durch T-Mobile US in Höhe von 0,9 Mrd. € sowie eine erfolgsneutral erfasste Wertminderung der Anteile an BT in Höhe von 0,7 Mrd. €. Erhöhend wirkte der Überschuss in Höhe von 2,1 Mrd. € sowie ein im Rahmen der Umstellung auf die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 9 und 15 erfolgsneutral erfasster Effekt in Höhe von 1,5 Mrd. €. Erfolgsneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung erhöhten das Eigenkapital in Höhe von 0,5 Mrd. €.
Grafik: Eigenkapitalquote

Cash Capex

  • Der Cash Capex (einschließlich Investitionen in Spektrum) verminderte sich von 13,5 Mrd. € auf 6,2 Mrd. €.
  • In der Vergleichsperiode wurden Mobilfunk-Lizenzen im Wert von 7,3 Mrd. €, v. a. im operativen Segment USA, erworben, denen in der Berichtsperiode Auszahlungen in Höhe von 0,1 Mrd. €, v. a. in den USA, gegenüberstanden.
  • Ohne Berücksichtigung der Effekte aus Spektrumerwerben verminderte sich der Cash Capex um 0,1 Mrd. €; bereinigt um Effekte aus der Währungsumrechnung liegt der Cash Capex über dem Niveau des Vorjahres. Die Investitionen wurden v. a. in den operativen Segmenten USA, Deutschland und Europa, jeweils im Rahmen des Ausbaus und der Modernisierung unserer Netze, getätigt.
Grafik: Cash Capex

FREE CASHFLOW
(VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)

  • Der Free Cashflow stieg um 0,4 Mrd. € auf 2,9 Mrd. €.
  • Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 0,1 Mrd. € gegenüber der Vergleichsperiode. Positiv wirkten niedrigere Nettozinszahlungen. Die positive Entwicklung in unserem operativen Segment USA wird durch Effekte aus der Währungsumrechnung belastet.
  • Entlastend wirkte der gegenüber der Vorjahresperiode um 0,1 Mrd. € geringere Cash Capex (ohne Investitionen in Spektrum).
Grafik: Free Cashflow

NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN

  • Die Netto-Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2017 von 50,8 Mrd. € auf 54,8 Mrd. €.
  • Die erhöhende Wirkung der Dividendenausschüttung – inkl. an Minderheiten in Beteiligungen – (3,1 Mrd. €), des Aktienrückkauf-Programms durch T-Mobile US (0,9 Mrd. €), weiterer Erwerbe von Aktien der T-Mobile US und OTE (0,4 Mrd. €) sowie des Erwerbs von Layer3 TV (0,3 Mrd. €) konnte nur teilweise durch die entlastende Wirkung des Free Cashflow (2,9 Mrd. €) kompensiert werden. Ebenfalls erhöhend wirkten Währungskurseffekte (0,7 Mrd. €).
Grafik: Netto-Finanzverbindlichkeiten

Weitergehende Erläuterungen finden sich im Kapitel „Geschäftsentwicklung des Konzerns“.