Die Deutsche Telekom auf einen Blick

Konzernumsatz

  • Der Konzernumsatz verminderte sich um 0,7 Mrd. € auf 17,9 Mrd. €. Ohne Währungskurs- und leicht negative Konsolidierungskreiseffekte wuchs unser Konzernumsatz um 3,1 %.
  • Unser operatives Segment USA zeigt einen Umsatzrückgang von 5,9 %; auf US-Dollar-Basis zeigt sich der anhaltende Erfolg in den USA mit einem Umsatzanstieg um 8,7 %.
  • Unser operatives Segment Deutschland verzeichnet eine stabile Geschäftsentwicklung; im Umsatz zeigt sich aufgrund der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 15 eine Verminderung um 1,3 %.
  • Ein leichtes Umsatzplus in Höhe von 1,1 % zeigt unser operatives Segment Europa. In unserem operativen Segment Systemgeschäft verzeichnen wir einen Rückgang um 2,3 %. Auch in unserem operativen Segment Group Development verminderte sich der Umsatz, im Wesentlichen bedingt durch die Entkonsolidierung der Strato.
Grafik: Konzernumsatz

EBITDA BEREINIGT

  • Unser bereinigtes EBITDA zeigt einen stabilen Verlauf. Ohne Währungskurseffekte stieg unser bereinigtes EBITDA um 6,6 %.
  • Unser operatives Segment USA zeigt einen Rückgang des bereinigten EBITDA um 2,3 %. Auf US-Dollar-Basis können wir für unser USA-Geschäft einen Anstieg um 12,8 % verzeichnen.
  • Einen Anstieg des bereinigten EBITDA weisen unsere operativen Segmente Europa (2,5 %) und Deutschland (1,3 %) aus. Negativ entwickelte sich das bereinigte EBITDA in unseren operativen Segmenten Systemgeschäft und Group Development.
  • Die bereinigte EBITDA-Marge des Konzerns lag mit 31,0 % über dem Vorjahresniveau von 29,8 %. In Deutschland lag die EBITDA-Marge bei 39,1 %, in Europa bei 32,4 % und in den USA bei 27,6 %.
Grafik: EBITDA bereinigt

EBIT

  • Unser EBIT verringerte sich um 0,6 Mrd. € auf 2,2 Mrd. €.
  • Im EBITDA waren im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Mrd. € höhere Sondereinflüsse im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen enthalten. Zusätzlich profitierte das Vorjahr von einem positiven Sondereinfluss aus dem Verkauf der Strato in Höhe von 0,5 Mrd. €.
  • Die Abschreibungen lagen mit 3,1 Mrd. € um 0,1 Mrd. € unter dem Niveau der Vergleichsperiode.
Grafik: EBIT

KONZERNÜBERSCHUSS

  • Der Konzernüberschuss erhöhte sich von 0,7 Mrd. € auf 1,0 Mrd. €.
  • Bei unserem Finanzergebnis verzeichnen wir einen Verlust von 0,4 Mrd. €. In der Vergleichsperiode betrug der Verlust 2,0 Mrd. €, welcher auf die erfolgswirksam erfasste Wertminderung unseres Anteils an BT in Höhe von 0,7 Mrd. € sowie höhere negative Bewertungseffekte aus der Ausübung und Bewertung eingebetteter Derivate der T-Mobile US zurückzuführen war.
  • Dem Steueraufwand in Höhe von 0,5 Mrd. € stand im Vorjahr ein Ertrag in Höhe von 0,1 Mrd. € gegenüber.
  • Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis erhöhte sich um 0,2 Mrd. €.
Grafik: Konzernüberschuss

Eigenkapitalquote

  • Die Eigenkapitalquote stieg um 1,7 Prozentpunkte auf 31,7 %.
  • Die Bilanzsumme verminderte sich im Vergleich zum Jahresende 2017 um 3,3 Mrd. €. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, zurückzuführen.
  • Das Eigenkapital stieg gegenüber dem 31. Dezember 2017 von 42,5 Mrd. € auf 43,7 Mrd. €. Erhöhend wirkte der Überschuss in Höhe von 1,3 Mrd. € sowie ein im Rahmen der Umstellung auf die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 9 und 15 erfolgsneutral erfasster Effekt in Höhe von 1,9 Mrd. €. Vermindernd wirkten eine erfolgsneutral erfasste Wertminderung der Anteile an BT in Höhe von 0,7 Mrd. €, das Aktienrückkauf-Programm der T-Mobile US in Höhe von 0,5 Mrd. € sowie erfolgsneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung in Höhe von 0,6 Mrd. €.
Grafik: Eigenkapitalquote

Cash Capex

  • Der Cash Capex (einschließlich Investitionen in Spektrum) verminderte sich von 3,3 Mrd. € auf 3,1 Mrd. €.
  • In der Berichtsperiode wurden Mobilfunk-Lizenzen im Wert von 0,1 Mrd. €, v. a. im operativen Segment USA erworben. In der Vergleichsperiode standen dem geringere Auszahlungen, v. a. in den USA, gegenüber.
  • Bereinigt um Effekte aus der Währungsumrechnung läge der Cash Capex auf dem Niveau der Vergleichsperiode. Die Investitionen wurden v. a. in den operativen Segmenten USA, Deutschland und Europa jeweils im Rahmen des Ausbaus und der Modernisierung unserer Netze getätigt.
Grafik: Cash Capex

FREE CASHFLOW (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)

  • Der Free Cashflow stieg um 0,2 Mrd. € auf 1,4 Mrd. €.
  • Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit verminderte sich um 0,1 Mrd. € gegenüber der Vergleichsperiode. Auch hier wird die positive Entwicklung in unserem operativen Segment USA durch Effekte aus der Währungsumrechnung belastet. Positiv wirken niedrigere Nettozinszahlungen.
  • Entlastend wirkte der gegenüber der Vorjahresperiode um 0,2 Mrd. € geringere Cash Capex (ohne Investitionen in Spektrum).
Grafik: Free Cashflow

NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN

  • Die Netto-Finanzverbindlichkeiten verminderten sich gegenüber dem Jahresende 2017 von 50,8 Mrd. € auf 50,5 Mrd. €.
  • Die entlastende Wirkung des Free Cashflow (1,4 Mrd. €) wurde durch Aktienrückkäufe der T-Mobile US (0,5 Mrd. €) sowie den Erwerb von Layer3 TV (0,3 Mrd. €) teilweise kompensiert. Ebenfalls entlastend wirkten Währungskurseffekte (0,6 Mrd. €).
Grafik: Netto-Finanzverbindlichkeiten

 

Weitergehende Erläuterungen finden sich im Kapitel „Geschäftsentwicklung des Konzerns“.