Geschäftsentwicklung der Deutschen Telekom AG

Die Deutsche Telekom AG stellt ihren Jahresabschluss nach den Grundsätzen des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) auf.

Als Konzernzentrale übernehmen wir strategische und segmentübergreifende Steuerungsaufgaben und erbringen Dienstleistungen für andere Konzerngesellschaften. Die Ergebnisse unserer Tochtergesellschaften und die Maßnahmen der Konzernfinanzierung prägen entscheidend unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

So konnte durch Maßnahmen zur Effizienzsteigerung das rückläufige Endgerätegeschäft ohne Vertragsbeziehungen in unserem operativen Segment Deutschland ausgeglichen werden. In unserem operativen Segment Systemgeschäft belasteten bilanzielle Risikovorsorgemaßnahmen für einzelne Großkundenverträge und die generell rückläufige Preisentwicklung im ICT-Geschäft sowie Wechselkurseffekte das Ergebnis. In 2016 wurde das operative Segment Europa auch weiterhin durch Wettbewerbs- und Preisdruck beeinflusst.

Die Deutsche Telekom AG weist für das Geschäftsjahr 2016 einen Jahresüberschuss in Höhe von 2,0 Mrd. € aus. Die Geschäftsentwicklung war im Berichtsjahr neben dem operativen Geschäft von einer Vielzahl weiterer unterschiedlicher Effekte (z. B. verstärkte Inanspruchnahme des Vorruhestandsprogramms für Beamte, Wertaufholung bei der T-Mobile Global Zwischenholding GmbH, Bonn, Abschreibung bei der T-Mobile Global Holding GmbH, Bonn, auf die dort indirekt gehaltene Beteiligung an der britischen BT Group plc) geprägt, die sich sowohl originär aus dem eigenen Geschäft der Gesellschaft als auch aus dem Beteiligungsergebnis ergaben.