Operative Entwicklung

in Mio. €
  2017 2016 Veränderung Veränderung in % 2015
Gesamtumsatz 2 943 3 467 (524) (15,1) 3 355
Betriebsergebnis (1 495) (1 919) 424 22,1 (1 750)
Abschreibungen (657) (676) 19 2,8 (780)
EBITDA (837) (1 243) 406 32,7 (970)
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (121) (574) 453 78,9 (416)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) (716) (670) (46) (6,9) (554)
Cash Capex (1 005) (936) (69) (7,4) (983)

Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres Segments Group Headquarters & Group Services verringerte sich 2017 gegenüber dem Vorjahr um 15,1 %. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass bei Deutsche Telekom IT konzernintern neu beauftragte Entwicklungsleistungen im Inland seit Januar 2016 nicht mehr verrechnet werden. Weitere Gründe für den Umsatzrückgang sind die entfallenen Umsätze der DeTeMedien, deren Verkauf im Juni 2017 vollzogen wurde, und die gesunkenen konzerninternen Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude, im Wesentlichen aufgrund der weiteren Optimierung von Flächen. Des Weiteren wirkten sich niedrigere konzerninterne Umsätze bei Telekom Training sowie bei Deutsche Telekom IT aufgrund einer geringeren Verrechnung von Lizenzen und der reduzierten umsatzrelevanten Kostenbasis negativ aus. Einen positiven Einfluss auf den Umsatz hatte die strukturelle Weiterentwicklung der Deutschen Telekom Services Europe (DTSE).

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Im Berichtsjahr sank das bereinigte EBITDA unseres Segments Group Headquarters & Group Services im Vergleich zu 2016 um 46 Mio. €. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf niedrigere konzerninterne Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude, entfallene Wertbeiträge durch den Verkauf der DeTeMedien und höhere Rückstellungszuführungen. Im Gegensatz dazu hatten folgende Faktoren einen positiven Effekt auf das bereinigte EBITDA: die Neuaufstellung unseres Vorstandsbereichs Technologie und Innovation, höhere Erträge aus Immobilienverkäufen, der reduzierte Personalbestand durch den fortgesetzten Personalumbau bei Vivento und geringere operative Kosten bei unseren Group Services.

Insgesamt wirkten sich 2017 negative Sondereinflüsse in Höhe von 121 Mio. € auf das EBITDA aus. Diese ergaben sich hauptsächlich aus Aufwendungen für Personalmaßnahmen und gegenläufig aus einem Ertrag aus der Veräußerung der DeTeMedien. 2016 hatten Aufwendungen insbesondere im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen die negativen Sondereinflüsse in Höhe von 574 Mio. € geprägt.

EBIT

Hauptursache für den Anstieg des EBIT um 424 Mio. € gegenüber dem Vorjahr ist die Verbesserung des EBITDA. Die Abschreibungen lagen um 19 Mio. € unter dem Vorjahresniveau; zurückzuführen ist dies insbesondere auf geringere Abschreibungen im Bereich Grundstücke und Gebäude infolge der fortgesetzten Optimierung unseres Immobilien-Portfolios.

Cash Capex

Der Cash Capex erhöhte sich gegenüber 2016 um 69 Mio. €, hauptsächlich aufgrund von höheren Entwicklungsleistungen im Vorstandsbereich Technologie und Innovation.