Europa

KUNDENENTWICKLUNG

in Tsd.
    31.12.2017 31.12.2016 Veränderung Veränderung in % 31.12.2015
Europa, gesamt Mobilfunk-Kunden 48 842 47 952 890 1,9 49 060
  Vertragskunden 25 483 24 315 1 168 4,8 23 657
  Prepaid-Kunden 23 359 23 637 (278) (1,2) 25 403
  Festnetz-Anschlüsse 8 439 8 531 (92) (1,1) 8 763
  davon: IP-basiert 5 734 5 016 718 14,3 4 132
  Breitband-Anschlüsse Retail 5 647 5 393 254 4,7 5 189
  TV (IPTV, Sat, Kabel) 4 244 4 049 195 4,8 3 905
  Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL)/Wholesale PSTN 2 265 2 259 6 0,3 2 239
  Wholesale gebündelte Anschlüsse 143 123 20 16,3 121
  Wholesale entbündelte Anschlüsse 246 247 (1) (0,4) 199
Griechenland Mobilfunk-Kunden 7 981 7 725 256 3,3 7 399
  Festnetz-Anschlüsse 2 547 2 564 (17) (0,7) 2 586
  Breitband-Anschlüsse 1 843 1 682 161 9,6 1 531
Rumänien Mobilfunk-Kunden 5 258 5 722 (464) (8,1) 5 992
  Festnetz-Anschlüsse 1 865 1 969 (104) (5,3) 2 091
  Breitband-Anschlüsse 1 182 1 194 (12) (1,0) 1 186
Ungarn Mobilfunk-Kunden 5 293 5 332 (39) (0,7) 5 504
  Festnetz-Anschlüsse 1 632 1 629 3 0,2 1 674
  Breitband-Anschlüsse 1 105 1 040 65 6,3 1 023
Polen Mobilfunk-Kunden 10 454 10 634 (180) (1,7) 12 056
  Festnetz-Anschlüsse 32 20 12 60,0 18
  Breitband-Anschlüsse 15 16 (1) (6,3) 15
Tschechische Republik Mobilfunk-Kunden 6 176 6 049 127 2,1 6 019
  Festnetz-Anschlüsse 197 140 57 40,7 154
  Breitband-Anschlüsse 167 134 33 24,6 134
Kroatien Mobilfunk-Kunden 2 244 2 234 10 0,4 2 233
  Festnetz-Anschlüsse 967 1 001 (34) (3,4) 1 004
  Breitband-Anschlüsse 783 783 0 0,0 741
Slowakei Mobilfunk-Kunden 2 243 2 225 18 0,8 2 235
  Festnetz-Anschlüsse 858 850 8 0,9 855
  Breitband-Anschlüsse 669 638 31 4,9 599
Österreich Mobilfunk-Kunden 5 702 4 594 1 108 24,1 4 323
Übrige a Mobilfunk-Kunden 3 490 3 438 52 1,5 3 299
  Festnetz-Anschlüsse 340 358 (18) (5,0) 381
  Breitband-Anschlüsse 274 279 (5) (1,8) 285
  
a „Übrige“ enthält die Landesgesellschaften der Länder Albanien, EJR Mazedonien und Montenegro sowie die Anschlüsse der GTS Central Europe Gruppe in Rumänien.

Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die Erläuterungen im "Kapitel „Konzernstruktur“ sowie die Angabe 31 „Segmentberichterstattung“ im Konzern-Anhang.

Gesamt

Auch im Berichtsjahr prägte die hohe Wettbewerbsintensität das Marktumfeld in Europa. Dieser Herausforderung haben wir uns erfolgreich gestellt – mit unserem konvergenten Produkt-Portfolio „MagentaOne“: Zum 31. Dezember 2017 verbuchten wir bei unseren FMC-Kunden einen starken Anstieg von rund 58,5 %. Auch unser TV-Geschäft hat sich als konstanter Umsatztreiber etabliert. Im Mobilfunk-Geschäft haben wir die Zahl der werthaltigen Vertragskunden gegenüber dem Vorjahresende um 4,8 % auf 25,5 Mio. erhöht. Konsequent treiben wir im Festnetz den Ausbau von schnellen Glasfaser-basierten Anschlüssen (FTTH, FTTB und FTTC) voran. Im Rahmen unserer paneuropäischen Netzstrategie steigerten wir auch die Anzahl der IP-Anschlüsse,
v. a. indem wir klassische PSTN-Anschlüsse auf IP-Technologie migrierten.

Mobilfunk

Ende Dezember 2017 verzeichneten wir insgesamt 48,8 Mio. Mobilfunk-Kunden, gegenüber 2016 ein Plus von 1,9 %. Grund für das Wachstum war die positive Entwicklung im werthaltigen Vertragskunden-Geschäft v. a. bei unseren Landesgesellschaften in Polen, Ungarn und der Tschechischen Republik. Insgesamt erzielten wir bei den Vertragskunden einen Zuwachs von 4,8 % bzw. rund 1,2 Mio. Kunden; der Wachstumstrend setzt sich also fort. Der Anteil der Vertragskunden am gesamten Kundenbestand lag zum Ende des Berichtsjahres bei 52,2 %. Weil wir unsere Mobilfunk-Netze mit 4G/LTE-Technologie weiter ausgebaut haben, profitierten unsere Kunden von einer größeren Netzabdeckung mit einer schnellen, mobilen Breitband-Anbindung. So versorgten wir zum 31. Dezember 2017 in den Ländern unseres operativen Segments bereits 94 % der Bevölkerung mit LTE und erreichten insgesamt rund 106 Mio. Einwohner. Dass unsere Kunden diese hohen Bandbreiten nutzen, zeigen zum einen die in Anspruch genommenen hohen Datenvolumen, zum anderen die Verkaufszahlen mobiler Endgeräte: Dabei betrug Ende Dezember 2017 der Anteil der Smartphones an den gesamten verkauften mobilen Endgeräten 81 %, ein weiterer Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Dies ermöglichte es uns, die Kundenverluste im Prepaid-Geschäft komplett aufzufangen. Die Effekte aus den regulierungsbedingten Prepaid-Registrierungsvorschriften in Polen wirkten sich negativ auf die Kundenentwicklung aus. Im Berichtsjahr erzielten wir ab dem dritten Quartal 2017 gegenüber dem Vorquartal wieder ein leichtes Plus bei den Prepaid-Kunden.

Festnetz

Auch im Berichtsjahr haben unsere TV- und Entertainment-Angebote positive Impulse gegeben: So wuchs die Anzahl der TV-Kunden gegenüber 2016 um 4,8 % auf 4,2 Mio.; dabei entfiel ein Großteil der Nettozuwächse in Höhe von 195 Tsd. Kunden auf unsere Landesgesellschaften in Ungarn, der Slowakei und Griechenland.

In allen unseren integrierten Ländern bieten wir unseren Kunden unser konvergentes Produkt-Portfolio „MagentaOne“ an und konnten bis zum 31. Dezember 2017 bereits 2,2 Mio. FMC-Kunden gewinnen; v. a. in Griechenland wuchs die Nachfrage deutlich. Im Geschäftskundensegment vertreiben wir das Produkt „MagentaOne Business“ mit zunehmendem Erfolg. Das technische Grundgerüst für FMC-Produkte ist ein vereinfachtes und standardisiertes Netzwerk auf Basis der IP-Technologie. Insgesamt haben wir in fünf Landesgesellschaften auf diese Technologie umgestellt. Zum 31. Dezember 2017 verzeichneten wir bei den IP-basierten Anschlüssen einen Bestand von 5,7 Mio., ein Plus von 14,3 % gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil der IP-basierten Anschlüsse an den gesamten Festnetz-Anschlüssen belief sich auf rund 67,9 %. Die Anzahl der Festnetz-Anschlüsse in unserem operativen Segment Europa reduzierte sich im Vergleich zu 2016 leicht und lag zum Berichtsjahresende bei 8,4 Mio. 

Die Anzahl der Breitband-Anschlüsse-Retail stieg um 4,7 % auf insgesamt 5,6 Mio. Dabei entfiel der Großteil des Nettozuwachses auf Glasfaser-basierte Anschlüsse und lag damit deutlich über dem Wachstum des DSL-Geschäfts. Zu diesem Zuwachs trugen
v. a. Rumänien, Ungarn und die Slowakei bei. Insgesamt konnten wir die Abdeckung der Haushalte mit Glasfaser weiter erhöhen: Zum 31. Dezember 2017 lag sie in unseren Landesgesellschaften bei rund 32 %. Dieser Erfolg bestärkt uns darin, auch weiterhin in zukunftsweisende Glasfaser-basierte Technologien zu investieren.

Operative Entwicklung

in Mio. €
    2017 2016 Veränderung Veränderung in % 2015
Gesamtumsatz   11 589 11 454 135 1,2 11 674
Griechenland   2 846 2 883 (37) (1,3) 2 878
Rumänien   972 985 (13) (1,3) 984
Ungarn   1 808 1 673 135 8,1 1 848
Polen a   1 509 1 488 21 1,4 1 544
Tschechische Republik   1 011 959 52 5,4 958
Kroatien   955 925 30 3,2 909
Slowakei   748 766 (18) (2,3) 783
Österreich   900 855 45 5,3 829
Übrige b   1 069 1 132 (63) (5,6) 1 155
Betriebsergebnis   462 1 184 (722) (61,0) 1 342
EBIT-Marge % 4,0 10,3     11,5
Abschreibungen   (3 157) (2 589) (568) (21,9) (2 395)
EBITDA   3 619 3 773 (154) (4,1) 3 737
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse   (130) (93) (37) (39,8) (207)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse)   3 749 3 866 (117) (3,0) 3 944
Griechenland   1 135 1 120 15 1,3 1 118
Rumänien   166 175 (9) (5,1) 205
Ungarn   545 539 6 1,1 526
Polen a   419 482 (63) (13,1) 580
Tschechische Republik   406 400 6 1,5 390
Kroatien   386 374 12 3,2 367
Slowakei   315 302 13 4,3 296
Österreich   266 258 8 3,1 259
Übrige b   110 215 (105) (48,8) 202
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 32,3 33,8     33,8
Cash Capex   (1 874) (2 600) 726 27,9 (1 469)
 
Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene des operativen Segments.

a Seit dem 1. September 2017 wird das Geschäft der T-Systems Polska Sp. z o.o., das bisher organisatorisch dem operativen Segment Systemgeschäft zugeordnet war, im operativen Segment Europa ausgewiesen. Die Werte aus Vorperioden wurden nicht angepasst.
b „Übrige“ enthält die Landesgesellschaften der Länder Albanien, EJR Mazedonien und Montenegro sowie ICSS (International Carrier Sales & Solutions), ICSS-Geschäft der Local Business Units, GTS Central Europe Gruppe in Rumänien und Europe Headquarters.

Gesamtumsatz

Unser operatives Segment Europa erzielte im Berichtsjahr einen Gesamtumsatz von 11,6 Mrd. €, gegenüber dem Vorjahr ein leichtes Plus von 1,2 %. Auch organisch betrachtet, d. h. unter der Annahme konstanter Wechselkurse sowie einer unveränderten Organisationsstruktur, lag der Umsatz um 0,5 % über dem Vorjahresniveau.

Im Bereich der Wachstumsfelder haben unsere Landesgesellschaften 2017 ein deutliches Umsatzplus von 11,0 % erwirtschaftet. So betrug der Anteil der Wachstumsfelder am Segmentumsatz rund 33 %. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leistete das mobile Datengeschäft, das deutlich um 17,2 % auf 1,6 Mrd. € zulegte. Alle Länder unseres operativen Segments haben ihren Beitrag zu diesem Erfolg beigesteuert ‒ insbesondere Polen, Ungarn, Griechenland und Österreich. Auch im TV- und Breitband-Geschäft setzte sich der Aufwärtstrend dank unseres innovativen TV- und Programm-Managements fort: Im Berichtsjahr stieg der TV-Umsatz um 6,9 % auf 498 Mio. €, der Breitband-Umsatz um 2,9 % auf 711 Mio. €. Unser Geschäftskundenbereich B2B/ICT konnte im Jahr 2017 wachsende Umsatzzahlen im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Besonders hervorzuheben sind die sehr guten Ergebnisse bei ICT-Lösungen in Europa, v. a. in Ungarn. Aber auch im Cloud-Geschäft sowie mit den konvergenten Lösungen für den Mittelstand („MagentaOne Business“) konnten wir unseren Geschäftskunden in 2017 zukunftsorientierte Lösungen anbieten und damit im zweistelligen Prozentbereich wachsen. Um der bevorzugte Partner unserer Kunden für die Digitalisierung zu werden, haben wir in diesem Jahr wichtige Weichen gestellt.

Daneben verzeichneten wir höhere Umsätze bei den Endgeräteverkäufen sowie bei den Visitoren (Umsätze mit Dritten aus Roaming in unseren Heimat-Netzwerken). So konnten wir insgesamt auf Segmentebene dem Umsatzrückgang, v. a. bei der Sprachtelefonie, entgegenwirken. Den größten positiven Effekt auf die organische Umsatzentwicklung aus Länderperspektive hatten im Berichtsjahr v. a. unsere Landesgesellschaften in Ungarn, Österreich, der Tschechischen Republik und Kroatien. Dadurch konnten wir sinkende Umsätze insbesondere in Griechenland, der Slowakei, Polen und Rumänien sowie aus dem internationalen Wholesale-Geschäft ausgleichen. Die hohe Wettbewerbsintensität auf den Telekommunikationsmärkten sowie geringere Roaming-Regulierungsentgelte wirkten sich in vielen Ländern unseres operativen Segments negativ auf unsere organischen Umsätze aus.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Unser operatives Segment Europa erzielte im Berichtsjahr ein bereinigtes EBITDA von 3,7 Mrd. €; das entspricht einem Rückgang von 3,0 %. Organisch betrachtet, d. h. unter der Annahme konstanter Wechselkurse sowie bereinigt um die konzerninterne Verschiebung hin zum neuen Vorstandsbereich Technologie und Innovation, reduzierte sich das bereinigte EBITDA nur leicht um 1,0 %.

Unter anderem durch höhere Marktinvestitionen sowie durch umsatzbedingt gestiegene Kosten im Geschäftskundenbereich B2B/ICT wurde der positive Umsatzeffekt aufgezehrt. Dagegen wirkte sich die höhere Kosteneffizienz positiv auf die bereinigte EBITDA-Entwicklung auf Segmentebene aus. Zurückzuführen ist das leicht rückläufige organische bereinigte EBITDA aus Länderperspektive in erster Linie auf die Entwicklungen in unseren Landesgesellschaften in Polen, Rumänien und Albanien. Insbesondere in Polen wirkte sich der Umsatzrückgang infolge einer geringeren Kundenbasis durch die Prepaid-Registrierungsvorschrift sowie eines harten Wettbewerbs negativ auf das bereinigte EBITDA aus. Zudem reduzierten Regulierungseffekte, z. B. die Reduktion der EU-Roaming-Aufpreise oder Interconnection-Entgelte sowie höhere Kosten bei den Marktinvestitionen, ebenfalls das bereinigte EBITDA. Dem gegenüber standen gestiegene, bereinigte EBITDA-Beiträge v. a. aus Griechenland, der Slowakei, Kroatien und Österreich. Zudem belasteten Entscheidungen von Regulierungsbehörden und Sondersteuern die Entwicklung des bereinigten EBITDA.

Unser unbereinigtes EBITDA sank gegenüber dem Vorjahr um 4,1 % auf 3,6 Mrd. €. Gründe dafür waren zum einen der Rückgang des bereinigten EBITDA, zum anderen die gestiegenen negativen Sondereinflüsse. Organisch betrachtet reduzierte sich das EBITDA um 2,0 %.

Operative Entwicklung in ausgewählten Ländern

Griechenland. In Griechenland lagen die Umsätze im Berichtsjahr mit 2,8 Mrd. € nur leicht unter dem Niveau von 2016. Im Festnetz-Geschäft konnten wir mit höheren Umsätzen im Breitband-und TV-Geschäft auch mit unseren exklusiven TV-Inhalten überzeugen. Die Umsätze im B2B/ICT-Geschäft entwickelten sich ebenso erfreulich. Insgesamt konnten wir die negativen Effekte aus dem Wholesale-Geschäft und der Sprachtelefonie jedoch nicht ganz ausgleichen. Die Mobilfunk-Umsätze lagen leicht über dem Vorjahresniveau, wobei steigende Umsätze im Geschäft mit mobilen Datendiensten und bei den Visitoren die im Wesentlichen preisbedingt rückläufigen Umsätze bei der Sprachtelefonie mehr als ausgeglichen haben.

2017 lag das bereinigte EBITDA in Griechenland mit 1,1 Mrd. € leicht mit einem Plus von 1,3 % über dem des Vorjahres. Dank einer höheren Kosteneffizienz konnten wir die rückläufigen Umsätze mehr als kompensieren.

Ungarn. In Ungarn stieg der Umsatz im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 8,1 % auf 1,8 Mrd. €, organisch nahm er um 7,4 % zu. Wachstumstreiber war das Festnetz-Geschäft mit einem deutlichen Umsatzplus im Geschäftskundenbereich B2B/ICT. Ebenfalls einen positiven Beitrag zu den Gesamtumsätzen beigesteuert hat das TV-Geschäft, sowie bei Privat- und Geschäftskunden unser FMC-Angebot „MagentaOne“. Im Mobilfunk-Geschäft wuchsen die Umsätze bei den mobilen Datendiensten im Vergleich zum Vorjahr um 23,5 %. Die Umsätze aus Endgeräteverkäufen entwickelten sich ebenfalls deutlich positiv. Dadurch konnten wir die niedrigeren Sprachumsätze überkompensieren. Einen Anteil an der insgesamt positiven Entwicklung im Mobilfunk-Geschäft hatte außerdem unser schnelles Mobilfunk-Netz mit seiner hohen Reichweite.

Das bereinigte EBITDA stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,1 % und lag somit bei 545 Mio. €. Organisch betrachtet blieb das bereinigte EBITDA nahezu stabil.

Österreich. In Österreich erzielten wir im Berichtsjahr einen Umsatz von 900 Mio. €; das sind 5,3 % mehr als im Vorjahr. Zurückzuführen ist dies hauptsächlich auf das mobile Datengeschäft, das volumenbedingt weiter anstieg und einen Anteil am Gesamtumsatz von rund 33 % erreichte. Zudem wirkten sich höhere Sprach- und Visitoren-Umsätze sowie ein Einmaleffekt aus dem ersten Quartal 2017 positiv auf die Umsatzentwicklung aus. Insgesamt konnten diese positiven Effekte die Umsatzrückgänge bei SMS-Diensten sowie aus dem Verkauf von mobilen Endgeräten mehr als kompensieren.

Die Umsatzentwicklung schlägt sich auch im bereinigten EBITDA nieder, das 2017 um 3,1 % auf 266 Mio. € anstieg.

EBIT

In unserem operativen Segment Europa sank das EBIT 2017 um 61,0 % auf 0,5 Mrd. €. Ursache hierfür waren neben der rückläufigen EBITDA-Entwicklung in erster Linie die um 0,6 Mrd. € gestiegenen Abschreibungen; so resultieren insbesondere aus den planmäßig durchgeführten Werthaltigkeitstests zum Jahresende Wertminderungen auf Goodwill und Sachanlagen in Höhe von insgesamt 0,9 Mrd. € in Polen, Albanien und Rumänien. Im Vorjahr belasteten Wertminderungen auf Goodwill und Sachlagen das EBIT in Höhe von insgesamt 0,2 Mrd. €, v. a. in Rumänien.

Cash Capex

Im Berichtsjahr wies unser operatives Segment Europa einen Cash Capex in Höhe von 1,9 Mrd. € aus. Hauptgrund für den Rückgang um 0,7 Mrd. € ist der im Vorjahr getätigte Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen in Polen. 2017 haben wir in geringem Umfang Mobilfunk-Spektren in Griechenland erworben. Ohne Berücksichtigung der Effekte aus dem Erwerb von Spektrum stieg der Cash Capex auf Segmentebene im Vergleich zu 2016 um 11,8 %; v. a. im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie investierten wir verstärkt in den Breitband- und Glasfaser-Ausbau, in unsere IP-Transformation und in unsere Mobilfunk-Infrastruktur.