6 Sachanlagen

in Mio. €
  Grundstücke, grundstücks-gleiche Rechte, Bauten und Bauten auf fremden Grundstücken Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts-ausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Gesamt
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten          
Stand 31. Dezember 2017 18 516 116 013 8 597 3 468 146 594
Währungsumrechnung 80 928 47 38 1 093
Veränderung Konsolidierungskreis 0 15 (2) 2 15
Zugänge 133 5 357 482 5 384 11 356
Abgänge 157 4 786 1 240 82 6 265
Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen (200) (9) (106) (8) (323)
Umbuchungen 168 4 196 636 (5 037) (37)
Stand 31. Dezember 2016 18 540 121 714 8 414 3 765 152 433
Währungsumrechnung (294) (3 342) (209) (165) (4 010)
Veränderung Konsolidierungskreis 23 7 2 9 41
Zugänge 104 4 954 469 5 994 11 521
Abgänge 206 5 053 596 57 5 912
Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen (526) (32) 0 (1) (559)
Umbuchungen 246 4 874 761 (5 927) (46)
Stand 31. Dezember 2017 17 887 123 122 8 841 3 618 153 468
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen          
Stand 31. Dezember 2015 11 082 84 785 6 063 27 101 957
Währungsumrechnung 51 503 23 (2) 575
Veränderung Konsolidierungskreis 0 5 (3) 0 2
Zugänge (planmäßige Abschreibungen) 684 7 148 724 1 8 557
Zugänge (Wertminderungen) 63 138 11 8 220
Abgänge 163 4 165 1 046 24 5 398
Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen (139) (8) (73) (8) (228)
Umbuchungen (41) (68) 110 (1) 0
Zuschreibungen (8) (2) 0 0 (10)
Stand 31. Dezember 2016 11 529 88 336 5 809 1 105 675
Währungsumrechnung (200) (1 809) (115) (1) (2 125)
Veränderung Konsolidierungskreis 9 0 1 0 10
Zugänge (planmäßige Abschreibungen) 635 6 905 772 0 8 312
Zugänge (Wertminderungen) 35 42 3 0 80
Abgänge 173 4 234 532 0 4 939
Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen (369) (31) 0 0 (400)
Umbuchungen (84) (11) 83 0 (12)
Zuschreibungen (11) 0 0 0 (11)
Stand 31. Dezember 2017 11 371 89 198 6 021 0 106 590
Buchwerte          
Stand 31. Dezember 2016 7 011 33 378 2 605 3 764 46 758
Stand 31. Dezember 2017 6 516 33 924 2 820 3 618 46 878

Erläuterungen zu den Abschreibungen und Wertminderungen befinden sich in Angabe 22 „Abschreibungen“ sowie Angabe 5 „Immaterielle Vermögenswerte“.

Die Zugänge sind insbesondere auf Investitionen im operativen Segment USA in den verstärkten Netzausbau sowie in den operativen Segmenten Deutschland und Europa für den Breitband- und Glasfaser-Ausbau, die IP-Transformation und die Mobilfunk-Infrastruktur zurückzuführen. Darüber hinaus resultieren 1,0 Mrd. € aus der Aktivierung höherpreisiger Mobilfunk-Endgeräte. Diese stehen im Zusammenhang mit dem bei T-Mobile US im Juni 2015 eingeführten Geschäftsmodell JUMP! On Demand, bei dem Kunden das Endgerät nicht mehr kaufen, sondern mieten. Diesen Aktivierungen standen im Geschäftsjahr Abgänge von durch Kunden im Rahmen von JUMP! On Demand zurückgegebenen Endgeräten in Höhe von 0,7 Mrd. € gegenüber.

Zum 31. Dezember 2017 wurden Rückbauverpflichtungen in Höhe von 0,3 Mrd. € (31. Dezember 2016: 0,4 Mrd. €) aktiviert. Davon resultieren 0,2 Mrd. € aus Rückbauverpflichtungen der T-Mobile US sowie 0,1 Mrd. € aus dem operativen Segment Deutschland.

Die Deutsche Telekom hat sich zum Abschluss-Stichtag in Höhe von 2,8 Mrd. € (31. Dezember 2016: 2,3 Mrd. €) vertraglich zum Erwerb von Sachanlagen verpflichtet.

Bei der dem operativen Segment Europa zugeordneten zahlungsmittelgenerierenden Einheit Rumänien-Festnetz führte ein anlassbezogener Werthaltigkeitstest zur Prüfung eines möglichen Wertminderungsbedarfs der Vermögenswerte. Anlass für den Werthaltigkeitstest in Rumänien war die Zusammenlegung der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten Festnetz und Mobilfunk in Rumänien. Zum Abschluss-Stichtag war in der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Rumänien-Festnetz kein Goodwill zugeordnet.

Der Bewertung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Rumänien-Festnetz lagen Prognosen mit einem zehnjährigen Prognosezeitraum zugrunde, die auf dem vom Management genehmigten Finanzplan beruhten und auch für interne Zwecke verwendet werden. Der gewählte Planungshorizont spiegelt die Annahmen für kurz- bis mittelfristige Marktentwicklungen wider und wird gewählt, um einen für die Berechnung der ewigen Rente nötigen stabilen Geschäftsausblick der Unternehmen zu erhalten. Dieser wird erst bei diesem Planungshorizont insbesondere aufgrund der teilweise langen Investitionszyklen in der Telekommunikationsbranche sowie der langfristig geplanten und erwarteten Investitionen zum Erwerb und zur Verlängerung von Frequenznutzungsrechten erreicht. Cashflows, die über die interne Mittelfristplanung hinausgehen, werden anhand geeigneter Wachstumsraten berechnet. Diese Wachstumsraten werden dabei für jede zahlungsmittelgenerierende Einheit einzeln festgelegt. Die angesetzte Wachstumsrate für die zahlungsmittelgenerierende Einheit Rumänien-Festnetz betrug 2,0 % (2016: 2,0 %) und orientierte sich am langfristigen realen Wachstum und an der langfristigen Inflationserwartung. Zu den wesentlichen Annahmen, auf denen die Ermittlung des erzielbaren Betrags beruht, gehören folgende im Wesentlichen intern ermittelte Annahmen, die auf vergangenen Erfahrungen aufbauen, um aktuelle interne Erwartungen erweitert und von externen Marktdaten und -einschätzungen untermauert werden: Umsatzentwicklung, Kundengewinnungs- und Kunden- bindungskosten, Kündigungsraten, Investitionen, Marktanteile sowie Wachstumsraten. Diskontierungszinssätze werden auf Basis externer vom Markt abgeleiteter Größen bestimmt, unter Berücksichtigung der mit der zahlungsmittelgenerierenden Einheit verbundenen Markt- und Länderrisiken. Der Diskontierungszinssatz für die zahlungsmittelgenerierende Einheit Rumänien-Festnetz betrug 7,76 % (2016: 7,79 %).

Der intern ermittelte erzielbare Betrag, der in Einklang mit IFRS 13 mit Hilfe von Level 3-Eingangsparametern (nicht beobachtbare Eingangsparameter) berechnet wurde, betrug (vor Abzug der Netto-Finanzverbindlichkeiten) 334 Mio. € für die zahlungsmittelgenerierende Einheit Rumänien-Festnetz. Der sich hieraus ergebende Wertminderungsbedarf betrug für Rumänien-Festnetz 121 Mio. € und ist grundsätzlich auf die langfristigen Vermögenswerte zu verteilen. Aufgrund der bestehenden Wertuntergrenzen (beizulegender Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten der jeweiligen Vermögenswerte) wurde der erzielbare Betrag mittels eines externen Gutachtens überprüft. Auf Basis der sich aus diesem Gutachten ableitbaren erzielbaren Beträge für die langfristigen Vermögenswerte der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Rumänien-Festnetz wurde im Ergebnis keine Wertminderung erfasst.

Aufgrund des zum 31. Dezember 2017 durchgeführten jährlichen Werthaltigkeitstests für die den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordneten Goodwills wurde für die zahlungsmittelgenerierende Einheit Albanien ein Wertminderungsbedarf in Höhe von 45 Mio. € ermittelt. Dieser Wertminderungsbedarf war auf den vorhandenen Goodwill in Höhe von 8 Mio. € (vgl. dazu Angabe 5 „Immaterielle Vermögenswerte“) und grundsätzlich auf die langfristigen Vermögenswerte zu verteilen. Aufgrund der zu berücksichtigenden Wertuntergrenzen wurden die erzielbaren Beträge (beizulegenden Zeitwerte abzüglich Veräußerungskosten) der jeweiligen Vermögenswerte mittels eines externen Gutachtens überprüft. Auf Basis der sich aus diesem Gutachten ableitbaren erzielbaren Beträge der langfristigen Vermögenswerte wurden die Vermögenswerte des Sachanlagevermögens in Höhe von
37 Mio. € wertgemindert. Hiervon entfielen 22 Mio. € auf Anteile anderer Gesellschafter. Die Wertminderung betraf überwiegend technische Infrastruktur.