Die Deutsche Telekom auf einen Blick

Konzernumsatz

  • Wachstumstrend fortgesetzt: Der Konzernumsatz stieg um 2,1 Mrd. € auf 37,5 Mrd. € – ein Plus von 5,9 %.
  • Mit einem Umsatzplus von 13,8 % ist unser operatives Segment USA weiterhin der Wachstumsmotor des Konzerns.
  • Auch unsere operativen Segmente Europa und Deutschland zeigten jeweils ein leichtes Umsatzplus von 1,5 % in Europa bzw. 0,4 % in Deutschland. In unserem operativen Segment Systemgeschäft verzeichneten wir einen Rückgang um 5,2 %.
  • Auf vergleichbarer Basis – also ohne Wechselkurs- und Konsolidierungskreiseffekte – wuchs unser Konzernumsatz um 4,3 %.
Grafik: Konzernumsatz

EBITDA BEREINIGT

  • Unser bereinigtes EBITDA wuchs um 8,2 % auf 11,5 Mrd. €.
  • Aufgrund des anhaltenden Erfolgs von T-Mobile US konnten wir im operativen Segment USA einen Anstieg des bereinigten EBITDAs um 23,2 % erzielen.
  • Leicht gestiegen ist das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Deutschland, während in unseren operativen Segmenten Systemgeschäft und Europa ein Rückgang zu verzeichnen war.
  • Die bereinigte EBITDA-Marge des Konzerns lag mit 30,6 % leicht über dem Vorjahresniveau von 30,0 %. In Deutschland lag die EBITDA-Marge bei 38,7 %, in Europa bei 32,5 % und in den USA bei 27,6 %.
Grafik: EBITDA bereinigt

EBIT

  • Unser EBIT sank um 0,5 Mrd. € auf 5,6 Mrd. €.
  • Im EBIT der Berichtsperiode waren im Saldo positive Sondereinflüsse in Höhe von 0,5 Mrd. € im Wesentlichen aus den Verkäufen der Strato (0,5 Mrd. €) und weiterer Anteile der Scout24 AG (0,2 Mrd. €) enthalten. Die Vorjahresperiode profitierte dagegen von höheren positiven Sondereinflüssen im Wesentlichen aus der Veräußerung unseres Anteils am Joint Venture EE (2,5 Mrd. €) sowie aus Tauschtransaktionen von Mobilfunk-Lizenzen in den USA (0,4 Mrd. €). Sondereinflüsse im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen beliefen sich auf 0,2 Mrd. € und lagen damit um 0,7 Mrd. € unter denen des Vergleichszeitraums.
  • Die Abschreibungen lagen mit 6,3 Mrd. € auf dem Niveau der Vergleichsperiode.
Grafik: EBIT

KONZERNÜBERSCHUSS

  • Der Konzernüberschuss verringerte sich um 2,1 Mrd. € auf 1,6 Mrd. €.
  • Unser Finanzergebnis verminderte sich um 2,0 Mrd. €, v. a. im Zusammenhang mit der erfolgswirksam erfassten Wertminderung unseres Anteils an der BT in Höhe von 1,1 Mrd. € sowie negativen Bewertungseffekten aus der Ausübung und Folgebewertung eingebetteter Derivate bei Anleihen der T-Mobile US.
  • Der Steueraufwand in Höhe von 0,6 Mrd. € lag um 0,4 Mrd. € unter dem der Vergleichsperiode. Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis erhöhte sich um 0,1 Mrd. €.
Grafik: Konzernüberschuss

Eigenkapitalquote

  • Die Eigenkapitalquote stieg um 1,1 Prozentpunkte auf 27,3 %.
  • Die Bilanzsumme verminderte sich im Vergleich zum Jahresende 2016 um 7,0 Mrd. €. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf Währungskurseffekte, v. a. der Umrechnung von US-Dollar in Euro, sowie die Rückzahlung finanzieller Verbindlichkeiten zurückzuführen.
  • Das Eigenkapital verminderte sich gegenüber dem 31. Dezember 2016 nur leicht von 38,8 Mrd. € auf 38,6 Mrd. €. Erhöhend wirkte insbesondere der Überschuss (2,0 Mrd. €). Die Dividendenausschüttung an Aktionäre der Deutschen Telekom AG für das Geschäftsjahr 2016 (2,8 Mrd. €) wirkte eigenkapitalmindernd. Die – im Zusammenhang mit der den Aktionären gewährten Möglichkeit, ihre Dividendenansprüche in Aktien zu tauschen – durchgeführte Kapitalerhöhung (1,4 Mrd. €) erhöhte das Eigenkapital. Vermindernd wirkten außerdem v. a. ergebnisneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung (1,2 Mrd. €).
Grafik: Eigenkapitalquote

Cash Capex

  • Der Cash Capex (einschließlich Investitionen in Spektrum) erhöhte sich um 6,9 Mrd. € auf 13,5 Mrd. €.
  • In der Berichtsperiode wurden Mobilfunk-Lizenzen im Wert von 7,3 Mrd. € im operativen Segment USA erworben. Davon resultieren 7,2 Mrd. € aus der im April 2017 beendeten Spektrumauktion. Dem standen Auszahlungen in der Vergleichsperiode in Höhe von insgesamt 1,1 Mrd. €, v. a. in den operativen Segmenten USA und Europa, gegenüber.
  • Ohne Berücksichtigung der Effekte aus Spektrumerwerben stieg der Cash Capex um 0,7 Mrd. €, v. a. in den operativen Segmenten Deutschland und USA jeweils im Zusammenhang mit den Investitionen, die wir im Rahmen des Ausbaus und der Modernisierung unserer Netze getätigt haben.
Grafik: Cash Capex

Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)

  • Der Free Cashflow stieg um 0,4 Mrd. € auf 2,5 Mrd. €.
  • Erhöhend wirkte der um 1,1 Mrd. € über Vorjahresniveau liegende Cashflow aus Geschäftstätigkeit, der v. a. von der positiven Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA profitierte.
  • Vermindernd wirkte der gegenüber der Vorjahresperiode um 0,7 Mrd. € erhöhte Cash Capex (ohne Investitionen in Spektrum).
Grafik: Free Cashflow

Netto-Finanzverbindlichkeiten

  • Die Netto-Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2016 von 50,0 Mrd. € auf 55,2 Mrd. €.
  • Die erhöhende Wirkung des Spektrumerwerbs (7,3 Mrd. €) sowie der Dividendenausschüttung – inkl. an Minderheiten in Beteiligungen – (1,5 Mrd. €) konnte nur teilweise durch die entlastende Wirkung des Free Cashflow (2,5 Mrd. €) sowie der Veräußerungen der Strato (0,6 Mrd. €) und weiterer Anteile der Scout24 AG (0,3 Mrd. €) kompensiert werden. Ebenfalls entlastend wirkten Währungskurseffekte (1,7 Mrd. €).
Grafik: Netto-Finanzverbindlichkeiten

Weitergehende Erläuterungen finden sich im Kapitel „Geschäftsentwicklung des Konzerns".