Die Deutsche Telekom auf einen Blick

Konzernumsatz

  • Wachstumstrend fortgesetzt: Der Konzernumsatz stieg um 1,0 Mrd. € auf 18,6 Mrd. € – ein Plus von 5,8 %.
  • Mit einem Umsatzplus von 14,9 % ist unser operatives Segment USA weiterhin der Wachstumsmotor des Konzerns.
  • Auch unser operatives Segment Europa zeigte ein leichtes Umsatzplus von 0,7 %; unser operatives Segment Deutschland erreichte mit einem Plus von 0,2 % einen stabilen Umsatzverlauf. In unserem operativen Segment Systemgeschäft verzeichneten wir einen Rückgang um 8,3 %.
  • Auf vergleichbarer Basis – also ohne Wechselkurs- und Konsolidierungskreiseffekte – wuchs unser Konzernumsatz um 3,9 %.
Grafik: Konzernumsatz

EBITDA BEREINIGT

  • Unser bereinigtes EBITDA wuchs um 7,5 % auf 5,6 Mrd. €.
  • Aufgrund des anhaltenden Erfolgs von T-Mobile US konnten wir im operativen Segment USA einen Anstieg des bereinigten EBITDAs um 25,1 % erzielen.
  • Leicht gestiegen ist das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Deutschland während in unseren operativen Segmenten Systemgeschäft und Europa ein Rückgang zu verzeichnen war.
  • Die bereinigte EBITDA-Marge des Konzerns lag mit 29,8 % leicht über dem Vorjahresniveau von 29,3 %. In Deutschland lag die EBITDA-Marge bei 38,4 % und in Europa bei 32,0 %.
Grafik: EBITDA bereinigt

EBIT

  • Unser EBIT sank von 4,5 Mrd. € auf 2,8 Mrd. €.
  • Im EBIT der Berichtsperiode waren im Saldo positive Sondereinflüsse in Höhe von 0,4 Mrd. € im Wesentlichen aus dem Verkauf der Strato (0,5 Mrd. €) enthalten. Die Vorjahresperiode profitierte dagegen von höheren positiven Sondereinflüssen im Wesentlichen aus der Veräußerung unseres Anteils am Joint Venture EE (2,5 Mrd. €) sowie aus Tauschtransaktionen von Mobilfunk-Lizenzen in den USA (0,4 Mrd. €).
  • Die Abschreibungen lagen mit 3,2 Mrd. € leicht über dem Niveau der Vergleichsperiode, im Wesentlichen aufgrund des weiteren 4G/LTE-Netzausbaus bei T-Mobile US.
Grafik: EBIT

KONZERNÜBERSCHUSS

  • Der Konzernüberschuss verringerte sich aufgrund der oben beschriebenen Effekte um 2,4 Mrd. € auf 0,7 Mrd. €.
  • Unser Finanzergebnis verminderte sich um 1,8 Mrd. €, v. a. im Zusammenhang mit negativen Bewertungseffekten aus der Ausübung und Folgebewertung eingebetteter Derivate bei Anleihen der T-Mobile US sowie der erfolgswirksam erfassten Wertminderung unseres Anteils an der BT in Höhe von 0,7 Mrd. €.
  • Einem Steuerertrag in Höhe von 0,1 Mrd. € stand in der Vergleichsperiode ein Steueraufwand in Höhe von 0,9 Mrd. € gegenüber. Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis reduzierte sich um 0,2 Mrd. €.
Grafik: Konzernüberschuss

Eigenkapitalquote

  • Die Eigenkapitalquote stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 26,8 %.
  • Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende 2016 geringfügig um 0,1 Mrd. €.
  • Das Eigenkapital stieg gegenüber dem 31. Dezember 2016 um 1,0 Mrd. € auf 39,8 Mrd. €. Erhöhend wirkte insbesondere der Überschuss von 0,8 Mrd. €.
Grafik: Eigenkapitalquote

Cash Capex

  • Der Cash Capex (einschließlich Investitionen in Spektrum) verringerte sich um 0,6 Mrd. € auf 3,3 Mrd. €.
  • In der Vorjahresperiode wurden Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von insgesamt 1,1 Mrd. € erworben, v. a. in den operativen Segmenten USA und Europa.
  • Ohne Berücksichtigung der Effekte aus Spektrumerwerben stieg der Cash Capex um 0,4 Mrd. €, v. a. in den operativen Segmenten USA und Deutschland jeweils im Zusammenhang mit den Investitionen, die wir im Rahmen des Ausbaus und der Modernisierung unserer Netze getätigt haben.
Grafik: Cash Capex

FREE CASHFLOW (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)

  • Der Free Cashflow stieg um 0,4 Mrd. € auf 1,2 Mrd. €.
  • Erhöhend wirkte der um 0,9 Mrd. € über Vorjahresniveau liegende Cashflow aus Geschäftstätigkeit, der v. a. von der positiven Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA profitierte.
  • Vermindernd wirkte der gegenüber der Vorjahresperiode um 0,4 Mrd. € erhöhte Cash Capex (ohne Investitionen in Spektrum).
Grafik: Free Cashflow  (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)

NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN

  • Die Netto-Finanzverbindlichkeiten blieben gegenüber dem Jahresende 2016 stabil.
  • Die entlastende Wirkung des Free Cashflow (1,2 Mrd. €) wurde zum Teil durch Effekte aus eingebetteten Derivaten bei T-Mobile US sowie den Aufbau von Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing ausgeglichen.
Grafik: Netto-Finanzverbindlichkeiten

Weitergehende Erläuterungen finden sich im Kapitel „Geschäftsentwicklung des Konzerns“.