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PTC führt Marke T-Mobile ein. Polska Telefonia Cyfrowa S.A. (PTC) hat im Juni 2011 erfolgreich die Marke „T-Mobile“ im polnischen Markt eingeführt. PTC tritt seitdem unter dem Begriff „T-Mobile“ auf und nutzt als offizielles Logo das „T“. Damit hat sich PTC in die Markenstrategie des Konzerns eingefügt.
Langjähriges Engagement der Deutschen Telekom in Bratislava verstärkt. Nach und nach wird die Deutsche Telekom Shared Services s.r.o. im slowakischen Bratislava die Finanz- und Buchhaltungsaufgaben aller unserer europäischen Töchter übernehmen. Dazu werden in den nächsten Jahren bestimmte Prozesse in Bratislava gebündelt. Bis Ende 2015 wollen wir mehr als 500 zusätzliche Arbeitsplätze in Bratislava schaffen.
OTE S.A. verkauft ihren 20 % Anteil an Telekom Srbija a.d. OTE S.A. und Telekom Srbija unterzeichneten einen Anteilskaufvertrag, mit dem die OTE ihren 20 % Anteil vollständig an das serbische Unternehmen zurückverkauft. Ihr Wert beträgt 380 Mio. €. Darüber hinaus erhält die OTE eine Dividende von 17 Mio. € für das Geschäftsjahr 2011. Zusätzliche Informationen finden Sie im Kapitel „Besondere Ereignisse nach Schluss des Geschäftsjahres“.
Zu unseren im Berichtsjahr eingegangenen Kooperationen verweisen wir auf die nachfolgend genannten Ereignisse dieses Kapitels.
Rechtsstreitigkeiten.
Bundesgerichtshof (BGH) entscheidet zugunsten der Deutschen Telekom. Aktionäre hatten der Deutschen Telekom im Rahmen einer US-Sammelklage vorgeworfen, im Zuge des dritten Börsengangs im Jahr 2000 falsche Angaben im Verkaufsprospekt gemacht und nicht ausreichend informiert zu haben. Daraufhin wurden vergleichsweise (ohne Anerkenntnis von Schuld oder Fehlverhalten) etwa 120 Mio.US-$ (einen Teil davon haben Versicherer getragen) an die Aktionäre in den USA gezahlt. Die Vergleichszahlung nebst Kosten forderten wir von der Bundesrepublik Deutschland und der KfW Bankengruppe zurück. Der Bundesgerichtshof gab der Klage der Deutschen Telekom in weitem Umfang statt und verwies den Rechtsstreit für weitere Feststellungen insbesondere der genauen Höhe des an die Deutsche Telekom zu leistenden Schadensersatzes an das Oberlandesgericht Köln zurück.
US-Behörden und Staatsanwaltschaft Bonn beenden Untersuchung von Verträgen in EJR Mazedonien und Montenegro. Am 29. Dezember 2011 haben Magyar Telekom und die Deutsche Telekom eine Einigung mit der US-Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) und dem US-Justizministerium (U.S. Department of Justice, DOJ) zum Abschluss von Untersuchungen wegen Verletzungen des US-amerikanischen Foreign Corrupt Practices Act (FCPA) betreffend Vorgänge aus Jahren bis 2006 erzielt. Die Deutsche Telekom stimmte gegenüber der SEC, ohne die von der SEC erhobenen Beschuldigungen zuzugeben oder zu bestreiten, einer gerichtlichen Entscheidung zu, welche die Deutsche Telekom dauerhaft verpflichtet, Buchführungs- und Kontrollpflichten des FCPA nicht zu verletzen. Mit dem DOJ schloss die Deutsche Telekom einen außergerichtlichen Vergleich in Form eines sog. „Non Prosecution Agreement“. Magyar Telekom schloss gesonderte Vereinbarungen mit der SEC und dem DOJ, über deren Einzelheiten sie selbst berichtet. Im Zuge der Vereinbarung leistete die Deutsche Telekom Anfang 2012 eine Zahlung an die US-Behörden von insgesamt 4,36 Mio.US-$ (3,5 Mio. €) und die Magyar Telekom eine Zahlung von insgesamt 90,8 Mio.US-$ (69,7 Mio. €). Die Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Bonn in diesem Zusammenhang wurden eingestellt.
Beendigung von Patentstreitigkeiten ADSLInfo. Die CIF Licensing LLC hatte die Deutsche Telekom wegen angeblicher Verletzung von vier Patenten verklagt. Nachdem zwei der angeblich verletzten Patente vor dem Bundespatentgericht (BpatG) für nichtig erklärt worden waren, schlossen die Parteien im Oktober 2011 einen Vergleich. Aufgrund des Vergleichs wurden alle zwischen den Parteien geführten Verfahren in der Sache beendet und erhielt die Deutsche Telekom zudem unentgeltliche Lizenzen an den umstrittenen Patenten.
Für weitere Informationen verweisen wir auf die Angaben im Kapitel „Risiko- und Chancen-Management“.
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