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Geschäftsentwicklung des Konzerns.

// Unternehmensziele wurden erreicht // Bereinigtes EBITDA in Höhe von 18,7 Mrd. € // Free Cashflow 6,4 Mrd. € //
Gesamtaussage des Vorstands zur Geschäftsentwicklung im Jahr 2011.
Bonn, den 6. Februar 2012
Wir haben ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 abschließen können, obwohl wir auf gesättigten Märkten einem steigenden Wettbewerbsdruck, sich weiter verschärfenden regulatorischen Eingriffen und dem damit einhergehenden weiteren Preisverfall ausgesetzt waren. Trotz dieser Umstände konnten wir mit einem bereinigten EBITDA von 18,7 Mrd. € und einem Free Cashflow von 6,4 Mrd. € (vor Ausschüttung, Investitionen in Spektrum, PTC-Transaktion und Ausgleichszahlung von AT&T) unsere Unternehmensziele erreichen. Zudem halten wir an unserer kommunizierten Ausschüttungsstrategie fest und schlagen der Hauptversammlung eine Dividende von 0,70 € je Aktie vor.
Unsere Netto-Finanzverbindlichkeiten konnten wir trotz einer ungünstigen US-Dollar-Kursentwicklung, dem Erwerb der restlichen Minderheitsanteile an PTC sowie dem Kauf weiterer 10 % der Anteile an OTE deutlich um 2,1 Mrd. € auf 40,1 Mrd. € reduzieren. Obwohl wir Wertminderungen auf Goodwill von 3,1 Mrd. € erfasst haben, lag unsere Eigenkapitalquote mit 32,6 % weiterhin im oberen Bereich der ausgegebenen Zielbandbreite von 25 % bis 35 %.
Die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens haben wir mit unseren Investitionen (vor Spektrum) in Höhe von 8,3 Mrd. € vorangetrieben. Dabei standen der weitere Breitband-Ausbau sowie die Kapazitätserweiterung der bestehenden Netze im Vordergrund. Zusätzlich haben wir Spektren in Höhe von 0,1 Mrd. € erworben. Im Mobilfunk-Bereich haben wir erste Investitionen in LTEInfo getätigt, die Netzabdeckung 3GInfo erhöht und die Kapazitäten an den steigenden Bedarf für Datenübertragungen angepasst.
Unser mit AT&T abgeschlossener Vertrag zum Verkauf der T-Mobile USA hätte uns einen Veräußerungserlös von rund 39 Mrd.US-$ eingebracht. Allerdings bezogen die US-Behörden gegen diese Transaktion Stellung, sodass wir den Vertrag mit AT&T aufgelöst haben. Dennoch konnten wir uns Vorteile in Form einer erhaltenen Ausgleichszahlung von 3 Mrd.US-$ (2,3 Mrd. €) und eines Rechts auf die Übertragung von Spektrumlizenzen im Wert von 1,2 Mrd.US-$ (0,9 Mrd. €) sichern. Zudem haben wir UMTSInfo-RoamingInfo-Services innerhalb der USA für mehr als sieben Jahre vereinbart.
Für 2012 halten wir weiterhin an unserer bisher erfolgreich umgesetzten Konzernstrategie „Verbessern – Verändern – Erneuern“ fest.
Auswirkungen aus der Auflösung des Kaufvertrags von T-Mobile USA an AT&T.
Nach Auflösung des Kaufvertrags über die Veräußerung der T-Mobile USA leistete AT&T die vereinbarte Ausfallentschädigung an uns. Zum einen erhielten wir noch in 2011 eine Ausgleichszahlung in Höhe von 2,3 Mrd. € (3 Mrd.US-$). Aus der hierfür abgeschlossenen Fremdwährungssicherung resultierte ein Aufwand, der jedoch erst in 2012 zahlungswirksam wird. Zum anderen erhielten wir u.a. ein Recht auf Übertragung von Spektrumlizenzen im Wert von 0,9 Mrd. € (1,2 Mrd.US-$). Hieraus resultierte im Berichtsjahr in Summe ein Ertragsteueraufwand von 0,9 Mrd. €. Im Rahmen eines Werthaltigkeitstests haben wir Wertminderungen in Höhe von 2,3 Mrd. € auf den Goodwill der zahlungsmittelgenerierenden Einheit USA erfasst.
Für weitere Informationen verweisen wir auf das Kapitel „Unternehmenszusammenschlüsse und sonstige Transaktionen“ im Konzern-Anhang.
Konsolidierungskreiseffekt Vorjahr.
Die Deutsche Telekom AG und France Télécom S.A. haben am 1. April 2010 T-Mobile UK und Orange UK in das Joint VentureInfo Everything Everywhere eingebracht, an dem beide Gesellschaften jeweils einen 50-prozentigen Anteil halten. Infolge dieser Gründung werden die Vermögenswerte und Schulden der T-Mobile UK ab dem 1. April 2010 nicht mehr in der Konzern-Bilanz ausgewiesen. Ebenso ist die Gewinn- und Verlustrechnung der T-Mobile UK ab dem 1. April 2010 nicht mehr in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung enthalten. In der Konzern-Bilanz wird das Joint Venture stattdessen als Beteiligung an at equity bilanzierten Unternehmen erfasst. Das (anteilige) Ergebnis des Joint Ventures wird im Finanzergebnis in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung aufgeführt.
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