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Erläuterungen zur Konzern-Bilanz.

1 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente haben eine ursprüngliche Laufzeit von bis zu drei Monaten und enthalten überwiegend Festgeldanlagen bei Kreditinstituten. Daneben sind hier in geringem Umfang Kassenbestände sowie Schecks enthalten. Zur Sicherung etwaiger Ausfallrisiken aus derivativen Transaktionen hat die Deutsche Telekom auf Basis von Collateralverträgen Barsicherheiten in Höhe von 640 Mio. € (31. Dezember 2010: 625 Mio. €) erhalten.
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente erhöhten sich in der Berichtsperiode um 0,9 Mrd. € auf 3,7 Mrd. €. Ein wesentlicher Grund für diesen Anstieg lag v.a. in einem gestiegenen Cashflow aus Geschäftstätigkeit. Hier war eine Ausfallzahlung von AT&T in Zusammenhang mit der Auflösung des Kaufvertrags der T-Mobile USA in Höhe von 2,3 Mrd. € enthalten sowie geringere Auszahlungen für die Pensionen der Beamten
in Höhe von 0,4 Mrd. €. Auszahlungen ergaben sich aus der Zahlung an Elektrim und Vivendi in Zusammenhang mit der Einigung über die Anteile an der PTC.
Rückgänge des Cashflows aus Investitionstätigkeit in Höhe von 1,4 Mrd. € und des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 0,4 Mrd. € trugen ebenfalls zur Erhöhung der Zahlungsmittel bei.
Weitere Informationen sind der Konzern-Kapitalflussrechnung in Angabe 31 zu entnehmen.
Zum 31. Dezember 2011 hat der Konzern 20 Mio. € (31. Dezember 2010: 0,5 Mrd. € (inklusive Kroatien)) als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente ausgewiesen, die von Tochterunternehmen in den Ländern EJR Mazedonien und Montenegro gehalten werden. Diese unterliegen Devisenverkehrskontrollen und anderen gesetzlichen Einschränkungen. Die Verfügbarkeit über diese Bestände durch das Mutterunternehmen und andere Konzernunternehmen ist daher eingeschränkt.
2 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen.
  31.12.2011
Mio. €
31.12.2010
Mio. €
 
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6 455 6 766
Sonstige Forderungen 102 123
  6 557 6 889
 
Vom Gesamtbetrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen sind 6 454 Mio. € (31. Dezember 2010: 6 849 Mio. €) innerhalb eines Jahres fällig.
Die Forderungsentwicklung korrespondiert im Wesentlichen mit der Umsatzentwicklung, größere negative Effekte aus der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation konnten im Segment Europa durch verbesserte Beitreibungsaktivitäten verhindert werden. In einer stabilen gesamtwirtschaftlichen Situation trugen die verbesserten Beitreibungsaktivitäten im Segment Deutschland zu einer überproportionalen Verringerung der Forderungen im Vergleich zur Umsatzentwicklung bei.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Fälligkeitsstruktur der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an, die zum Stichtag nicht wertgemindert sind:
Forderungen aus
Lieferungen und
Leistungen
davon: Zum
Abschluss-
Stichtag weder
wertgemindert
noch überfällig
davon: Zum Abschluss-Stichtag nicht wertgemindert
und in den folgenden Zeitbändern überfällig
Weniger
als
30 Tage
Zwischen
30 und
60 Tagen
Zwischen
61 und
90 Tagen
Zwischen
91 und
180 Tagen
Zwischen
181 und
360 Tagen
Mehr
als
360 Tage
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
 
zum 31.12.2011 3 190 490 78 47 71 71 20
zum 31.12.2010 3 295 483 93 59 96 97 32
 
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