Glossar.
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3 | |
| 3G | Mobilfunk-Standard der dritten Generation mit höheren Übertragungsraten (siehe UMTS). |
4 | |
| 4G | Bezeichnung für die vierte Mobilfunk-Generation (siehe LTE). |
A | |
| Access | Zugang zum Internet. |
| ADSL | Siehe DSL. |
| All-IP (All Internet Protocoll) | Ein All IP-Netz stellt alle Dienste wie Sprachtelefonie basierend auf dem Internet-Protokoll (VoIP), Fernsehen basierend auf dem Internet-Protokoll (IPTV), Datentransfer usw. jedem Benutzer zu jeder Zeit an jedem Ort zu Verfügung. Die Daten werden hierbei über das Internet Protokoll (IP) paketvermittelt übertragen. |
| Android | Bezeichnung für eine Plattform für Mobilfunk-Geräte, die zu einem großen Teil auf Linux und Java basiert. Sie wird von der Open Handset Alliance entwickelt, die von Google initiiert wurde und bei der auch T-Mobile Mitglied ist. Im Oktober 2008 brachte T-Mobile in den USA das erste Handy, das diese Plattform nutzt, auf den Markt – das T-Mobile G1 (November 2008 in Großbritannien, Februar 2009 in Deutschland). |
| APM (Application Performance Management (engl.: Gemanagter Service zur Optimierung von Unternehmensnetzen)) |
Anhand von APM können Unternehmen ihre globale ICT-Struktur analysieren, überwachen und optimieren. Mit der Protokolloptimierung der über ein WAN (Wide Area Network) übertragenen Applikationen können Datenströme bis auf das 50-Fache beschleunigt werden. Fehler lassen sich dank der Ende-zu-Ende ICT-Monitoring-Funktion schneller finden und beheben. Die somit optimierte ICT ist in der Lage, die Geschäftsprozesse global agierender Unternehmen besser zu unterstützen. |
| App (Application engl.: Anwendung) | Anwendungsprogramme, insbesondere Anwendungen für moderne Smartphones, die über einen meist in das Betriebssystem integrierten Onlineshop bezogen und direkt auf dem Smartphone installiert werden können. |
| ASP (Application Service Providing) | Angebot eines Providers an Unternehmen, IT-Anwendungen (Applications) zu mieten. Vorteil: Der Kunde verfügt über die jeweils aktuellste Version, die der Provider zentral vorhält (z. B. in einem Rechenzentrum), und muss sich nicht selbst um die Beschaffung und Pflege von Softwareanwendungen (Lizenzen, Updates) kümmern. |
| Asymmetrische Entgelte | Hier werden zwischen den Netzbetreibern unterschiedlich hohe Entgelte abgerechnet, z. B. bei der Zusammenschaltung von Netzen. Bei gleich hohen Entgelten spricht man von symmetrischen Entgelten. |
B | |
| Bandbreite | Die Bandbreite beschreibt den Umfang eines Frequenzbands bei der Datenübertragung. Je mehr Bandbreite, desto schneller die Verbindung. |
C | |
| Carrier (engl.: für Überbringer) | Bezeichnet einen Betreiber von Telekommunikationsnetzwerken. |
| Change Management (engl. für Veränderungsmanagement) | Bezeichnet die Aufgaben und Maßnahmen, die umfassende Veränderungen in einer Organisation bewirken sollen. |
| Cloud Computing (engl.: cloud = Wolke) | Bezeichnet das dynamische Bereitstellen von Infrastruktur-, Software- oder Plattformleistungen als Service aus dem Netz. Basis für die bereitgestellten Leistungen sind eine hohe Automation und Virtualisierung sowie Multi-Mandantenfähigkeit und Standardisierung der Hard- und Software. Kunden beziehen diese Dienste nach Bedarf und bezahlen nach Verbrauch. Als Kommunikationsinfrastruktur dienen das Internet (Public Cloud), ein Unternehmensnetz (Private Cloud) oder eine Mischform davon (Hybrid Cloud). Dynamic Services ist ein Angebot von T-Systems zum variablen Bezug von ICT-Ressourcen sowie -Leistungen. |
| CRM (Customer-Relationship-Management (engl.: Kundenbeziehungs- Management)) |
Bezeichnet die konsequente Ausrichtung eines Unternehmens auf seine Kunden sowie die systematische Gestaltung der Kundenbeziehungsprozesse. |
| Cross Selling (engl.: Querverkauf) | Begriff aus dem Marketing für den Verkauf von sich ergänzenden Produkten oder Dienstleistungen. |
D | |
| Dark Fiber (engl.: dunkle Glasfaser) | Bezeichnung für eine unbeschaltete sog. „dunkle Glasfaser“ (Lichtwellenleiter). Mit welcher Kapazität die Faser beschaltet wird, liegt im Ermessen des Betreibers. |
| De-Mail (engl.: mail = Brief) | Bezeichnung für ein sicheres elektronisches Pendant zur heutigen Briefpost. Mit diesem Dienst können sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen Nachrichten und Dokumente sicher, vertraulich und nachweisbar über das Internet versenden und empfangen. |
| Desktop Services | Global Desktop Services umfassen Serviceleistungen bis zum Outsourcing der IT-Infrastruktur. Die Deutsche Telekom tritt hierbei als Komplettanbieter auf und stellt von der Server-Infrastruktur, über die einzelnen Arbeitsplatz-PCs bis hin zu Applikationsmanagement und Call-Center-Diensten für Anwendersupport ein integriertes Portfolio rund um die Unternehmens-IT zur Verfügung. |
| Digital Pioneering (engl.: digitales Pionierwesen) | Studiengang der Zeppelin-Universität, Friedrichshafen, Deutschland, der die Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen in digitalen Geschäftsfeldern behandelt. |
| Double Play (engl.: Doppelspiel) | Bezeichnet kombinierte Dienstleistungsangebote aus Internet und Sprachkommunikation (Telefonie). |
| Download (engl.: herunterladen) | Bezeichnet das Herunterladen von Dateien von einem entfernten Server über Netzwerke wie das Internet oder Mobilfunk-Verbindungen auf den lokalen Rechner oder ein anderes Endgerät, z. B. ein Smartphone. |
| DSL (Digital Subscriber Line (engl.: digitaler Endkunden-Anschluss)) | Im Portfolio der Deutschen Telekom als: ADSL (Asymmetrical Digital Subscriber Line) für private Endkunden-Anschlüsse: Technik zur Übertragung von hohen Datenraten (Upstream 16 KBit/s bis 640 KBit/s; Downstream bis 8 MBit/s) auf der üblichen Kupferdoppelader im Anschlussbereich bis etwa drei Kilometer. |
| Dynamic Computing | Bezeichnung für ein Angebot von T-Systems zum variablen Bezug von ICT-Ressourcen und -Leistungen. |
E | |
| Embedded Systems (engl.: eingebettete Systeme) | Bezeichnet einen elektronischen Rechner oder auch Computer, der in einen technischen Kontext eingebettet ist. Dabei hat der Rechner entweder die Aufgabe, das System, in das er eingebettet ist, zu steuern, zu regeln oder zu überwachen. Oder der Rechner ist für eine Form der Daten- bzw. Signalverarbeitung zuständig, beispielsweise beim Ver- bzw. Entschlüsseln, Codieren bzw. Decodieren oder Filtern. Eingebettete Systeme verrichten – weitestgehend unsichtbar für den Benutzer – den Dienst in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen und Geräten, beispielsweise in Geräten der Medizintechnik, Waschmaschinen, Flugzeugen, Kraftfahrzeugen, Kühlschränken, Fernsehern, DVD-Playern, SetTopBoxen, Mobiltelefonen oder allgemein in Geräten der Unterhaltungselektronik. Im Fall von komplexen Gesamtsystemen handelt es sich dabei meist um eine Vernetzung einer Vielzahl von ansonsten autonomen, eingebetteten Systemen (z. B. im Fahrzeug oder Flugzeug). |
| Enabling (engl.: befähigen) | Enabling-Dienste sind ein wichtiger Bestandteil unseres Geschäftsmodells. Wir ermöglichen anderen Unternehmen oder Softwareentwicklern, unsere Fähigkeiten aus Netz und IT über standardisierte Schnittstellen in ihre eigenen Dienste zu integrieren. Dafür bündeln wir unsere Produkte in einem Baukasten aus Standardleistungen. So fördern wir das Wachstum unserer Partner und partizipieren gleichzeitig daran. |
| Entertain | Angebot der Deutschen Telekom für Internet-basiertes Fernsehen (siehe auch IPTV). TV-Signale werden hierbei über die DSL-Leitung transportiert. Diese Übertragungstechnik ermöglicht interaktive Funktionen wie z. B. zeitversetztes Fernsehen oder den Zugang zu einer Online-Videothek. |
| ERP (Enterprise Resource Planning (engl.: Unternehmensressourcenplanung)) | Bezeichnet die Aufgabe, die in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen wie Kapital, Betriebsmittel oder Personal möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzusetzen und somit die Steuerung von Geschäftsprozessen zu optimieren. |
F | |
| Flatrate | Pauschaltarif für die Zugangsmöglichkeit zu einem Netzwerk unabhängig von Zeit und Datenmenge. |
| FTTH (Fiber to the Home (engl.: Glasfaser bis ins Haus)) | Glasfaseranschlusstechnik, bei der die Glasfaser bis ins Haus des Kunden geführt wird. Bandbreiten bis über ein Gbit/s. |
G | |
| Gigabit | 1 Milliarde bits. Maßeinheit für die Geschwindigkeit der Datenübertragung. |
| Gigabyte | 1 Milliarde bytes. Maßeinheit für die Speicherkapazität von Datenträgern. |
| Glasfaser | Transportweg für optische Datenübertragung. |
| GSM (Global System for Mobile Communications) | Globaler Standard für digitalen Mobilfunk. |
H | |
| Home Gateway | Zentrale Steuerung, über die Elektronikgeräte im Haushalt von jedem Ort aus bedient werden können. |
| Hosting | Bezeichnet das Bereitstellen von Speicherplatz über das Internet. Die wichtigsten Leistungen eines Internet-Service-Providers aus dem Bereich Hosting sind Registrierung und Betrieb von Domains, Vermietung von Web-Servern (komplett oder teilweise) und Vermietung von Platz in einem Rechenzentrum inklusive Internetanbindung, Strom- und Notstromversorgung etc. |
| HotSpot (engl.: heiße Stelle) | Bezeichnung für einen Bereich, in dem Kunden ein öffentlicher drahtloser Internetzugang über WLAN (Wireless Local Area Network) zur Verfügung steht. |
| HR (Human Resources) | Bezeichnung für das Personal-Management. Umfasst die Summe aller personellen Gestaltungsmaßnahmen sowohl für einzelne Mitarbeiter als auch für Bereiche und das gesamte Unternehmen zur Verwirklichung der Unternehmensziele. |
| HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) | Protokollzusatz, der die Datenraten in UMTS-Netzen verbessert und eine Verbindungsgeschwindigkeit im Megabit-Bereich ermöglicht. |
| HSPA plus | Weiterentwicklung von HSPA mit höheren Übertragungsraten/Bandbreiten. HSPA+ verkürzt die Datenlaufzeiten weiter und ist damit ideal für alle datenintensiven mobilen Anwendungen. |
I | |
| ICT (Information and Communication Technology) | Informations- und Kommunikationstechnologie. |
| Infotainment | Wortzusammensetzung aus Information und Entertainment (= Unterhaltung). |
| Intelligentes Netz | Bezeichnet ein diensteorientiertes zentrales System, das auf ein vorhandenes Kommunikationsnetz aufsetzt und es um intelligente Netzkomponenten und zusätzliche Leistungsmerkmale erweitert. |
| Internet-Service-Provider (engl.: Internet-Dienstanbieter) | Im deutschsprachigen Raum auch oft nur Provider genannt), bietet in der Regel gegen Entgelt verschiedene technische Leistungen an, die für die Nutzung oder den Betrieb von Internetdiensten erforderlich sind. |
| Internet/Intranet | Weltweites Netzwerk von Computern auf Basis des Internet Protocol (IP) ohne zentrales Netzmanagement. Intranets sind dagegen gemanagte IP-Netze, die nur bestimmten Nutzergruppen zugänglich sind. |
| IP (Internet-Protokoll) | Herstellerneutrales Transportprotokoll der Schicht 3 des OSI-Referenzmodells für die netzüberschreitende Kommunikation. |
| IP-VPN (Internet Protocol-Virtual Private Network) | Ein sog. Virtuelles Privates Netz, das als Netzwerkprotokoll das Internet- Protokoll nutzt, z. B. ein unternehmensinternes Intranet. Damit gestattet das IP-VPN den angeschlossenen lokalen Netzen (LAN) eines Unternehmens den Datenaustausch über einen sicheren Kanal (IP-Tunneling). Auf diese Weise lässt sich z. B. von jedem Internet-Einwahlpunkt der Welt aus auf ein Unternehmensnetzwerk zugreifen. |
| IPTV (Internet Protocol Television) | Fernsehen basierend auf dem Internet-Protokoll. Mit IPTV wird die digitale Übertragung von Fernsehprogrammen und Filmen über ein digitales Datennetz bezeichnet. Hierzu wird das dem Internet zugrunde liegende Internet-Protokoll (IP) verwendet. |
| ISDN (Integrated Services Digital Network) | Diensteintegrierendes digitales Telekommunikationsnetz. ISDN integriert Telekommunikationsdienste wie Telefon, Fax oder Datenkommunikation in einem Netz. Die Digitalisierung verbessert die Übertragungsqualität und erhöht die Übertragungsgeschwindigkeit gegenüber der herkömmlichen analogen Übertragung und ermöglicht darüber hinaus auch paketvermittelnde Datenübertragung. |
| IT | Informationstechnologie. |
J | |
| Joint Venture (engl.: Gemeinschaftsunternehmen) | Zur Kooperation mehrerer Unternehmen wird eine Gesellschaft gegründet, an der sich die kooperierenden Unternehmen beteiligen. |
L | |
| LAN (Local Area Network (engl.: lokales Netz)) | Bezeichnet ein Rechnernetz, das auf ein Firmen- oder Campusgelände begrenzt ist. |
| LTE (Long Term Evolution (engl.: langfristige Entwicklung)) | Die neue Generation der Mobilfunk-Technik 4G nutzt Mobilfunk-Frequenzen, die durch die Digitalisierung des Fernsehens frei geworden sind. Mit den reichweitenstarken Fernsehfrequenzen lassen sich große Flächen mit deutlich weniger Sendemasten als bisher erschließen. LTE ermöglicht Geschwindigkeiten von mehr als 100 Mbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload und ermöglicht neue Serviceangebote für Handy, Smartphones und Tablet-PCs. |
M | |
| M2M (Machine to Machine (engl.: Maschine zu Maschine)) | Maschinenkommunikation, bei der Maschinen und Automaten automatisch Informationen an den Empfänger versenden. Z. B. verschicken Alarm anlagen im Notfall von selbst ein Signal an den Sicherheitsdienst bzw. an die Polizei. |
| Mbit/s (Megabit pro Sekunde) | Einheit der Datenübertragungsgeschwindigkeit. |
| MMS | Die Weiterentwicklung des SMS ist der Multimedia Messaging Service (MMS), mit dem unterschiedliche Medien wie Texte, Bilder, Animationen, Video- und Audiosequenzen als eine Nachricht verschickt werden können. Mit SMS und MMS werden neben dem Dienst auch die verschickten Nachrichten selbst bezeichnet. |
| MVNO (Mobile Virtual Network Operator (engl.: mobiler virtueller Netzbetreiber)) | Dienstleister, die vergleichsweise günstige Gesprächsminuten ohne Gerätesubventionen anbieten und dabei über kein eigenes Mobilfunknetz verfügen, sondern als Service Provider auf die Netzinfrastruktur der großen Mobilfunk-Anbieter zurückgreifen. |
N | |
| Nearshore- und Offshore-Länder | Bezeichnet das nahe gelegene und das weit entfernte Ausland. |
| NGA (Next Generation Access) | Bezeichnet den Netzzugang der nächsten Generation, d. h. zum IP-Netz, zum Glasfasernetz FTTH und zu 4G-Mobilfunk. |
| NGN (Next Generation Network (engl.: Netz der nächsten Generation)) | Ein Kommunikationsnetz, das sich durch die Konvergenz herkömmlicher Netze (Telefonnetze, Mobilfunknetze etc.) mit IP-basierten Netzen ergibt. Alle Dienste basieren auf dem IP-Protokoll. NGNs markieren einen fundamentalen Wechsel in der Architektur öffentlicher Netze, indem paketvermittelte Netze die für den Telefondienst optimierten leitungsvermittelten Netze ersetzen. NGNs unterstützen Sprache, Daten und Multimedia und sind eng mit der Verbreitung von Voice over IP (VoIP) verbunden. |
O | |
| One Company (engl.: ein Unternehmen) | Damit bezeichnen wir im Konzern Deutsche Telekom die Zusammenführung des vormals getrennten Mobilfunk- und Festnetzgeschäfts in ein Unternehmen. |
| Outsourcing (engl.: Auslagerung) | Bezeichnet die Abgabe von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen. |
P | |
| Prepaid (engl.: im Voraus bezahlt) | Im Gegensatz zu Postpaid-Verträgen vorausbezahlte Kommunikationsleistungen in Form von Guthaben ohne vertragliche Bindung. |
| PSTN (Public Switched Telephone Network) | Bezeichnet das weltweit verfügbare öffentliche Telefonnetz. Zu seinen Bestandteilen gehören Telefone, Telefonanschlusskabel und die Vermittlungsstellen. |
Q | |
| Quadruple Play (engl.: vierfaches Spiel) | Bezeichnet ein gebündeltes Angebot von vier Diensten: Fernsehen, Telefonie und Internet – dem sog. Triple Play – plus einem Mobilfunk-Angebot. |
R | |
| Rating | Beurteilung der Bonität von Wertpapieren oder Schuldnern durch Ratingagenturen. |
| Retail | Klein-/Einzelhandel. Im Gegensatz hierzu bezeichnet man das Großhandelsgeschäft auch als Wholesale-Geschäft. |
| Roaming (engl.: wandern) | Bezeichnet die Nutzung eines Kommunikationsendgeräts oder auch nur die Nutzung der Teilnehmeridentität in einem anderen Netzwerk (visited network) als dem Heimatnetzwerk (home network). Hierzu ist erforderlich, dass die Betreiber der beiden Netzwerke ein Roaming-Abkommen getroffen haben sowie die erforderlichen Signalisierungs- und Datenverbindungen zwischen ihren Netzen geschaltet haben. Roaming kommt z. B. zum Tragen bei der länderübergreifenden Nutzung von Mobiltelefonen und Smartphones. |
| Router | Koppelelemente, die zwei oder mehr Subnetze miteinander verbinden. Darüber hinaus können Router die Grenzen eines Netzwerks erweitern und den Datenverkehr kontrollieren, indem sie fehlerbehaftete Datenpakete nicht weiterleiten. |
S | |
| SCM (Supply Chain Management (engl.: Lieferketten-Management)) | Bezeichnet die Planung und das Management aller Aufgaben bei Lieferantenwahl, Beschaffung und Logistik. |
| SIM-Karte (Subscriber Identity Module (engl.: Teilnehmeridentitätsmodul)) | Chipkarte, die in das Mobiltelefon eingesetzt wird. Diese enthält sämtliche Daten des Mobilfunkteilnehmers. |
| Smart Metering (engl.: kluges Messen) | Der Service umfasst das Auslesen, Verarbeiten, Darstellen sowie Fakturieren des Verbrauchs von Strom, Wasser und anderen Zählern in Industrie und Haushalt. Smart Metering senkt erheblich Kosten und erlaubt den Zugriff auf einen massenmarktfähigen Service. Es eröffnet v.a. Energieversorgern, Messstellenbetreibern und der Wohnungswirtschaft die Möglichkeit, innovative Produkte und Dienstleistungen anzubieten, da es Verbrauchsdaten in nahezu Echtzeit liefert. |
| Smartphones | Smartphones sind mobile Endgeräte, die gleichzeitig Mobiltelefon, Webbrowser- und E-Mail-Programmfunktionen ausführen können. |
| SMS | Der Short Message Service (SMS) ist ein Telekommunikationsdienst zur Übertragung von Textnachrichten, der zuerst für den GSM-Mobilfunk entwickelt wurde und nun auch im Festnetz verfügbar ist. Die Weiterentwicklung des SMS ist der Multimedia Messaging Service (MMS), mit dem unterschiedliche Medien wie Texte, Bilder, Animationen, Video- und Audiosequenzen als eine Nachricht verschickt werden können. Mit SMS und MMS werden neben dem Dienst auch die verschickten Nachrichten selbst bezeichnet. |
| Stakeholder (engl.: Inhaber eines Anspruchs) | Der Stakeholder-Ansatz ist die Erweiterung des in der Betriebswirtschaft verbreiteten Shareholder-Value-Ansatzes. Im Gegensatz zum Shareholder-Value-Prinzip, das die Bedürfnisse und Erwartungen der Anteilseigner eines Unternehmens in den Mittelpunkt des Interesses stellt, versucht der Stakeholder-Ansatz, das Unternehmen in seinem gesamten sozialen Kontext zu erfassen und die Bedürfnisse der unterschiedlichen Anspruchsgruppen in Einklang zu bringen. Als Stakeholder gelten dabei neben den Shareholdern die Mitarbeiter, die Kunden, die Lieferanten sowie der Staat und die Öffentlichkeit. |
| Symmetrische Entgelte | Siehe assymmetrische Entgelte. |
T | |
| Tablet-PC | Ein flacher, tragbarer Computer mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm, der sich mit einem Stift oder per Fingerstreich bedienen lässt. Die kompakten Multimedia-Geräte ermöglichen den Nutzern, unterwegs oder zuhause komfortabel im Internet zu surfen, ihre Mails zu bearbeiten, Fotos und Videos zu betrachten, Musik zu hören, zu telefonieren oder elektronische Bücher zu lesen. |
| TAL (Teilnehmer-Anschlussleitung) | Haben Wettbewerber ihr Netz nicht selbst bis zum Kunden ausgebaut, können sie bei der Telekom die Teilnehmer-Anschlussleitung mieten. Das Netz der Wettbewerber endet dabei in den örtlichen Vermittlungsstellen. Die TAL stellt die Verbindung zwischen ihrem Netz und dem Abschlusspunkt in der Wohnung der Kunden dar. Die TAL wird deshalb auch als „letzte Meile“ bezeichnet. |
| Triple-Play (engl.: dreifaches Spiel) | Triple-Play bezeichnet Angebote aus Festnetz-basierten Sprach-, Daten- und TV-Diensten. Auf der Basis von Breitbandnetzen können die Kunden solche IP-basierten Dienstleistungen über eine Leitung nutzen. |
U | |
| UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) | Internationaler Mobilfunk-Standard der dritten Generation, der mobile Multimedia und Telematikdienste unter dem Frequenzspektrum von 2 GHz vereinigt. |
| USB-Stick (Universal Serial Bus) | Speichersticks, die über USB kommunizieren und einen eingebauten Datenspeicher besitzen oder für Wechseldatenträger benutzt werden. |
V | |
| VDSL (Very high bit rate Digital Subscriber Line) | Neue Technik zur Übertragung von sehr hohen Datenraten (Upstream 10 MBit/s, Downstream 50 MBit/s) im Glasfasernetz. |
| Vernetztes Leben und Arbeiten | Bezeichnet die einfache Handhabung aller persönlichen Daten und Internet-Dienste auf jedem Bildschirm, sei es PC, Mobiltelefon oder Fernsehgerät. Basis hierfür ist die sichere Speicherung aller Daten im Netz, auf die dann alle Endgeräte über Breitbandnetze zugreifen können. |
| VoIP (Voice over Internet Protocol) | Technik, mit der via Internet Telefonverbindungen hergestellt werden. Hierbei gibt es drei Methoden: PC zu PC, PC zum Festnetz, Telefonate über IP-basierte interne Netzwerke. |
| VPN (Virtual Private Network (engl.: virtuelles privates Netz)) | Ein Kommunikationsnetz, das zum Transport privater Daten ein öffentliches Netz nutzt. Die Verbindung über das öffentliche Netz läuft dabei durch sog. Tunnel und wird üblicherweise verschlüsselt. Allerdings bedeutet der Begriff „Private“ nicht zwangsläufig, dass es sich um eine verschlüsselte Übertragung handelt. Die heute gebräuchliche Interpretation für VPNs sind die IP-VPNs, bei denen die Teilnehmer über IP-Tunnel verbunden sind. |
W | |
| Webhosting | Bereitstellen von Speicherplatz über das Internet. |
| Wholesale (engl.: Großhandel) | Bezeichnung für die Abgabe von Leistungen an Dritte, die diese ihren Endkunden direkt oder verarbeitet zur Verfügung stellen. |
| Wholesale entbündelte Anschlüsse (u. a. IP-BSA Stand Alone (IP-BSA SA)) | Vorleistungsprodukt ohne Kopplung an einen PSTN-Anschluss der Deutschen Telekom. Es ermöglicht Wettbewerbern ein All IP-Angebot gegenüber Endkunden. „Stand Alone“ bedeutet „allein stehend“. |
| Wholesale gebündelte Anschlüsse (IP-Bitstream Access (IP-BSA)) | Vorleistungsprodukt, bei dem die Deutsche Telekom dem Wettbewerber DSL-Anschlüsse überlässt und den Datenstrom über ihr Konzentratornetz zum zugehörigen Breitband-Präsenzpunkt (PoP – Point of Presence) transportiert. Am PoP wird der Datenstrom dem Wettbewerber übergeben. Im Gegensatz zum freiwilligen Angebot DSL-Resale ist IP-BSA eine vom Regulierer angeordnete DSL-Vorleistung. Dieses Produkt gibt es gekoppelt an einen PSTN-Anschluss der Deutschen Telekom oder als sog. DSL-„Stand Alone“-Variante (siehe Wholesale entbündelte Anschlüsse). |
| WiMAX (Worldwide Interoperability for Microwave Access) | Technik, die mittels ortsfester, lokaler Funkzellen Highspeed-Internet über die Luftschnittstelle zur Verfügung stellt. |
| WLAN (Wireless Local Area Network) | Kabellose Funknetze für den mobilen Internetzugang. Es können auch mehrere Rechner ohne Kabel untereinander und mit einem zentralen Informationssystem, einem Drucker oder einem Scanner verbunden werden. |
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