Sonstige Angaben.
31 Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung.
Cashflow aus Geschäftstätigkeit. Im Geschäftsjahr 2010 verringerte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,1 Mrd. € auf 14,7 Mrd. €. Neben den Effekten aus der operativen Geschäftsentwicklung waren im Wesentlichen die folgenden Effekte für diesen Rückgang verantwortlich: gegenüber dem Vorjahr geringere Einzahlungen im Rahmen von Forderungsverkäufen (Factoring) in Höhe von 0,6 Mrd. € sowie netto höhere Auszahlungen aus dem Aufbau von Vorräten in Höhe von 0,4 Mrd. €. Dem stehen höhere Einzahlungen aus erhaltenen Dividenden in Höhe von 0,4 Mrd. € – im Wesentlichen aus einer unterjährigen Ausschüttung des Joint Venture
Everything Everywhere – gegenüber. Die weiteren Veränderungen des Cashflows aus Geschäftstätigkeit umfassen eine Vielzahl von zum Teil gegenläufigen Effekten.
Cashflow aus Investitionstätigkeit. Die Mittelabflüsse aus Investitionstätigkeit beliefen sich auf 10,7 Mrd. € gegenüber 8,6 Mrd. € im Vorjahr. Zu dieser Veränderung trug u.a. der Zugang der Zahlungsmittel der OTE-Gruppe in Höhe von 1,6 Mrd. € im Vorjahr bei, dem in diesem Jahr ein Gesamteffekt aus dem Abgang der T-Mobile UK in Höhe von 0,4 Mrd. € gegenüberstand. Darüber hinaus erwarb die Deutsche Telekom im Geschäftsjahr 2010 Anteile in Höhe von 0,8 Mrd. € an einer vom Joint Venture Everything Everywhere begebenen Anleihe und verzeichnete höhere Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 1,4 Mrd. €, was hauptsächlich auf die Auszahlungen für den Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen (Spektrum) in Deutschland in Höhe von 1,3 Mrd. € zurückzuführen war.
Gegenläufig entwickelten sich die Auszahlungen für Sachanlagen, die sich um 0,7 Mrd. € verringerten, sowie die Nettozahlungen aus der Veränderung kurzfristiger finanzieller Vermögenswerte, die sich um 0,8 Mrd. € verbesserten. Hierzu trugen im abgelaufenen Geschäftsjahr vor allem Einzahlungen aus dem Rückfluss aus im Vorjahr hinterlegten Barsicherheiten für den Erwerb der STRATO in Höhe von 0,3 Mrd. € sowie Rückflüsse aus hinterlegten Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäften in Höhe von netto 0,3 Mrd. € bei. Darüber hinaus verringerten sich die Auszahlungen für Unternehmenserwerbe um 0,6 Mrd. €. Den Auszahlungen im Geschäftsjahr 2009 in Höhe von 1,0 Mrd. € vor allem für den Erwerb weiterer Anteile an der OTE und den Erwerb der Zapp standen im Geschäftsjahr 2010 Auszahlungen für den Erwerb der STRATO von 0,3 Mrd. € sowie ClickandBuy von 0,1 Mrd. € gegenüber.
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit. Die Mittelabflüsse aus Finanzierungstätigkeit betrugen 6,4 Mrd. € im Vergleich zu 5,1 Mrd. € im Vorjahr.
Neben einer netto Aufnahme von mittel- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 3,1 Mrd. € (2009: 5,3 Mrd. €) ist diese Entwicklung auch auf Auszahlungen für den Rückkauf von Aktien in Höhe von 0,4 Mrd. € zurückzuführen. Demgegenüber verringerte sich netto die Rückzahlung von kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten um 1,3 Mrd. €, während sich die Ausschüttungen der OTE um 0,2 Mrd. € sowie der Slovak Telekom um 0,1 Mrd. € verringerten.
Die Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten betraf im Geschäftsjahr 2010 vor allem die Begebung von Medium Term Notes in Höhe von 1,8 Mrd. €, die Begebung eines Eurobonds in Höhe von 1,2 Mrd. €, die Aufnahme von Geldern vom Joint Venture UK in Höhe von netto 0,3 Mrd. €, die Inanspruchnahme eines Kredits bei der Europäischen Investitionsbank in Höhe von 0,1 Mrd. € sowie die Begebung von Schuldscheindarlehen in Höhe von 0,1 Mrd. €. Im gleichen Zeitraum wurde ein USD-Bond in Höhe von 2,4 Mrd. €, Eurobonds in Höhe von 2,0 Mrd. €, Kredite bei der Europäischen Investitionsbank in Höhe von 0,6 Mrd. €, Medium Term Notes in Höhe von 0,3 Mrd. € und ein Kredit der KfW Bankengruppe in Höhe von 0,2 Mrd. € zurückgezahlt. Darüber hinaus konnten Rückflüsse aus Sicherungsgeschäften in Höhe von netto 0,5 Mrd. € verzeichnet werden.
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