Startseite > Konzernlagebericht > Konzernstrategie und Konzernsteuerung
Seite 1 | 4

Konzernstrategie und Konzernsteuerung.

Die Strategie der Deutschen Telekom wird erfolgreich umgesetzt
Konzernstrategie.
Die Telekommunikationsbranche ist geprägt von ständigem Wandel – im Festnetzgeschäft, im Mobilfunk und im Internet –, der auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht zum Stillstand kommt. Wichtige Bereiche der Makroökonomie, der Technologie, beim Konsumenten, den Märkten und unseren Wettbewerbern sind davon betroffen. Gleichzeitig verschwimmen zunehmend die Grenzen zu benachbarten Industrien – IT, Medien, Entertainment und Software. Neue Wettbewerbskonstellationen bilden sich heraus und erfordern in zunehmendem Maße strategische Partnerschaften.
Das Ziel der Deutschen Telekom ist es, sich erfolgreich in diesem komplexen Umfeld zu positionieren und langfristig zu einem Marktführer für vernetztes Leben und Arbeiten zu werden. Auch im Geschäftsjahr 2009 hat die Deutsche Telekom ihre Strategie „Konzentrieren und gezielt wachsen“ mit den folgenden vier strategischen Handlungsfeldern konsequent und erfolgreich umgesetzt:
  • Verbessern der Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland und in Süd- und Osteuropa.
  • Wachstum im Ausland.
  • Mobilisieren des Internets.
  • Aufbau netzzentrierter ICT.
Verbessern der Wettbewerbsfähigkeit.
In Deutschland und Süd- und Osteuropa sind die Märkte insbesondere im Festnetzbereich zunehmend gesättigt und durch hohe Wettbewerbsintensität gekennzeichnet. In diesem schwierigen Umfeld behauptet sich die Deutsche Telekom durch gezielte Investitionen in die Breitbandinfrastruktur, hochwertige Produkte und besten Service sowie die kontinuierliche Verbesserung der Kostenbasis. Weitere Impulse zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit erwartet die Deutsche Telekom durch einen integrierten Auftritt am Markt.
Gezielter Netzausbau. Auch künftig will die Deutsche Telekom Breitband- und Innovationsführer sein und investiert deshalb gezielt in den Netzausbau. In seinen Präsenzmärkten erweitert und modernisiert der Konzern kontinuierlich seine UMTS-Netze und entwickelt die schnelle mobile Internetnutzung auch über HSPA+ weiter. Im deutschen Festnetzbereich versorgt die Deutsche Telekom bereits rund 1 000 deutsche Städte mit ADSL2+ und 50 Städte mit VDSL. Für den weiteren Breitbandausbau setzt der Konzern neben Kooperationen mit Kommunen auch auf die Zusammenarbeit mit Wettbewerbern.
Innovative Entertainment-Produkte. In Deutschland können Entertain-Kunden seit 2009 mit dem „vernetzten Videorekorder“ mehrere Media Receiver miteinander verbinden, Fotos mit Freunden und Verwandten teilen und das Bundesliga-Angebot LIGA Total! am Fernseher oder unterwegs nutzen. Drei Jahre nach Einführung des Satellitenprogramms „Dolce“ erweitert die rumänische OTE-Tochter Romtelecom ihr Entertainment-Angebot und startete im Jahr 2009 landesweit in zehn Städten das neue IPTV-Produkt „Dolce Interactive“. In der Slowakei wird durch den Ausbau der Satellitenübertragung das Digitalfernsehen von Magio TV landesweit verfügbar.
Service und Qualität. Entertain wurde von Kunden und neutralen Fachleuten mehrfach ausgezeichnet. Die Leser des Fachmagazins „connect“ (Heft 5/09) wählten Entertain zum besten Triple-Play-Anbieter 2009. In einer Bewertung der „Computer Bild“ (Heft 9/09) setzte sich die Deutsche Telekom ebenfalls gegen die Konkurrenz durch. Zudem wurde bei der Vermarktung von Entertain, Apple iPhone und Endgerät-Servicepaket die Marke von einer Million durchbrochen. Dies belegt, dass die Deutsche Telekom auch in gesättigten Märkten mit Service und hochwertigen Produkten nachhaltig überzeugen kann. Um den Service weiter zu verbessern, wird im Geschäftsjahr 2010 die ACCI/ICCA-Studie (After Customer Contact Interview; International Customer Contact Analysis) zur Messung der Kundenwahrnehmung in weiteren Landesgesellschaften und Kundenkontaktkanälen eingeführt.
Bündelung von Festnetz- und Mobilfunkgeschäft. Eine weitere Maßnahme zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit ist die Zusammenführung von Festnetz- und Mobilfunkgeschäft. Im Rahmen des „One Company“-Projekts will die Deutsche Telekom künftig stärker als integrierter Anbieter mit konvergenten Produkten aus einer Hand am Markt agieren. So stellt sich der Konzern derzeit in Kroatien, der Slowakei und Deutschland strategisch und organisatorisch neu auf. Durch die Integration stärkt die Deutsche Telekom den Kundenservice, sichert Arbeitsplätze und erschließt Potenziale für mehr Innovation, zusätzlichen Umsatz und für Kostensynergien.
Verbesserung der Kostenbasis. Neben dem Erarbeiten von Wachstumspotenzialen muss die Deutsche Telekom kontinuierlich an ihrer Kostenbasis arbeiten. Dazu wurde 2006 das „Save for Service“-Programm initiiert, das bis zum Jahr 2010 ein Sparpotenzial von bis zu 4,7 Mrd. € realisieren sollte. Dieses Ziel wurde mit kumulierten 5,9 Mrd. € bereits Ende des Geschäftsjahres 2009 übertroffen. Allein im Geschäftsjahr 2009 wurden insgesamt Einsparungen in Höhe von 1,8 Mrd. € erreicht. Dies erfolgte im Wesentlichen in den operativen Segmenten Deutschland und Systemgeschäft. Davon wurden 0,4 Mrd. € neu investiert. Die Deutsche Telekom wird Anfang 2010 bei „Save for Service“ die nächste Phase einleiten und künftig auch die internationalen Aktivitäten in ihre Effizienzbemühungen stärker einbeziehen.

Dieses Kapitel

Seite vorlesen

Meine Lesezeichen

Legen Sie bis zu fünf persönliche Favoriten ab. Die Zahlen verweisen auf die Seite im Druckbericht.

Service

Mehr Informationen

Social Bookmarks

Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Twitter Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Facebook Bookmark bei: StumbleUpon Bookmark bei: Google