Das Geschäftsjahr 2015

Antworten Für DIE
Digitale Zukunft

Dieser
 Bericht gibt
  ntworten
   Für die Digitale
    zukunft.

Antworten für die digitale Zukunft

Wir müssen reden. Wir wollen reden. Der Austausch mit anderen Menschen gehört zu unserer Natur. Im Gespräch werden Ideen geboren, entwickelt, verworfen, gefeiert, verändert, auf ein höheres Niveau gebracht. So kommen wir voran, als Individuen und als Gesellschaft. Mit unseren digitalen Netzen schaffen wir eine wichtige Voraussetzung, damit Austausch zwischen Menschen zu jeder Zeit über alle Distanzen hinweg funktioniert. Aber wir stellen nicht nur die Infrastruktur bereit, wir nehmen auch selbst am Dialog über die digitale Zukunft teil. Denn die Digitalisierung beeinflusst alle Menschen – sie verändert, wie wir arbeiten, kommunizieren, leben. Aus dieser Entwicklung ergeben sich wichtige Fragen für Privatpersonen und Unternehmen, auf die es nicht nur eine Antwort gibt. Deswegen lassen wir in diesem Geschäftsbericht verschiedene Menschen zu Wort kommen – vom Vorstandvorsitzenden über die Mitarbeiter bis zum Kunden. Sie alle liefern unterschiedliche „Antworten für die digitale Zukunft“.

Erfahren Sie hier mehr zur:
Digitalen Verantwortung
Strategie

Gesellschaftlicher Wandel & Kundenbedürfnisse
Darf ich bitte alles
über Sie wissen?
Gleiche
Geschwindigkeit 
für alle im Netz?
Wie viel Internet 
ist gut für Kinder?
Wie verändert 
die DigitaLIsie-
rung die Arbeit?
Wird unser Leben
durch die Digitalisierung
schneller - oder besser?
Und wenn es ab 
morgen kein 
Internet mehr gäbe?
„Die Digitalisierung verändert die Wirtschaft und damit auch die Deutsche Telekom.“
Timotheus Höttges

Vorstandsvorsitzender,
Deutsche Telekom

Wir werden immer mobiler, und wir wollen auch unterwegs immer verbunden bleiben.

Wir werden immer mehr miteinander kommunizieren. Dabei werden wir uns nicht nur über unsere Erlebnisse austauschen – Freunde, Partner und Verwandte können sogar live dabei sein. Und es wird für uns selbstverständlich werden, jederzeit online zu sein. Egal, wo wir uns gerade aufhalten.

Die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben werden fließender. Neue Arbeitszeitmodelle entstehen, auch damit Beruf und Familie besser vereinbar werden. Und die Technik wird dazu beitragen, dass Menschen flexibler auf die Anforderungen einer veränderten Arbeitswelt reagieren können. So wird es in vielen Berufen nicht mehr entscheidend sein, an welchem Ort die Arbeit ausgeübt wird oder in welchem Land sich die eigenen Kollegen gerade befinden.

Wo sind unsere Daten sicher?

Wir alle produzieren täglich eine große Menge an Daten. Viele Menschen haben deswegen Bedenken:
Wo werden diese persönlichen Daten gespeichert? Wer hat darauf Zugriff? Lesen Geheimdienste unsere Nachrichten mit? Wie kann ich mich gegen Datenklau schützen?

Diese Fragen haben zusätzliche Aktualität erhalten durch ein wegweisendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs. Dieser hat festgestellt, dass die Daten europäischer Bürger in den USA nicht ausreichend geschützt sind, und hat daraufhin das Datenschutzabkommen mit den USA für ungültig erklärt. Unsere Antwort zum Datenschutz:

Verschlüsseln, in Deutschland speichern, sicher übertragen
In Deutschland haben wir ein besonders hohes Datenschutzniveau. Diese Tatsache nutzen wir, um Kunden besonders sichere Rechenzentren anzubieten. Hinzu kommt: Wir setzen uns für eine umfassende Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein. So ist sichergestellt, dass niemand unbefugt auf Inhalte zugreifen kann. Und schließlich sorgen wir dafür, dass Daten auf dem kürzesten Weg vom Absender zum Empfänger geschickt und so Umwege durch andere Rechtsräume vermieden werden. Wie sich Internetnutzer zusätzlich schützen können, zeigen wir auf www.sicherdigital.de.

Erfahren Sie hier mehr:
Datenschutz
Sicherheit

Industrie 4.0

ist momentan für viele Menschen noch ein abstrakter Begriff. Dahinter verbirgt sich aber das Potenzial für eine neue industrielle Revolution: Das Internet verbindet zunehmend die physische Welt. Durch das Vernetzen von Maschinen, Material und Menschen wird ermöglicht, dass die Produktion mit ihren vor- und nachgelagerten Prozessen in Echtzeit erfolgt.

Das steigert die Effizienz. Zudem bringen die neu gewonnenen Daten – richtig ausgewertet – Erkenntnisse, um Produkte zu verbessern und völlig neue Dienstleistungen zu entwickeln. Statt Autoreifen zum Beispiel kaufen Kunden einen kompletten Reifenservice. All das führt zu ungeahnten Kooperationen zwischen Unternehmen über ganze Wertschöpfungsketten hinweg – und erfordert ein neues Verständnis von Zusammenarbeit.

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Industrie 4.0

Die Innovationen bei mobilen Endgeräten überschlagen sich geradezu. Davon profitiert auch das gute alte Buch. In seiner elektronischen Form als E-Book bietet es noch mehr Lesespaß als zuvor.

Weniger als 180 Gramm, handlicher als ein Taschenbuch, mit Platz für über 2 000 E-Books und einem Akku, der länger als die Sommerferien hält:
Der E-Reader tolino.

Kein Wunder also, dass E-Reader immer beliebter werden. Um 30 Prozent soll der Markt für digitales Lesen innerhalb der nächsten fünf Jahre wachsen. Ganz vorne dabei: Der von uns mitentwickelte E-Reader tolino. Der tolino verbindet den Lesekomfort moderner E-Reader mit der Kompetenz und Angebotsfülle führender Buchhändler. Die Marke tolino ist mittlerweile drei Jahre alt, und wir sind von Anfang an als Technologie- und Innovationspartner der tolino-Allianz ein strategisch wichtiger Teil dieser Erfolgsgeschichte. Wir sind in dieser Partnerschaft nicht nur für das Design und die Produktion der Lesegeräte verantwortlich, sondern bieten auch die technische Plattform für das gemeinsame offene Ökosystem, das alle Partner nutzen. Nach der Einführung in den Niederlanden 2015 ist der tolino inzwischen in sechs Ländern vertreten und wird zunehmend zur europäischen Lösung mit deutschen Wurzeln.

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Partner

Immer online sein, der eine mag es, der andere nicht. Trotzdem, für viele Leute ist das heute schon normal – selbst wenn sie in den Flieger oder in die Bahn einsteigen. Um unsere Kunden bestmöglich zu versorgen, modernisieren wir unsere Netze jeden Tag. Wir arbeiten daran, unseren Kunden das beste Netz überall und jederzeit zur Verfügung zu stellen.

Immer überall die beste Verbindung anbieten zu können: Das ist unser Ziel.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema Netz.

Tom Weller bringt das Internet zu unseren Kunden. Als Monteur im Bereich Glasfaser kümmert er sich darum, dass der Breitbandausbau in Deutschland voranschreitet und auch ländliche Gebiete schnellen Internetzugang bekommen. Veränderung ist quasi sein tägliches Geschäft. Und wenn er mit seiner Arbeit in einem bestimmten Ausbaugebiet fertig ist, hat sich die Welt der Telekom Kunden ein Stückchen verbessert.

Tanja Koch soll helfen, die Telekom umzukrempeln. Als Mitarbeiterin im Bereich Strategie, Innovation und Qualität des Kundenbeziehungsmanagements der Telekom Deutschland gehört es zu ihren Aufgaben, neue Impulse zu liefern, damit unser Unternehmen morgen nicht mehr so ist wie heute. Wie jeder große Konzern brauchen wir ständige Veränderung, damit wir nicht den Anschluss an unsere Kunden verlieren. Tanja Koch arbeitet deshalb an konkreten Lösungen für die Nutzung großer Datenmengen. Sie stellen den Kunden in den Mittelpunkt und schaffen einen spürbaren Mehrwert für ihn und unser Unternehmen. Es gilt, die riesigen Datenmengen, die durch die Digitalisierung entstehen, als Chance zu verstehen. Durch die sensible und intelligente Nutzung können wir unseren Kunden einen exzellenten Service und optimale Produkte bieten.

Franziska macht bei uns ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Sie lernt bei uns vor allem, dass das Lernen niemals aufhört. Das Vermitteln von Arbeitsroutinen ist passé – wir wollen allen unseren Mitarbeitern aufzeigen, wie man sich in seiner Arbeit immer wieder neu erfinden kann. Veränderung ist für Franziska kein Problem, sondern vielmehr ein Ausbildungsziel.

Vladimir Trajanowski ist in unserer Landesgesellschaft Makedonski Telekom als Leiter eines T-Shops dafür zuständig, Privatkunden für neue Angebote der Deutschen Telekom zu begeistern. Er kennt unsere Produkte also genauso gut wie den Alltag in Mazedonien. Und deshalb weiß er, dass es nicht nur darauf ankommt, die neuesten Geräte und das beste Netz im Angebot zu haben. Vertrauen in die Telekom und in die Menschen hinter der Marke ist das beste Verkaufsargument. Und Vertrauen entsteht durch Kontinuität in Zeiten des Wandels.

Innovationen & Partnerschaften

Das Problem:

Wer beruflich unterwegs ist, nutzt sein Firmenhandy für Geschäftsanrufe. Diese Nummer kann der Angerufene aber meist nicht so schnell einer Person zuordnen wie die bekannte Büronummer.

Mit StadiumVision verwandeln wir ein Fußballstadion in einen multimedialen Erlebnisraum. Informationen, Live-Streams, Video-Wiedergaben, Unterhaltungsangebote, interaktive Aktionen von Partnern – all das können Fans direkt während des Spiels nutzen. Wir bringen das Geschehen im Stadion in die Welt und holen die Welt ins Stadion.

940WLAN-
Antennen

machen die Allianz Arena zu einem Stadion der Zukunft.

Die Lösung:

Mit unserem Angebot „One Number“ erscheint immer die geschäftliche Festnetz-nummer im Display des Gesprächspartners – auch dann, wenn der Anruf von der Mobilnummer kommt.

MagentaEins ist in Deutschland ein voller Erfolg: Das Bündelangebot aus Mobilfunk, Festnetz und dem Telekom Fernsehen „Entertain“ hat seit seiner Einführung bereits zwei Millionen Kunden begeistert. Deshalb haben wir dieses Angebot auf unsere europäischen Märkte ausgeweitet und inzwischen in fünf weiteren Ländern eingeführt – MagentaEins wird international zu MagentaOne.

Wir bringen in unserem Innovationslabor „5G:haus“ bedeutende Akteure zusammen, um gemeinsam die Architektur und die Leistungsmerkmale der Netze von morgen zu gestalten. Das 5G:haus ist allerdings kein gemauertes Gebäude mit einem festen Standort. Vielmehr ist das Innovationslabor an verschiedenen europäischen Standorten aktiv. Wir nutzen dabei sowohl die Möglichkeiten der europäischen Infrastruktur unseres Konzerns als auch die Vorteile agiler Entwicklung. Universitäten, Start-ups, Hersteller von Netzinfrastruktur und Kunden diskutieren zusammen mit uns im 5G:haus, wie der kommende Kommunikationsstandard gestaltet werden muss, damit er weltweit etabliert werden kann.

Wir investieren kontinuierlich in unsere Netze.

Und das zahlt sich aus: Im vergangenen Jahr haben das Tests von unabhängigen Fachmagazinen wiederholt bestätigt. Um die Technikentwicklung voranzubringen und auch in Zukunft das beste Netz anbieten zu können, kooperieren wir mit anderen Technologieunternehmen.

So konnten wir in Forschungsprojekten mit verschiedenen Herstellern die Übertragungsraten bestehender Mobilfunknetze erhöhen und haben unser Mobilfunknetz für das Internet der Dinge fit gemacht.

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Netz der Zukunft
Auszeichnungen: Netz und Innovationen

Nah am Kunden sein – in der Produktentwicklung nehmen wir diesen Auftrag wörtlich. In unserem Creation Center entwickeln wir gemeinsam mit unseren Kunden neue Ideen, blicken ihnen im Alltag über die Schulter und fokussieren uns bewusst auf die vermeintlich kleinen Dinge, die das Leben erleichtern. In interdisziplinären Teams entwickeln wir anschließend Produkt- und Service-Ideen und überprüfen diese auf ihre Wirtschaftlichkeit, Umsetzbarkeit und Marktfähigkeit.

Erfahren Sie hier mehr über das Creation Center.

IP-Umstellung in unseren Märkten:

Wir führen gerade eines der anspruchsvollsten Technikprojekte in Europa durch. In allen Märkten stellen wir die bestehenden Anschlüsse auf das Internet-Protokoll IP um. Eine technologische Revolution, so radikal wie der Wandel von der Kutsche zum Automobil. Auch wenn dieser komplexe Prozess anfangs nicht völlig geräuschlos verlief – die Vorteile für unsere Kunden rechtfertigen den Aufwand: Mit dieser Technologie ebnen wir den Weg für innovative Dienste, verbessern den Kundenservice und optimieren die Steuerung unserer Netze.

Viel mehr als ein Telefonanschluss: Mazedonien war das erste Land, in dem wir die Umstellung auf IP komplett durchgeführt haben. Hier haben unsere Kunden jetzt ganz neue Wahlmöglichkeiten: Sie können sich je nach Bedarf Services dazubuchen – und zwar genau dann, wenn sie benötigt werden. Zugriff auf das Internet, erhöhte Übertragungsraten, die Nutzung einer persönlichen Cloud – all das kann auf Knopfdruck aktiviert werden. Mittlerweile haben wir in insgesamt vier Ländern unsere Netze auf die neue IP-Technologie umgestellt. Dazu gehören neben Mazedonien auch die Slowakei, Montenegro und Kroatien. In Deutschland haben wir bis Anfang 2016 bereits 10 Millionen Anschlüsse unserer Kunden auf die neue Technologie umgestellt. Jede Woche kommen rund 70 000 weitere hinzu.

GUT BETREUT
AUCH AUS DER FERNE

Der demografische Wandel wirkt sich doppelt negativ auf das Gesundheitssystem aus: Weil die Menschen immer älter werden, steigt der Bedarf an medizinischer Betreuung. Gleichzeitig stehen gerade in ländlichen Regionen immer weniger gut ausgebildete Ärzte und Pfleger zur Verfügung. Das bedeutet, dass Patienten immer größere Entfernungen zurücklegen müssen, um eine angemessene medizinische Versorgung zu erhalten. Unser Unternehmensbereich Deutsche Telekom Healthcare Solutions entwickelt Lösungen, um die Distanz zwischen Patienten und Medizinern zu überbrücken und die Qualität der Versorgung zu erhalten oder noch zu verbessern. Das Stichwort hierfür lautet „Telemedizin“ – medizinische Betreuung und Kooperation aus der Ferne. In einer europaweit einzigartigen Kooperation namens „CCS Telehealth Ostsachsen“ arbeiten wir hierzu mit der Carus Consilium Sachsen GmbH, einer Tochter des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden, zusammen.

Erfahren Sie hier mehr über E-Health bei der Telekom.

Mit Telemedizin haben Ärzte ihre Patienten immer im Blick.

„Mit unserem gemeinsamen Telemedizin-System ist Sachsen schon heute in der Gesundheitsversorgung der Zukunft angekommen.“

Ein zentraler Aspekt bei diesem Projekt: Wenn Patienten beispielsweise nach einem Herzinfarkt aus der Klinik nach Hause entlassen werden, bleiben sie für die Nachbetreuung über einen Tablet-Computer in Verbindung mit speziell geschulten Pflegern. Gleichzeitig werden über das Tablet Vitaldaten der Patienten an das Krankenhaus übermittelt. Bei der Betreuung von Schlaganfall-Patienten unterstützen Laptops und ein voll ausgestatteter IT-Arbeitsplatz die Ärzte und Pflegekräfte. Telemedizin bedeutet aber auch, dass sich Ärzte untereinander schneller und besser austauschen. Deshalb können im Rahmen des Projekts Ärzte beteiligter Kliniken auf hochaufgelöste Scans von Gewebeproben zugreifen. Das kommt den Patienten direkt zugute: Bei schwierigen Befunden kann schnell eine zweite Meinung von Experten eingeholt werden, selbst wenn diese in anderen Kliniken oder Laboren tätig sind. Bisherige telemedizinische Ansätze waren zumeist als Insellösungen konzipiert, so war es schwierig, verschiedene Kliniken, Rechenzentren und Spezialisten miteinander in Verbindung zu bringen. In Sachsen hat man sich deshalb bewusst für eine offene Plattform entschieden, über die man mit den verschiedensten IT-Systemen kommunizieren kann.

1,6 MIO.

Einwohner umfasst das Einzugsgebiet des Telemedizinprojekts „CCS Telehealth Ostsachsen“.

Das erlaubt möglichst vielen Ärzten, hier mitzuwirken – unabhängig davon, welche Hard- und Software sie nutzen. Eine weitere Herausforderung in einer so umfassenden Kooperation ist die Sicherheit der Patientendaten. Hierzu wurde ein speziell gesichertes Datennetz zum Informationsaustausch angelegt, und die Server für die Patienteninformationen entsprechen ebenfalls den höchsten deutschen Datenschutz-Standards.

Visite mal anders: Geschultes Personal wertet die aktuellen Patientendaten aus.

Wir verbinden
Europa im Flug

Bringt zusammen mit der Deutschen Telekom das Internet ins Flugzeug:
Mario Franci, Programm Manager EAN, Inmarsat.

Am Himmel ist eine Menge los. Der Flugverkehr über Europa nimmt beständig zu. Mag das Potenzial für weitere Flugbewegungen auch klein erscheinen – das wirtschaftliche Potenzial des europäischen Flugraums ist noch lange nicht ausgeschöpft. Vielmehr eröffnen sich für uns über den Wolken neue Geschäftsperspektiven.

Bereits seit 2011 stellen wir auf internationalen Flügen mit unserem Angebot „Inflight“ Online-Zugänge zur Verfügung. Unser nächstes Ziel ist nun, an Bord von europäischen Flügen eine Breitbandversorgung mit einer Geschwindigkeit von bis zu 75 Mbit/s anzubieten. Und auch hier holen wir uns wieder Unterstützung aus dem Weltraum: Gemeinsam mit Inmarsat, einem führenden Anbieter für Satellitenkommunikation, entwickeln wir derzeit das European Aviation Network EAN. Flugzeuge erhalten dann sowohl aus dem All als auch vom Boden aus eine Internetverbindung. Hierfür bauen wir ein europaweites Mobilfunknetz aus rund 300 LTE-Basisstationen. Diese Stationen haben gegenüber den bestehenden LTE-Antennen eine deutlich größere Reichweite und können dadurch Flugzeuge mit hoher Reisehöhe und -geschwindigkeit erreichen.

Vor allem für Berufstätige relevant: Internetzugang bei Europa-Flügen.

Die Bodenstation des Inmarsat- Satelliten, die als Basis für die EAN-Verbindungen fungiert, wird von unserem griechischen Tochterunternehmen OTE betrieben, das Gesamtsystem wird von Inmarsat in Amsterdam gesteuert.

Die Deutsche Lufthansa wird im Rahmen einer Partnerschaft mit Inmarsat ab 2017 die ersten Testflüge mit der kombinierten Technik durchführen. Bis Anfang 2018 wollen wir die Breitbandverbindung im größten Teil des europäischen Luftraums verfügbar machen.

Jede LTE-Station deckt auf normaler Flughöhe einen Radius von ca.

80 KM

ab – deswegen können wir mit 300 Basisstationen den Großteil des europäischen Luftraumes versorgen.

DER BESTE SERVICE BEGINNT
SCHON BEIM CHECK-IN

Einfach, schnell und komfortabel – das Electronic Tag

Wir wollen unseren Kunden aber nicht erst zur Seite stehen, wenn sie im Flieger sind. Wir können ihnen das Leben bereits auf dem Weg zum Flugzeug leichter machen – zum Beispiel mit einer innovativen Lösung, die gleichzeitig auch den Fluglinien nützt.

Das Problem ist bekannt: Die Gepäckaufgabe am Flughafen kostet Zeit, wenn man gerade keine hat. Die Folge: Viele Passagiere nehmen mehr Handgepäck an Bord als nötig, was wiederum das Ein- und Aussteigen in die Länge zieht. Airbus hatte in Kooperation mit T-Systems und dem Gepäckhersteller RIMOWA ein Innovationsprojekt ins Leben gerufen, das jetzt in eine clevere Mobilitätslösung mündet. RIMOWA bietet Gepäckstücke mit integriertem Display an, dem sogenannten „Electronic Tag“, das ebenfalls in Zusammenarbeit mit T-Systems entstanden ist. Fluggäste können ihre digitalen Gepäckdaten bereits beim Online-Checkin auf das Electronic Tag übertragen. Der Zwischenstopp an halb- oder vollautomatischen Gepäckabgabe-Stationen kostet die Passagiere dann nur noch Sekunden. Zusätzliche Services wie ein integrierter Abholservice für Gepäck mit Electronic Tag sind bereits in Planung.

Der Papieranhänger am Koffer hat bald ausgedient – jetzt kommt das „Electronic Tag“.

2015

Die Deutsche Telekom und Inmarsat verkünden eine Kooperation zum Aufbau des European Aviation Network.

2017

Test der Kombination von Satellitensignal und LTE-Basisstation in Maschinen der Deutschen Lufthansa.

2018

Unser Ziel: Das European Aviation Network ist im größten Teil des europäischen Luftraums verfügbar.

Die weiteren Aussichten:
Wolkig und
Sicher

Autos schnell und verlässlich mit Daten aus der Cloud zu versorgen, macht das Fahren sicherer.

Die Cloud macht das digitale Leben leichter. Daten, Rechenleistung, IT-Programme wandern ins Netz und können dort nach Bedarf abgerufen werden – fast so einfach wie Strom aus der Steckdose. Wir sind der Spezialist für Cloud-Services. Denn unsere Geschäftskundensparte T-Systems bietet professionelle IT-Services an, und unsere Ländergesellschaften betreiben die Netzinfrastruktur für eine zuverlässige und schnelle Datenübertragung.

Schon jetzt haben wir im Cloud-Markt eine führende Position. Mit maßgeschneiderten Angeboten für Konzerne. Mit praktischen Lösungen für mittlere und kleine Unternehmen. Mit kostenlosen Angeboten für Privatpersonen. Wir betreiben Rechenzentren rund um den Globus, darunter das größte und modernste Deutschlands in Biere/Magdeburg. Und mit einem einzigartigen Versprechen an unsere Kunden: Bei uns kommen alle Leistungen aus einer Hand – vom Serverzentrum über das Netz, die Softwareangebote und den 24-h-Service bis hin zur Rechnungsstellung.

Wir sind also gut aufgestellt in einem zukunftsträchtigen Bereich. Denn nach unserer Einschätzung wächst der globale Cloud-Servicesmarkt jährlich um ca. 25 Prozent und erreicht im Jahr 2017 ein Volumen von 230 MRD. EUR. Gesellschaftlich relevante Projekte wie das „vernetzte Fahren“, E-Health, die Energiewende und Industrie 4.0 sind ohne Cloud-Services nicht umsetzbar. Um alle Potenziale zu nutzen, die sich hieraus ergeben, haben wir unsere strategische Priorität auf die Cloud gelegt und unsere Sparte T-Systems organisatorisch neu aufgestellt.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema Cloud.

Wir machen keine Sicherheitskopien.
Wir kopieren gleich das ganze Rechenzentrum.

Die Sicherheit unserer Kundendaten steht für uns immer an erster Stelle. Das beginnt bereits beim Bau unserer Rechenzentren, die bestmöglich gegen physische Angriffe und gegen Hackerangriffe geschützt sind. Und um ganz sicher zu gehen, errichten wir Zwillingsrechenzentren, in denen die Daten gespiegelt und laufend synchronisiert werden. So bleiben Informationen auch erhalten, wenn einmal ein Server ausfällt. Noch wichtiger als jede bauliche Maßnahme ist allerdings: Bei T-Systems befassen sich 600 Experten mit dem Schutz von Infrastruktur und Kundendaten.

Deshalb vertrauen uns selbst internationale Konzerne den Betrieb ihrer IT-Landschaft an. Für diese Großkunden mit besonderen Ansprüchen an Geschwindigkeit, Sicherheit und Verfügbarkeit bieten wir die „Private Cloud“ an. Hier werden alle Daten verschlüsselt über abgeschottete Leitungen ausgetauscht. Zudem sind alle Datenverbindungen doppelt vorhanden. Und wir garantieren mit der „Private Cloud“ eine vereinbarte Verbindungsqualität.

Zero Outage. Unsere Kunden wissen das Qualitätsprogramm zu schätzen. Das zeigt die zum dritten Mal in Folge gesteigerte Kundenzufriedenheit.

Mehr zu quality.t-systems.de

Standortvorteil Datenschutz

Viele Menschen in Europa sind verunsichert, ob ihre Nutzerdaten auf Servern im Ausland ausreichend geschützt sind. In dieser Hinsicht haben wir einen echten Standortvorteil, denn unsere Cloud-Angebote sind „made in Germany“. Das heißt konkret: Wenn der Kunde es wünscht, laufen unsere Services in deutschen Rechenzentren, die den strengen deutschen Datenschutzrichtlinien entsprechen.

Wir beliefern rund

3.000.000.000

Nutzer mit SAP-Services aus der Cloud.

Deshalb speichern Konzerne wie Microsoft die Daten ihrer deutschen Kunden bei uns ab – und wir agieren als Treuhänder dieser Informationen. Wird eine von uns bereitgestellte Cloud-Anwendung übrigens nicht in Deutschland betrieben, weisen wir unsere Kunden darauf hin.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema Datenschutz.

Im Fort Knox der Datensicherheit: T-Systems Mitarbeiter Benjamin Fischer betreut das Rechenzentrum Biere.

Alle wichtigen Player unter einem Dach: Unser Cloud-Angebot lebt auch von der Kooperation mit starken Partnern. Unternehmen wie SAP, Microsoft und Salesforce bieten ihre Software über unsere Cloud-Plattform an. Lösungen von Informatica oder unsere Plattform AppAgile helfen uns dabei, Unternehmenskunden eine virtuelle IT-Infrastruktur bereitzustellen. Mit der neuen „Open Telekom Cloud“ haben wir zudem in Kooperation mit Huawei unser Angebot um einen wettbewerbsfähigen Public-Cloud-Service, zugänglich also über das öffentliche Internet, erweitert.

Interne Kultur & Mitarbeiter

Die ‚Zukunft der Arbeit‘ ist bei mir heute bereits Alltag. Ich kann frei entscheiden, wann und wo ich arbeite. Es macht mir nichts aus, schon um sieben Uhr übers Diensthandy E-Mails zu checken, wenn ich danach in Ruhe mit meinem einjährigen Sohn frühstücken kann. Nicht meine Anwesenheit im Büro zählt, sondern meine Ergebnisse sind entscheidend.

„Die traditionellen Arbeitsorte und -
zeiten lösen sich auf.“

„Führen auf Distanz –
Führungskräfte müssen lernen, dass sie mehr motivieren als kontrollieren werden.“

25 Thesen zu den Megatrends digitaler Arbeit in der Zukunft: Das ist das Ergebnis einer Expertenbefragung, die wir zusammen mit der Universität St. Gallen durchgeführt haben. Weltweit haben wir 60 Experten befragt, darunter Top-Manager aus Unternehmen, Forscher, Verbandsvertreter und Gewerkschafter. Fazit der Befragung: Die Digitalisierung wird dramatisch verändern, wie wir arbeiten.

„Der Abschied von der räumlich verorteten Arbeit geht mit einem Wandel von der Präsenz- zur Ergebniskultur einher.“

Viele unserer Mitarbeiter können sich schon heute weltweit eigenständig zu virtuellen Teams zusammenschließen. So arbeiten Kollegen aus verschiedenen Ländergesellschaften teilweise über Monate hinweg zusammen an einem Projekt. Statt „echter“ Meetings stehen dabei immer öfter Video-Chats und Telefonkonferenzen im Vordergrund. Von solchen internationalen Kooperationen profitieren alle Mitarbeiter im Konzern – insbesondere Kollegen in kleineren Ländergesellschaften oder Sparten, die Spezialthemen nicht im Alleingang umsetzen könnten. Und unsere Kunden erhalten Lösungen, die ohne virtuelles Arbeiten vielleicht gar nicht erst entstanden wären.

Eine virtuelle Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg bedarf natürlich einer möglichst nahtlosen integrierten IT-Infrastruktur: Die Grundlage bildet ein einheitliches WLAN-Netzwerk an all unseren zentralen europäischen Standorten. Ein übergreifendes Webkonferenz-System ermöglicht virtuelle Meetings, eine Softphone-Lösung, mit der man über seinen Laptop telefonieren kann, ersetzt das Festnetztelefon, und über eine Cloud-basierte Datenbank lassen sich Dokumente ganz einfach mit allen Kollegen aus einem Projekt teilen. Die Vereinheitlichung unserer E-Mail- und Kalenderplattformen sorgt dabei für eine reibungslose Kommunikation und erleichtert die Organisation der Termine.

Unsere Mitarbeiter, unsere Kunden, unsere Aktionäre – sie alle profitieren davon, wenn wir die Arbeit im Unternehmen erfolgreich neu organisieren. Denn dadurch werden wir als Arbeitgeber attraktiver, als Dienstleister flexibler und als Konzern effizienter. Die Neugestaltung der Arbeitswelt trägt bei uns den Titel „Future Work“.

Vertrauen. Teilen. Gestalten.

Future Work bedeutet, dass wir zukünftig mehr auf virtuelle Zusammenarbeit setzen werden statt auf physische Präsenz; dass Vertrauen wichtiger sein wird als Kontrolle; dass es nicht mehr nur „mein Büro“ geben wird, sondern immer öfter „unser Arbeitsumfeld“; und dass wir Arbeit und Privatleben besser miteinander in Einklang bringen können.

Mitarbeiterkommunikation als Dialog: Wir haben unser Intranet durch eine Social-Collaboration-Plattform ersetzt. Dadurch können unsere Mitarbeiter besser miteinander in Kontakt treten, in Gruppen zusammenarbeiten und auf vorhandenes Wissen zurückgreifen. Die Kommunikation auf der Plattform ist direkt, authentisch und schnell – Hierarchieebenen und Bereichs- oder Ländergrenzen werden überwunden. Schon jetzt nutzen mehr als 103 000 Telekom-Mitarbeiter in über 30 Ländern die Plattform. Damit ist sie eine der größten unternehmensinternen Social-Collaboration-Plattformen weltweit. Mit unserem Angebot liegen wir im Trend: In einer Umfrage gaben zwei Drittel der befragten mittleren und großen Unternehmen in Deutschland an, dass die Bedeutung von Social-Intranet-Plattformen aus ihrer Sicht zunehmen wird.

WIR
BAUEN UM –

Spontaner Austausch am Stehtisch statt formaler Sitzung im Konferenzraum

und zwar täglich

Für unsere Mitarbeiter ist an einigen Standorten schon heute Realität, was wir zukünftig an immer mehr Orten etablieren wollen: Eine flexible Arbeitsplatzgestaltung. Das bedeutet, dass der Arbeitsort von jedem Mitarbeiter des Bereichs selbst gewählt wird, je nach anstehender Tätigkeit: Mobiles Arbeiten, ruhiger Einzelarbeitsplatz, kommunikatives Teamprojekt-Büro, die Lounge-Ecke – die Aktivität bestimmt den Ort. Logisch, dass wir deshalb die jeweiligen Mitarbeiter mit Handy und Laptop ausstatten. Was für viele Menschen zunächst ungewohnt ist: In den neuen Bürowelten gibt es keine festgelegte Sitzordnung mehr. Vielmehr wählt jeder Mitarbeiter den Arbeitsplatz, der ihm für seine Tätigkeit an diesem bestimmten Tag das beste Umfeld bietet. Persönliche Gegenstände finden zum Beispiel in Pilotenkoffern Platz, die während der Abwesenheit der Mitarbeiter eingeschlossen werden können.

Alle profitieren von weniger Raum

Was zunächst widersprüchlich klingt, beschreibt tatsächlich eine Situation, die für alle Beteiligten Vorteile bietet: Von flexibler Arbeitsplatzgestaltung profitieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Unsere Mitarbeiter können Beruf und Privatleben besser miteinander in Einklang bringen. Sie finden bei uns Räumlichkeiten vor, die ihren Aufgaben besser entsprechen. Und die höhere Selbstbestimmtheit steigert ihr Wohlbefinden und ihre Motivation. Tatsächlich weisen unsere Erfahrungen in Pilotprojekten sogar darauf hin, dass die Qualität der Ergebnisse mit flexibler Arbeitsplatzgestaltung steigen kann. Und schließlich benötigen wir aufgrund von Urlaub, dem Arbeiten von zu Hause oder Dienstreisen unserer Mitarbeiter weniger Bürofläche. Ein wichtiger Schritt auch im Hinblick auf effizienten Ressourceneinsatz, denn die durchschnittliche Auslastung der Arbeitsplätze kann so gesteigert werden.

Tatsächlich weisen unsere Erfahrungen im Pilotprojekt sogar darauf hin, dass die Qualität der Ergebnisse mit flexibler Arbeitsplatzgestaltung steigen kann. Und schließlich benötigen wir aufgrund von Urlaub, dem Arbeiten von zu Hause oder Dienstreisen unserer Mitarbeiter weniger Bürofläche und sparen so bis zu 30 Prozent Mietkosten ein. Ein wichtiger Schritt auch im Hinblick auf effizienten Ressourceneinsatz, denn die durchschnittliche Auslastung der Arbeitsplätze liegt bislang bei unter 80 Prozent.

„Wenn Flexibilität im Job mit Eigenverantwortung und Selbstständigkeit einhergeht, sorgt sie für eine grössere Motivation und Lebenszufriedenheit.“

Die Umstellung auf das neue Arbeiten erfordert allerdings ein neues Verständnis von Zusammenarbeit bei allen Beteiligten. Führung wird weniger mit Kontrolle zu tun haben und Leistung weniger mit Anwesenheit. Klar ist natürlich auch: Viele Tätigkeiten werden weiterhin an einen Ort gebunden sein. Schließlich erwarten unsere Kunden zu Recht, dass ihnen in den Telekom-Shops und in den Service-Einheiten jederzeit kompetente Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Und auch neue Glasfaser-Leitungen verlegen sich nicht von selbst.

Konzentriertes Arbeiten in lockerem Ambiente:
Auch das bieten unsere neuen Arbeitswelten.